Müllvermeidung und Mülltrennung sind ein wichtiger Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz hier: Der Ortsbezirk marschiert voran - keine Tragetüten auf Wochenmärkten
Zusammenfassung
Der Magistrat plant, die Ausgabe von Einwegplastiktüten auf den Wochenmärkten in Frankfurt nach einer Übergangsfrist im Jahr 2020 einzustellen. Dies soll zur Müllvermeidung und Mülltrennung beitragen und den Umweltschutz fördern. Die Initiative zielt darauf ab, die Nutzung umweltfreundlicher Alternativen zu stärken und das Bewusstsein der Verbraucher zu schärfen.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenStellungnahme des Magistrats
In den vergangenen Jahren wurden Verbraucherinnen und Verbraucher auf den Wochenmärkten im Rahmen verschiedener Initiativen und Aktionen dazu angehalten, die Verwendung von Plastiktüten bewusst zu vermeiden und stattdessen auf umweltfreundliche Stoff- und Mehrwegtaschen umzusteigen. Der Magistrat und die HFM als städtischer Marktveranstalter sind gemeinsam der Überzeugung, dass die Vertriebsplattform der Wochenmärkte zu den Vorreitern im Handel in puncto Nachhaltigkeit zählt und diese Rolle in Zukunft weiter ausgebaut werden kann. Viele Kundinnen und Kunden der Märkte in Frankfurt haben den verantwortlichen Marktakteuren immer wieder gezeigt, wie sehr ihnen die Vereinbarung von Ökologie, Wirtschaftlichkeit und Sozialem am Herzen liegt. Oft ist dies bereits heute die Triebfeder vieler Kundinnen und Kunden, den Wochenmarkt als regionale Einkaufsstätte anderen vorzuziehen. Viele Wochenmarktanbieter zeigen die Bereitschaft, sich mit den eingesetzten Verbrauchs- und Verpackungsmaterialien immer weiter auseinanderzusetzen, tun dies auch und bieten häufig umweltfreundlichere Alternativen insbesondere zu Einwegplastiktüten an. Eine im Wettbewerb nicht zu vernachlässigende Anzahl an Marktkunden versteht die Herausgabe von Einwegplastiktüten leider immer noch als Serviceleistung des Verkäufers. Auch in Supermärkten werden nach wie vor Einwegplastiktüten angeboten. Dies erschwert den konsequenten Umstieg. Die HFM setzt auf einen dialogorientierten Prozess mit Vertretern der Wochenmarkthändler mit dem Ziel, die Ausgabe von Einwegplastiktüten auf den städtischen Wochenmärkten nach einer Übergangsfrist in 2020 einzustellen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. November 2019OFOF 1134/1Müllvermeidung und Mülltrennung sind ein wichtiger Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz hier: Der Ortsbezirk marschiert voran - keine Tragetüten auf WochenmärktenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 26. November 2019OMOM 5467Müllvermeidung und Mülltrennung sind ein wichtiger Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz hier: Der Ortsbezirk marschiert voran - keine Tragetüten auf WochenmärktenDirektanregung
- 16. März 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 19 WochenSTST 540Müllvermeidung und Mülltrennung sind ein wichtiger Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz hier: Der Ortsbezirk marschiert voran - keine Tragetüten auf WochenmärktenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab