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Zunahme von Wohnungseinbrüchen in Frankfurt

Vorlagentyp: STMagistrat
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Stellungnahme des Magistrats vom 25.06.2004, ST 716

Betreff: Zunahme von Wohnungseinbrüchen in Frankfurt Das für die Kriminalitätsbekämpfung zuständige Polizeipräsidium Frankfurt am Main nahm zu der Anregung mit Schreiben vom 11.06.2004 wie folgt Stellung: "Nachfolgende Tabelle verdeutlicht die Veränderungen beim Wohnungseinbruch in den 5 nördlichen Frankfurter Stadtteilen. Anzahl der Fälle von Wohnungseinbrüchen 2001 2002 2003 6. Polizeirevier (Bornheim, Seckbach) 93 Fälle Gesamtkriminalität: 2.357 68 Fälle Gesamtkriminalität: 2.495 115 Fälle Gesamtkriminalität: 2.906 11. Polizeirevier (Rödelheim, Hausen, Westhausen) 98 Fälle Gesamtkriminalität: 1.703 160 Fälle Gesamtkriminalität: 1.502 69 Fälle Gesamtkriminalität: 2.016 12. Polizeirevier (Eschersheim, Eckenheim Ginnheim, Preungesheim) 266 Fälle Gesamtkriminalität: 3.007 207 Fälle Gesamtkriminalität: 3.303 220 Fälle Gesamtkriminalität: 3.814 14. Polizeirevier (Heddernheim, Praunheim, Niederursel) 110 Fälle Gesamtkriminalität: 2.655 122 Fälle Gesamtkriminalität: 2.095 183 Fälle Gesamtkriminalität: 3.747 15. Polizeirevier (Bonames, Harheim, Nieder-Eschbach, Nieder-Erlenbach, Kalbach) 152 Fälle Gesamtkriminalität: 1.437 150 Fälle Gesamtkriminalität: 1.494 171 Fälle Gesamtkriminalität: 1.782 Eine dezidierte Auswertung für einen einzelnen Stadtteil (z.B. Nieder-Eschbach) ist derzeit leider nicht möglich. Eine Betrachtung des Vergleichs zum Vorjahr zeigt, dass zwar in vier Revierbezirken Steigerungen beim Wohnungseinbruch festzustellen sind, beim 11. Revier jedoch ein drastischer Rückgang zu konstatieren ist. Eine aussagekräftige statistische Auswertung ist aber nur über einen längeren Zeitraum möglich. Eine Analyse der aktuellen Kriminalstatistik zum Wohnungseinbruch der letzten 20 Jahre zeigt, dass der Durchschnittswert von 1983 bis 2003 (3.579 Delikte für ganz Frankfurt) immer noch - trotz der Steigerung im vergangenen Jahr - deutlich über dem aktuellen Wert (2.324 Fälle) liegt. Angesichts des vergangenen heißen Sommers, der mehr Wohnungseinbrüche mit sich brachte als in den Vergleichsmonaten früherer Jahre, ließen die Bürger offensichtlich Vorsichtsmaßnahmen außer acht und machten es den Tätern leicht, durch geöffnete Fenster und Balkontüren in die Wohnungen einzusteigen. Weitere denkbare Gründe für die aktuelle Entwicklung sieht das Fachkommissariat K 21 darin, dass 2003 wieder zwei sehr aktive Tätergruppen (Chilenen und Mitglieder mobiler, ethnischer Minderheiten) in Frankfurt aktiv waren. Die Frankfurter Polizei setzt seit mehreren Jahren präventive und repressive Strategien offensiv ein. Letzte Maßnahme war kürzlich die Einrichtung der AG Domus, die sich gezielt um die Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls kümmert ".

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. Juni 2004 veröffentlichte der Magistrat diese Stellungnahme. Mit dieser Stellungnahme antwortet der Magistrat auf OM 1777 — Direktanregung vom 30. November 2012.

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