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PAR 3436 2023§ 3436GEBETEN

Mehr (digitale) Denkmäler für Frauen in Frankfurt

Beschluss zuNR_661_2023
Gremium

Stadtverordnetenversammlung

Sitzung

23

Beschlussdatum

22. Juni 2023

Gremiensitzung

22. Juni 2023

Antragsteller

GRÜNE, SPD, FDP, Volt

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Sichtbarkeit weiblicher Persönlichkeiten in Frankfurt durch digitale Denkmäler zu erhöhen. Dies soll durch die Prüfung bestehender Denkmäler und die Entwicklung neuer Vorschläge geschehen. Erwartet wird eine Verbesserung der Gleichstellung und eine ansprechende Erinnerungskultur.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Beschluss

Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, welchen Anteil weibliche Persönlichkeiten an Denkmälern und Gedenktafeln im öffentlichen Raum in Frankfurt haben und wie die Präsenz weiblicher Prominenter im Stadtbild in zeitgemäßer Art und Weise erhöht werden kann. Dazu soll insbesondere berichtet werden, 1. welche Aktivitäten und Recherchen es in diesem Zusammenhang im Bereich Denkmäler und Erinnerungskultur zu weiblichen Persönlichkeiten im öffentlichen Raum bereits gibt; 2. mit welchen Kosten und in welchem Zeitrahmen durch ein Projekt oder einen Forschungsauftrag - möglichst unter Beteiligung des Instituts für Stadtgeschichte und ggf. unter Einbeziehung des Historischen Museums, der Gedenkkommission, des Digitalen Deutschen Frauenarchivs, des Frauenreferats und wenn möglich von thematisch entsprechend befassten Lehrstühlen der Frankfurter Hochschulen geeignete weibliche Persönlichkeiten eruiert und Vorschläge zu ihrer Ehrung im öffentlichen Raum entwickelt werden können und welche Schritte der Magistrat hier in absehbarer Zeit beabsichtigt. 3. Des Weiteren soll geprüft und berichtet werden, inwiefern die digitale Umsetzung, beispielweise in Augmented Reality, als eigenständiges Projekt oder im Rahmen bestehender/geplanter digitaler Projekte (z. B. METAhub oder Frankfurt History App) bereits vorgesehen oder möglich ist. Sofern eine Umsetzung als eigenständiges bzw. zusätzliches Projekt notwendig erscheint, soll berichtet werden, mit welchen Kosten für die Stadt der Magistrat einmalig und dauerhaft für Wartung und Pflege rechnet. Dabei soll davon ausgegangen werden, dass Teilhabe für alle (Hersteller- und Geräteunabhängigkeit), Datensicherheit und Auffindbarkeit der Anwendung sowie die eventuelle Einbringung des QR‐Codes in den Stadtraum nach Kriterien von Nachhaltigkeit (Wetter- und Abriebfest, dauerhafte Installation) und Sichtbarkeit (Größe) gewährleistet werden soll. Die Umsetzung und die begleitende Öffentlichkeitsarbeit soll gemeinsam mit lokalen Anbietenden (z. B. lokale Unternehmen, Expert:innen zum Thema Digitalisierung u. Ä.) und der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main erfolgen.