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Angebote für männliche Jugendliche in Eschersheim

Vorlagentyp: STMagistrat
71 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren

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Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 08.08.2006, ST 718

Betreff: Angebote für männliche Jugendliche in Eschersheim Am 12.07.2006 fand ein erstes Expertengespräch zur Analyse der Situation statt, an dem Vertreterinnen und Vertreter des Sozialrathauses Dornbusch/Eschersheim, des Jugendtreffs der Andreasgemeinde, der Deutschen Jugend aus Russland, des Streetworkprojektes des VAE "drop in", des Kinder- und Jugendhauses Dornbusch und des Kinder- und Jugendhauses Eckenheim teilnahmen. Alles Einrichtungen, die sich im oder in der unmittelbaren Nachbarschaft des Stadtteils befinden. Den Gesprächsteilnehmerinnen und -teilnehmern waren keine wesentlichen Probleme mit Jugendlichen an ihren informellen Treffpunkten im Stadtteil bekannt. Diese Wahrnehmung deckt sich weitgehend mit der beim Polizeipräsidium eingeholten Auskunft, die für Eschersheim im Vergleich mit anderen Frankfurter Stadtteilen keine besondere Häufung jugendtypisch devianten Verhaltens, wie z.B. Ruhestörungen, Vandalismus, Eigentumsdelikte oder Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz sieht. Im Nachgang zu dem Gespräch wurde berichtet, dass eine Clique, die im Kinder- und Jugendhaus Dornbusch verkehrt, sich auch am Eschersheimer Wasserturm, einem der genannten informellen Treffpunkte, trifft. Von den Vertreterinnen und Vertretern der Ev. Andreasgemeinde wurde zugesagt, die Situation im Stadtteil im Auge zu behalten und ggf. auf Jugendliche zuzugehen, um sie auf das Angebot im Jugendtreff aufmerksam zu machen. Wie das Angebot besser auf die Bedarfslage der Jugendlichen abgestimmt werden kann, wird mit der Ev. Andreasgemeinde besprochen. So wie sich die Situation dem Magistrat im Moment in Eschersheim darstellt, wird keine Notwendigkeit gesehen, weitere Angebote für männliche Jugendliche zu schaffen und hierfür zusätzliche Mittel im Haushalt einzustellen. Angebote, die sich stärker an den Bedarfen der Jugendlichen orientieren, lassen sich unter Einbeziehung der vorhandenen Einrichtungen im Rahmen der bestehenden Ressourcen bzw. durch geringe Verschiebungen realisieren. Der Stadtteilarbeitskreis Eschersheim wird sich in seiner Sitzung am 06.09.2006 erneut mit der Situation von Jugendlichen in Eschersheim befassen. Die in der Broschüre "Jugendhilfeplanung in Frankfurt am Main, Teilplan 1" zu Eschersheim gemachten statistischen Angaben wurden überprüft. Die Anzahl der 6 bis unter 21-jährigen nahm in den Stadtbezirken 451 und 452 von 1.615 (2002) um 124 (7,6%) auf 1.739 zu, wobei die Gesamteinwohnerzahl von 2002 (13.279) bis 2005 (13.357) nahezu konstant blieb. Der Anteil der nicht Deutschen an der gesamten Wohnbevölkerung nahm im selben Zeitraum von 19,5% auf 18,9% etwas ab. Dieser Trend setzt sich auch bei den Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden fort. In wie weit bei den Angaben zur Wohnbevölkerung mit Deutschem Pass auch Jugendliche mit Migrationshintergrund enthalten sind, ist der Bevölkerungsstatistik nicht zu entnehmen. (Quelle: 51.F11 Jugendhilfeplanung, Tabelle WBVSRH2005_9SRH). Die abschließende Bewertung dieser Veränderungen steht noch aus.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. Juni 2006OFOF 67/9Angebote für männliche Jugendliche in Eschersheim!Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 6. Juli 2006OMOM 240Angebote für männliche Jugendliche in Eschersheim!Direktanregung
  3. 8. August 2006Sie sind hier
    STST 718Angebote für männliche Jugendliche in Eschersheim
    Stellungnahme
  4. 28. März 2007STST 471Angebote für männliche Jugendliche in Eschersheim!Stellungnahme
  5. 8. November 2007Antwort des Magistrats · nach 71 WochenSTST 1736Angebote für männliche Jugendliche in Eschersheim!Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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