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Nied: Georgshof - Ein Rohdiamant bleibt ungeschliffen

Vorlagentyp: STMagistrat
241 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat hat die Vertragslage zum Georgshof aufgearbeitet und sieht den Kauf als strategische Flächenbevorratung für die Stadt Frankfurt am Main. Ziel ist es, die bestehenden Nutzungen zu erhalten und die Flächen für städtische Ziele zu nutzen, insbesondere zur Renaturierung der Nidda.

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Stellungnahme des Magistrats

Die Vertragslage konnte aufgearbeitet werden. Die Stadt Frankfurt am Main ist seit geraumer Zeit verstärkt auf eine strategische Flächenbevorratung ausgerichtet, um die vielfältigen infrastrukturellen, ökologischen und planungsrechtlichen Anforderungen und Zielsetzungen einer wachsenden Stadt angemessen umsetzen zu können. Insofern war der Kauf des Georgshofs mit seinen umfangreichen Ländereien eine sehr gute Gelegenheit für die Stadt insbesondere im Hinblick auf Grundstücksbevorratung von potentiellen Ausgleichsflächen und weiterer Renaturierung der Nidda. Die Grundstücke können direkt, z. B. zur Realisierung notwendiger Ausgleichsmaßnahmen, oder indirekt, z. B. im Rahmen von Tauschvorgängen, der Umsetzung städtischer Ziele dienen. Mit dem Erwerb der Ländereien war auch der Erwerb der Hofstelle verbunden. Diese Fläche liegt im Stadterneuerungsgebiet "Sozialer Zusammenhalt Nied" (ehemals "Soziale Stadt Nied"). Die bestehenden Nutzungen wie Landwirtschaft, Reitsport und Gastronomie sind in das am 4. März 2022 vom Magistrat beschlossene Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (IStEK) aufgenommen worden. Unter Einbeziehung der Öffentlichkeit wurde das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) "Sozialer Zusammenhalt Nied" erarbeitet und im Jahr 2022 vom Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Ergebnis der Öffentlichkeitsbeteiligung war, dass die bisherigen Nutzungen auf dem Areal des Georgshofs erhalten werden sollen. Dies soll bei einer geplanten Konzeptvergabe für das Areal Berücksichtigung finden. Mit einer Konzeptvergabe kann gestartet werden, wenn die stadtweiten Richtlinien für die Konzeptvergabe beschlossen sind. Der Entwurf dieser Richtlinien befindet sich derzeit in der Ämterabstimmung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 29. Mai 2020BB 248Nied: Perspektiven für Nied durch Kauf des Georgshofs schaffenMagistratsbericht
  2. 18. August 2020VV 1717Nied: Zukünftige Nutzung des GeorgshofsAnfrage
  3. 4. Dezember 2020STST 2109Nied: Zukünftige Nutzung des GeorgshofesStellungnahme
  4. 26. April 2021STST 910Nied: Zukünftige Nutzung des GeorgshofsStellungnahme
  5. 16. Oktober 2022OFOF 596/6Nied: Georgshof - Ein Rohdiamant bleibt ungeschliffenOrtsbeiratsantrag · CDU, GRÜNE, FDP
  6. 1. November 2022VV 527Nied: Georgshof - Ein Rohdiamant bleibt ungeschliffenAnfrage
  7. 13. Januar 2025Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 241 Wochen
    STST 99Nied: Georgshof - Ein Rohdiamant bleibt ungeschliffen
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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