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Freiflächenentwicklungsplanung vorantreiben: Ideen für Ortsrandgestaltung zwischen Kalbach und Riedberg entwickeln und vorstellen

Vorlagentyp: STMagistrat
46 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat unterstützt die Initiative zur landschaftlichen Aufwertung zwischen Kalbach und Riedberg, sieht jedoch aktuell keine Planungsgrundlage oder Mittel zur Umsetzung der gewünschten Maßnahmen. Der Erhalt von Streuobstwiesen wird als Angelegenheit des Naturschutzes betrachtet, während die Neuanlage in die Planungsphase des Freiflächenentwicklungsplans einfließen wird.

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Thema Stadtplanung verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Der Magistrat begrüßt die Initiative des Ortbeirates 12 zur landschaftlichen Aufwertung des Gebietes zwischen Kalbach und Riedberg grundsätzlich.

Das mit dem Bericht zur Fortschreibung des Freiflächenentwicklungsplans (B 80/21) vorgelegte Werk umfasst allerdings zunächst die Bestandserfassung sowie Bewertung der Frankfurter Stadtlandschaften und Stadtteile hinsichtlich ihrer Freiräume und deren Qualitäten. Während der in den kommenden Jahren noch ausstehenden Planungsphase werden dann Ziele und Maßnahmen für die einzelnen Teilräume definiert. Demzufolge verfügt der Magistrat aktuell weder über eine Planungsgrundlage noch über die entsprechenden Mittel, um auf Basis des Freiflächenentwicklungsplanes (FFEP) die gewünschten Maßnahmen in Kalbach-Riedberg zu verwirklichen.

Der in der Anregung genannte dauerhafte Erhalt von Streuobstwiesen ist außerdem keine Maßnahme, die über den FFEP zu realisieren wäre, sondern eine Angelegenheit des Naturschutzes sowie der Unterhaltung und Pflege. Die bei der Stadtlandschaft 10 ("Ackerlandschaft bei Kalbach") unter Potenziale genannte Neuanlage beziehungsweise Erweiterung von Streuobstwiesen hingegen wird in die Planungsphase des FFEPs einfließen. Ebenso die genannte Anreicherung der Feldflur mit Säumen.

Letztere sind in Teilen der Feldflur unabhängig vom FFEP als rechtlich gebundenen Kompensationsmaßnahmen zum Bebauungsplan 803 Riedberg (Ä 2-4) ohnehin verbindlich zu realisieren. Der Stadtteil Kalbach/Riedberg ist aus Sicht des Magistrats überdurchschnittlich gut mit Grünflächen ausgestattet. Auch die Vernetzung der Grünflächen ist als vorbildlich zu bewerten. Vielfach wurden am Ortsrand Streuobstflächen neu angelegt. Der Bebauungsplan gibt sehr explizit Bepflanzungen zur Bereicherung von Natur und Landschaft auch am Ortsrand vor, welche umgesetzt wurden. Diese Jungbäume benötigen noch einige Jahre, bis sie voll entwickelt sind. Einen unmittelbaren dringenden Handlungsbedarf kann der Magistrat aus dieser Gunstlage heraus nicht erkennen. Im Übrigen bestätigen die Piktogramme der Bestandsdokumentation auf den Seiten 192 und 193 des FFEP dieses Bild.

Bei den angrenzenden intensiv bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen besteht gegebenenfalls noch Handlungsbedarf, beispielsweise für Trittsteinbiotope oder Blühstreifen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. Februar 2021BB 80Fortschreibung des Freiflächenentwicklungsplans der Stadt Frankfurt am MainMagistratsbericht
  2. 18. Oktober 2021OFOF 115/12Freiflächenentwicklungsplanung vorantreiben: Ideen für Ortsrandgestaltung zwischen Kalbach und Riedberg entwickeln und vorstellenOrtsbeiratsantrag · FDP
  3. 29. Oktober 2021OMOM 980Freiflächenentwicklungsplanung vorantreiben: Ideen für Ortsrandgestaltung zwischen Kalbach und Riedberg entwickeln und vorstellenDirektanregung
  4. 14. Januar 2022Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 46 Wochen
    STST 98Freiflächenentwicklungsplanung vorantreiben: Ideen für Ortsrandgestaltung zwischen Kalbach und Riedberg entwickeln und vorstellen
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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