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Ganztag in Niederrad, Sachsenhausen-Nord, Sachsenhausen-Süd und Oberrad

Vorlagentyp: STMagistrat
19 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Die Stellungnahme des Magistrats befasst sich mit der aktuellen und zukünftigen Abdeckung der Ganztagsbetreuung für Grundschüler in den Stadtteilen Niederrad, Sachsenhausen-Nord, Sachsenhausen-Süd und Oberrad. Es wird ein kontinuierlicher Ausbau der Ganztagsangebote angestrebt, um den zukünftigen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung ab 2026 zu erfüllen.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Stellungnahme des Magistrats

Frage

  1. Wie hoch ist die Abdeckung an Ganztagsbetreuung für Grundschülerinnen und Grundschüler in den Stadtteilen aktuell, einzeln aufgeführt für alle Grundschulen? In Relation der im Schulbezirk wohnhaften Kinder zur Anzahl der Betreuungsplätze in Horten und Erweiterter Schulische Betreuung (ESB) zeigen sich im jeweiligen Schulbezirk folgende Versorgungsquoten: - Frauenhofschule: 65 % - Friedrich Fröbel Schule: 46 % - Gruneliusschule: 52 % - Mühlbergschule: 74 % - Martin-Buber-Schule: 38 % - Riedhofschule: 64 % - Textorschule: 100 % - Willemerschule: 94 % Weil die tatsächlichen Schüler*innenzahl am Standort häufig niedriger liegt als die Anzahl der im Schulbezirk wohnhaften Kinder und zudem ggf. weitere Ganztagsangebote über die Landesprogramme hinzukommen, liegt die tatsächliche Versorgungsquote mehrheitlich höher als hier aufgeführt. Es ist anzumerken, dass die Textorschule gemeinsam mit dem Träger der Ganztagsangebote den Pakt für den Ganztag umsetzt. Über die Horte und die Angebote in der Schule (ESB sowie weitere Angebote) werden für alle Kinder der Textorschule Ganztagsangebote zur Verfügung gestellt. Frage
  2. Welche Änderungen bzgl. des Bedarfs an Ganztagsbetreuung werden bis zum Jahr 2026 erwartet, wie hoch ist der dann und welche Abdeckung wird dann erreicht? Die Kinderzahlen im Frankfurter Süden werden je nach Schulstandort unterschiedlich prognostiziert. Der Magistrat verfolgt kontinuierlich den Ausbau von Ganztagsangeboten an den Frankfurter Grundschulen. Im Hinblick auf den zukünftigen Rechtsanspruch für Grundschulkinder ist eine flächendeckende Erfüllung von Bedarfen richtungsweisend. Entsprechend des Rechtsanspruches auf ganztägige Betreuung werden beginnend in 2026 für alle Grundschulkinder des
  3. Schuljahres gezielt Betreuungsplätze geschaffen. Der Ausbau wird sukzessive für alle Grundschulkinder ausgeweitet. Der Rechtsanspruch wird in Frankfurt am Main über die bestehenden Horte, Ganztagsgrundschulen und den weiteren Ausbau von Ganztagsgrundschulen umgesetzt. Der Pakt für den Ganztag i.V.m. dem kommunalen Gesamtkonzept Ganztag werden die Grundlage für den Ausbau sein. Frage
  4. Welche Schulen arbeiten in den Stadtteilen bereits erfolgreich in welchem Ganztagsmodell? Frauenhofschule: Erweiterte Schulische Betreuung mit zurzeit 100 Plätzen Friedrich Fröbel Schule: Erweiterte Schulische Betreuung mit zurzeit 120 Plätzen Gruneliusschule: Erweiterte Schulische Betreuung mit zurzeit 80 Plätzen sowie Schule mit Ganztagsangeboten nach Profil 2 Mühlbergschule: Erweiterte Schulische Betreuung mit zurzeit 225 Plätzen sowie Schule mit Ganztagsangeboten nach Profil 1 Martin-Buber-Schule: Hort Zauberwald mit zurzeit 80 Plätzen Riedhofschule: Erweiterte Schulische Betreuung mit zurzeit 180 Plätzen Textorschule: Erweiterte Schulische Betreuung mit zurzeit 125 Plätzen, die ESB ist Teil des Paktes für den Ganztag Willemerschule: Erweiterte Schulische Betreuung mit zurzeit 190 Plätzen sowie Profil 2 Frage
