Schlechter Schulstart für immer mehr Kinder in Frankfurt
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
Kinder in Frankfurt Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 23.05.2008 Immer mehr Kinder und Jugendliche in Frankfurt leben in Armut. Mütter und Väter die von Hartz IV leben und Familien, die trotz Arbeit zusätzlich Sozialhilfe in Anspruch nehmen müssen, können das Geld für Schulmittel nicht aufbringen. Das gilt nicht nur für Einschulungskinder, bei denen komplett alles angeschafft werden muss, sondern für alle Schulkinder. Im laufenden Schuljahr müssen die Eltern immer öfters Geld für die Schule bereithalten: Für Tagesausflüge, Klassenkasse, zusätzliche Lernmaterialien, Sportkleidung und alltägliche Gebrauchsgegenstände, wie Radiergummi und Buntstifte. Wer selbst Kinder hat, weiß um die Kosten, die für Schule und Bildung ausgegeben werden müssen. Haushalte, die jeden Cent aufrechnen müssen, wo das Monatseinkommen bereits am zwanzigsten zu Ende geht, können die Zusatzkosten für Schulmittel nicht aufbringen. Wenn aber Schulkinder unzureichend ausgestattet sind, können sie den üblichen Standard nicht erreichen, und werden ihrer Chancengleichheit auf Zugang zur Bildung beraubt. Gerade Chancengleichheit beim Zugang zur Bildung ist ein schönes Ziel. Vor diesem Hintergrund möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:
- Das Stadtschulamt richtet an allen Schulen einen Schulmittel - Fonds ein. Aus diesem Fonds werden unbürokratisch laufende Schulmittel bezahlt.
- Für die Einschulung in die
- Klasse sowie in die
- Klasse, stellt die Stadt 200 Euro pro Kind zur Verfügung.
- Die Kosten für Punkt 1 und 2 müssen über die Fallzahlen ermittelt werden und werden jährlich in den Haushalt eingestellt.
Inhalt
Antrag vom 22.08.2007, NR 586
Betreff: Schlechter Schulstart für immer mehr Kinder in Frankfurt Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 23.05.2008 Immer mehr Kinder und Jugendliche in Frankfurt leben in Armut. Mütter und Väter die von Hartz IV leben und Familien, die trotz Arbeit zusätzlich Sozialhilfe in Anspruch nehmen müssen, können das Geld für Schulmittel nicht aufbringen. Das gilt nicht nur für Einschulungskinder, bei denen komplett alles angeschafft werden muss, sondern für alle Schulkinder. Im laufenden Schuljahr müssen die Eltern immer öfters Geld für die Schule bereithalten: Für Tagesausflüge, Klassenkasse, zusätzliche Lernmaterialien, Sportkleidung und alltägliche Gebrauchsgegenstände, wie Radiergummi und Buntstifte. Wer selbst Kinder hat, weiß um die Kosten, die für Schule und Bildung ausgegeben werden müssen. Haushalte, die jeden Cent aufrechnen müssen, wo das Monatseinkommen bereits am zwanzigsten zu Ende geht, können die Zusatzkosten für Schulmittel nicht aufbringen. Wenn aber Schulkinder unzureichend ausgestattet sind, können sie den üblichen Standard nicht erreichen, und werden ihrer Chancengleichheit auf Zugang zur Bildung beraubt. Gerade Chancengleichheit beim Zugang zur Bildung ist ein schönes Ziel. Vor diesem Hintergrund möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:
- Das Stadtschulamt richtet an allen Schulen einen Schulmittel - Fonds ein. Aus diesem Fonds werden unbürokratisch laufende Schulmittel bezahlt.
- Für die Einschulung in die
- Klasse sowie in die
- Klasse, stellt die Stadt 200 Euro pro Kind zur Verfügung.
- Die Kosten für Punkt 1 und 2 müssen über die Fallzahlen ermittelt werden und werden jährlich in den Haushalt eingestellt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. August 2007Sie sind hierNRNR 586Schlechter Schulstart für immer mehr Kinder in FrankfurtSTVV-Antrag · LINKE.
- 21. Juli 2008Antwort des Magistrats · nach 48 WochenBB 440- Schlechter Schulstart für immer mehr Kinder in Frankfurt - Einrichtung eines Schulmaterialfonds - Übernahme der Kosten für die Unterrichtsmaterialien in den öffentlichen Schulen im Nordend - Bekämpfung der Kinderarmut - Schulmittelfonds einrichten - SchMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf8 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FAG gegen SPD (= Annahme im Rahmen der Vorlage E 76), LINKE. (= Annahme) und FDP (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Ablehnung) NPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, GRÜNE und FAG gegen SPD (= Annahme im Rahmen E 76), LINKE. (= Annahme) sowie FDP und BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Ablehnung) NPD (= Annahme) Aktenzeichen: 40 1