Den Frankfurt-Pass weiterentwickeln
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt vor, den Frankfurt-Pass weiterzuentwickeln, um ihn bedarfsgerecht und digital zugänglich zu machen. Dies soll durch eine Bürgerbefragung und die Implementierung einer digitalen Plattform erfolgen, um den Service für die Nutzer:innen zu verbessern.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenBericht
Die Frage, ob die Gründung einer Service gGmbH sinnvoll ist oder nicht, konnte zwischenzeitlich abschließend geklärt werden. Unter Einbeziehung aller Vor- und Nachteile in Bezug auf Gemeinnützigkeit und Umsatzsteuer wird die Idee nicht weiterverfolgt. Die Arbeitsgruppe, die sich aus Teilnehmenden aus dem Jugend- und Sozialamt und dem Dezernat VIII zusammensetzt, ist gegenwärtig damit befasst, die Planung für die Modernisierung des Frankfurt-Passes abzuschließen. Aktuell finden Vorbereitungen zur datenschutzkonformen Befragung von Nutzer:innen des Frankfurt-Passes statt. Die Ermittlung der Bedürfnisse der Nutzer:innen ist Grundvoraussetzung, um den Frankfurt-Pass zielgerichtet zu optimieren. Zudem wird gegenwärtig ein Zeitplan bezüglich der einzelnen Umsetzungsschritte zur Weiterentwicklung des Frankfurt-Passes und der hierfür notwendigen Ausschreibung erstellt, um amtsintern einen Projektauftrag zu definieren und auf den Weg zu bringen. Um möglichst zeitnah eine digitale Online-Plattform für den Frankfurt-Pass zu entwickeln, hat Anfang Februar ein Termin zwischen Vertreter:innen des Jugend- und Sozialamtes sowie des Kulturamtes zur Vorstellung der dort genutzten Online-Plattform für die Antragstellung des Kultur- und Freizeittickets stattgefunden. Im weiteren Verlauf erfolgt eine Klärung, ob die Plattform des Kulturamtes technisch als Vorbild für eine Plattform zur digitalen Antragstellung des Frankfurt-Passes dienen kann, auch im Hinblick auf eine App für digitale Endgeräte und eine zentrale Abrechnungsplattform. Parallel zu diesen Prozessen ist eine neue Software für die Verwaltung des Frankfurt-Passes erforderlich. Die bereits in der Vergangenheit entwickelten Lastenhefte werden im Rahmen des Projektes aktualisiert und erneut betrachtet. Ein Rückgriff auf städtische IT-Anwendungen wird ebenfalls geprüft. Zum 01.01.2023 konnte zudem die Nutzung des ÖPNV mit Frankfurt Pass deutlich vergünstigt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Der Weg dieser Vorlage
Am 3. April 2023 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf NR 369 zurück — STVV-Antrag von GRÜNE, SPD, FDP, Volt, beschlossen am 2. Mai 2022. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD und FRAKTION (= Kenntnis) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und Gartenpartei (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD und FDP gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Kenntnis) sowie LINKE. (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Volt (= Kenntnis als Zwischenbericht mit Maßgabe) FRAKTION (= Kenntnis) ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE., AfD, FRAKTION, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und Gartenpartei (= Kenntnis)