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Fehlende Bargeld-ÖPNV-Fahrkartenautomaten

Vorlagentyp: STMagistrat
50 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF) plant eine Anpassung der Anzahl und Ausstattung der Fahrkartenautomaten an die veränderten Verkaufszahlen und Zahlungsgewohnheiten. Ziel ist es, die operativen und Investitionskosten zu senken, während die Verfügbarkeit von Automaten für die Fahrgäste sichergestellt bleibt.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF) betreibt im Auftrag und in Abstimmung mit traffiQ an U-Bahnstationen, Straßenbahnhaltestellen und einigen Bushaltestellen im Stadtgebiet von Frankfurt am Main rund 600 stationäre Fahrkartenautomaten. Seit Gründung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes im Jahr 1995 ist die Automatenanzahl sowohl insgesamt als auch in Bezug auf die jeweiligen Stationen nahezu konstant geblieben.

Seit mehreren Jahren ist die Anzahl an verkauften Fahrkarten rückläufig und hat sich in den zurückliegenden Jahren nahezu halbiert. Grund dafür ist zum einen der vermehrte Kauf von Zeitkarten und zum anderen die Nutzung alternativer Vertriebskanäle, insbesondere des Online-Vertriebs. Mit der Einführung des Deutschland-Tickets seit Mai 2023 wird der rückläufige Trend der Fahrkartenverkäufe an den Ticketautomaten nochmals verstärkt.

Darüber hinaus hat sich der Anteil der unbaren Zahlungsvorgänge in den letzten Jahren vervielfacht. Im Jahr 2022 wurde bereits rund die Hälfte des Umsatzes an den Automaten bargeldlos abgewickelt, was 36% der verkauften Tickets an den stationären Fahrkartenautomaten entsprach.

Die Anzahl der Ticketautomaten sowie deren Ausstattung zur Bargeldannahme, insbesondere an größeren Stationen mit mehreren Verkaufsgeräten, wird nun an die deutlich zurückgegangene Anzahl an Fahrkartenverkäufen sowie den gestiegenen Anteil unbarer Zahlungsvorgänge angepasst. Der Grundgedanke hierbei ist die bedarfsgerechte Anpassung sowohl des Automatenbestandes als auch der Bezahlfunktionen an den Automaten der VGF, um damit sowohl die laufenden operativen Kosten als auch die Investitionskosten in neue Fahrkartenautomaten deutlich zu senken.

Dies wurde für jede Station bzw. Haltestelle separat untersucht und mit Bezug auf das Umfeld und die Ausweichmöglichkeiten bewertet. In jedem Fall bleibt mindestens ein Automat je Haltestelle bestehen, der das gesamte Portfolio (Sortiment/Zahlfunktionen) abdeckt. Fahrgäste, die von der Umstellung auf rein bargeldlose Zahlung an einer Station direkt betroffen sind, können somit an einen Automaten in vertretbarer Entfernung ausweichen. Die Verfügbarkeit von Fahrkartenautomaten in Bezug auf vergleichbare Städte bleibt in Frankfurt nach wie vor auf einem hohen Niveau.

Die VGF und traffiQ werden das Fahrgastaufkommen, die Anzahl an verkauften Tickets sowie die hierfür verwendeten Zahlungsmittel an den Stationen bzw. Haltestellen auch zukünftig weiter beobachten und, sofern notwendig, die Automatenanzahl sowie die Annahme der Zahlungsmittel an die Kundenbedürfnisse anpassen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Mai 2023OFOF 625/10Fehlende Bargeld-ÖPNV-FahrkartenautomatenOrtsbeiratsantrag · CDU
  2. 6. Juni 2023OMOM 4033Fehlende Bargeld-ÖPNV-FahrkartenautomatenDirektanregung
  3. 6. Mai 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 50 Wochen
    STST 885Fehlende Bargeld-ÖPNV-Fahrkartenautomaten
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
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