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Salafismus in Frankfurt

Vorlagentyp: AFDP
29 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren1 Sitzung

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Inhalt

Anfrage vom 18.01.2018, A 313

Betreff: Salafismus in Frankfurt Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 09.04.2018 Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, hat jüngst in einer Presseerklärung auf das wachsende Problem des Salafismus hingewiesen. So sei die Zahl der Salafisten auf ein "Allzeithoch" gestiegen. Im Vergleich zum Dezember 2016 sei die Zahl der Salafisten aktuell von 9.700 auf 10.800 bundesweit gestiegen. Zu verzeichnen sei eine anhaltende Attraktivität der salafistischen Ideologie. Aufgrund von Fragmentierung und Privatisierung sei die Beobachtung der Szene aber zunehmend schwieriger. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

  1. Wie bewertet der Magistrat allgemein die Aussage des Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz zu dem wachsenden Problem des Salafismus? Hält er insoweit dessen Befürchtungen für realitätsbezogen, oder handelt es sich nach Auffassung des Magistrates um rechtspopulistische Panikmache?
  2. Falls der Magistrat die Einschätzungen des Bundesamtes für Verfassungsschutz teilt, worauf führt er den Anstieg zurück? Weshalb findet der Salafismus vor allem bei jungen Männern Anhänger?
  3. Welche Erkenntnisse hat der Magistrat von der Salafistenszene in Frankfurt? Wie ist diese hier gesellschaftlich verankert und wie arbeitet sie?
  4. Welche Präventionsprogramme existieren in Frankfurt zum Schutz davor, dass sich Menschen dem Salafismus anschließen?
  5. Welche Rolle spielt das Amt für Multikulturelle Angelegenheiten beim Kampf gegen Salafismus? Welche konkreten Initiativen und Konzepte werden dort gegen den Salafismus erarbeitet, umgesetzt und kommuniziert?

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. Januar 2018Sie sind hier
    AA 313Salafismus in Frankfurt
    STVV-Anfrage · FDP
  2. 10. August 2018Antwort des Magistrats · nach 29 WochenBB 250Salafismus in FrankfurtMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 21 · 14.05.2018
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 313 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF

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