Inklusion in der Carlo-Mierendorff-Schule hier: Verbesserung der aktuellen Situation
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Stellungnahme des Magistrats vom 04.02.2019, ST 288
Betreff: Inklusion in der Carlo-Mierendorff-Schule hier: Verbesserung der aktuellen Situation Die Carlo-Mierendorff-Schule bietet seit dem Schuljahr 2012/13 die inklusive Beschulung an. Zuvor hat sie bereits seit Mitte der 1990er Jahre im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts Erfahrungen in der Inklusion gesammelt. Die inklusive Unterrichtung findet in enger Zusammenarbeit mit dem regionalen sonderpädagogischen Beratungs- und Förderzentrum der Johann-Hinrich-Wichern-Schule statt. Die Stadt Frankfurt am Main unterstützt die inklusive Beschulung an der Carlo-Mierendorff-Schule u.a. durch räumliche und sächliche Vorkehrungen, die auf der Grundlage der Empfehlungen der Förderausschüsse (§ 54 Hessisches Schulgesetz) kindbezogen umgesetzt werden. Eine weitere kindbezogene Unterstützung erfolgt mit dem Einsatz der Integrations- bzw. Schulassistenzen (§ 35a, SGB VIII bzw. § 54, SGB XII), die über das Jugend- und Sozialamt bzw. die Sozialrathäuser bewilligt werden. Darüber hinaus wird die inklusive Bildung auch im Rahmen des Förderprogramms "Jugendhilfe in der Schule" pädagogisch flankiert. Der beauftragte Träger ist der Verein für Kultur und Bildung, KUBI e.V. Dieses kommunale Angebot wird jährlich mit dem Träger erörtert. Bei veränderten Bedarfslagen wird es gegebenenfalls angepasst. Mit der Umsetzung der inklusiven Schulbündnisse (§ 52 Hessisches Schulgesetz) zum Schuljahr 2019/20 werden die personellen Ressourcen für die inklusive Unterrichtung regional gesteuert. Das inklusive Schulbündnis bildet sich aus allgemeinen Schulen und Förderschulen. Innerhalb dieser Schulbündnisse wird verlässlich vereinbart, wie Schülerinnen und Schüler durch sogenannte vorbeugende Maßnahmen unterstützt werden und Schülerinnen und Schüler, die einer sonderpädagogischen Förderung bedürfen, von der
- Klasse an bis zum Erreichen des bestmöglichen Schulabschlusses beschult werden können. Die sonderpädagogischen regionalen Beratungs- und Förderzentren sind Teil der inklusiven Schulbündnisse. Durch die Vernetzung mit den überregionalen Beratungs- und Förderzentren (z.B. Viktor-Frankl-Schule, Hermann-Herzog-Schule) können Schülerinnen und Schüler mit den verschiedenen Förderschwerpunkten unterrichtet werden. Weiterhin werden die Schulen mit Schulträgern, Jugend- und Sozialhilfe, Vereinen, Kindertageseinrichtungen oder außerschulischen Partnern kooperieren, um die inklusive Bildung fachlich und multiperspektivisch zu stärken. Die Carlo-Mierendorff-Schule ist Bündnispartner des inklusiven Schulbündnisses Mitte-Nord.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 7. Oktober 2018OFOF 611/10Inklusion in der Carlo-Mierendorff-Schule hier: Verbesserung der aktuellen SituationOrtsbeiratsantrag · CDU
- 23. Oktober 2018OMOM 3823Inklusion in der Carlo-Mierendorff-Schule hier: Verbesserung der aktuellen SituationDirektanregung
- 4. Februar 2019Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 288Inklusion in der Carlo-Mierendorff-Schule hier: Verbesserung der aktuellen SituationStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab