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PAR 3420 2023§ 3420IM RAHMEN

Schiedsrichter schützen - Platzverbote vereinfachen

Beschluss zuNR_672_2023
Gremium

Stadtverordnetenversammlung

Sitzung

23

Beschlussdatum

22. Juni 2023

Gremiensitzung

22. Juni 2023

Antragsteller

CDU

Zusammenfassung

Der Antrag fordert eine Änderung der Satzung für Frankfurter Sportplätze, um Platz- und Betretungsverbote zu regeln und zu vereinfachen. Dies ist notwendig, um Vorfälle gegen Schiedsrichter zu verhindern und ein faires Miteinander im Sport zu fördern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Beschluss

I. Den Vorlagen NR 672 und NR 688 wird im Rahmen der Vorlage NR 687 zugestimmt. II. 1. Der Magistrat fordert die Sportverbände und Sportvereine auf und unterstützt sie dabei, sämtliche Maßnahmen der Frankfurter Erklärung auf ihre gegenwärtige Wirkung zu überprüfen und diese insbesondere im Bereich der Sanktionierung von Fehlverhalten und deren Nachverfolgbarkeit im Frankfurter Stadtgebiet praxisnah weiter zu entwickeln. 2. Der Magistrat unterstützt den Hessischen Fußballverband (HFV) dabei, eigenständig weitere geeignete Maßnahmen zu treffen, um mehr Sicherheit für Spieler*innen, Schiedsrichter*innen und Zuschauende zu gewährleisten und den Respekt vor den Schiedsrichter*innen wiederherzustellen. 3. Der Magistrat und das Sportamt eruieren mit den Vereinen, was bzw. welche konkreten Maßnahmen/Änderungen notwendig sind, um die aktuellen Leitlinien des HFV effektiv umzusetzen. Wie kann zum Beispiel verstärkt darauf geachtet werden, dass die Vereine ausreichende Platzordner*innen stellen können, die seitens des HFV für jedes Spiel vorgesehen sind. 4. Der Magistrat informiert alle Fußballvereine erneut über die gemeinsam beschlossenen Grundsätze der Frankfurter Erklärung. Der Magistrat wirkt gemeinsam mit dem HFV darauf hin, dass die Vereine ihre Mitglieder sowie die Spielenden und deren Angehörige vor Beginn der Saison 2023/2024 auf die Einhaltung der Frankfurter Erklärung verpflichten. Der Magistrat soll zusammen mit den Vereinen beraten und prüfen, welche kurzfristigen und langfristigen Konsequenzen für Mitglieder (z. B. Vereinsausschluss, Aufnahmesperren, Entbindung von Vereinsämtern) und auch für Zuschauer (z. B. Platzverbote für die laufende Saison) bereits bestehen und welche zusätzlich getroffen werden können. Des Weiteren soll geprüft werden, wie diese Maßnahmen konsequent durchgesetzt werden können und wobei die Vereine ggf. Unterstützung benötigen. Dabei soll ebenfalls geprüft werden, ob bzw. wie die Satzung für die Nutzung von Sportplätzen und Hallen ggf. überarbeitet werden muss, um die Konsequenzen gegen Gewalt und Diskriminierung auf den Sportplätzen umzusetzen. 5. Der Magistrat unterstützt den HFV unter der Beteiligung von Sozial- und Sportamt, Sportkreis, Sportjugend sowie dem Präventionsrat bei einer wirksamen Kampagne gegen Gewalt auf Sportplätzen und für Fair Play auf und neben dem Platz. 6. Das Motto der Frankfurter Erklärung "wer brutal spielt - spielt nirgendwo" wird seitens des Magistrats auf ein Motto bezüglich des Verhaltens neben dem Platz, auch von nicht- spielbeteiligten Akteur*innen wie Eltern ausgeweitet. Die Prüfung und aktuelle Ideen, Leitlinien oder Maßnahmen des DFB zum Thema "Fair Play" werden erwartet. 7. Die Vereine werden dabei unterstützt, eine mögliche Ausweitung ihrer Kooperationen mit dem Deutschen Fußballbund (DFB), genauer der "Kommission Prävention und Sicherheit und Fußballkultur", umzusetzen. Die Ergebnisse/Maßnahmen solcher Kooperationen werden über das Sportamt allen Fußballvereinen vorgestellt und diese durch das Sportamt bei der Umsetzung begleitet. 8. Die Stadt soll den Vereinen regelmäßig Deeskalationstrainings für alle, am Spiel auf und um den Platz Beteiligten, anbieten bzw. die Teilnahme bei den entsprechenden Angeboten von anderen qualifizierten Stellen ermöglichen. (NR 687) III. Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Wollkopf, Friedrich, Klingelhöfer, Lobenstein, Kauder und Thoma dienen zur Kenntnis.