  5. Wie weit ist das Stadtschulamt mit der Begleitung und Beratung der übrigen Schulen zur Entwicklung ihres Ganztagskonzeptes? Alle Schulen in den Stadtteilen Niederrad, Oberrad und Sachsenhausen, mit Ausnahme der Martin-Buber-Schule, sind in enger Beratung mit dem Stadtschulamt. Die aktuellen Perspektiven sehen wie folgt aus: Frauenhofschule: Ausbau der Plätze in der Erweiterten Schulischen Betreuung, sobald ausreichend Essenskapazitäten hergestellt sind. Eine Erweiterte Machbarkeitsstudie ist beauftragt. Perspektivisch soll die Weiterentwicklung in den Pakt für den Ganztag erfolgen. Friedrich Fröbel Schule: Ausbau der Plätze in der Erweiterten Schulischen Betreuung sobald ausreichende Essenskapazitäten hergestellt sind. Mensacontainerstellung für 2023/´24 in Planung. Perspektivisch soll die Weiterentwicklung in den Pakt für den Ganztag erfolgen. Gruneliusschule: Pakt für den Ganztag geplant ab Auslagerung der Schule (Perspektive 2025/2026) Mühlbergschule: Pakt für den Ganztag beginnend im Schuljahr 2024/2025 Martin-Buber-Schule: Einrichtung einer Erweiterte Schulischen Betreuung angestrebt. Pakt für den Ganztag mit der Auslagerung der Schule angestrebt, sofern Auslagerungsfläche eine ausreichende Essensversorgung zulässt. Riedhofschule: Pakt für den Ganztag geplant für das Schuljahr 2024/2025 oder 2025/2026 Textorschule: Pakt für den Ganztag seit Schuljahr 2015/2016 Willemerschule: Pakt für den Ganztag beginnend zum Schuljahr 2023/2024 Frage
  6. Wurden alle Schulen im Schulbezirk bereits begangen? Alle Schulen wurden im Winter 2022/2023 begangen. Frage
  7. Welche Maßnahmen und Konzepte gibt es für die Schulen im Schulbezirk, in denen die Kinder bisher überwiegend in Horten betreut werden und in denen die räumlichen Voraussetzungen wie eine Küche oder eine andere Versorgung mit warmem Mittagessen nicht vorhanden sind? Der Pakt für den Ganztag wird gemeinsam mit Trägern der Ganztagsangebote und in enger Kooperation mit den Horten durchgeführt. An allen Schulstandorten, mit Ausnahme der Martin-Buber-Schule wird zurzeit gemeinsam mit den beteiligten Fachabteilungen des Stadschulamtes nach passenden Möglichkeiten einer Essensversorgung entsprechend den Bedarfen geschaut und diese ausgebaut. Frage
  8. Gibt es bereits Pilotprojekte, andere Akteure (Vereine, Musikschulen etc.) mit in die Planungen einzubeziehen? Die Textorschule, seit 2015/2016 im Pakt für den Ganztag, arbeitet bereits eng verzahnt mit Vereinen im Schulbezirk, die Teil des Ganztagsangebotes am Schulstandort sind. Auch an der Willemerschule, die mit dem Schuljahr 2023/2024 in den Pakt für den Ganztag eintritt, wird eine enge Einbindung der Vereine angestrebt und erste Kooperationsgespräche finden statt. Alle Schulstandorte werden dahingehend beraten, mit Trägern der freien und öffentlichen Kinder-und Jugendhilfe zu kooperieren, um ein vielseitig ganztägiges integriertes Angebot am Schulstandort zu entwickeln. Darüber hinaus gibt es regelmäßig stattfindende Angebote und Kooperationen seitens der Musikschule Frankfurt (beispielsweise Rhythmuspause, Musikschul-Nachmittag) an allen Schulen in den genannten Stadtteilen, mit Ausnahme der Martin-Buber-Schule. Diese Angebote sind für die Kinder kostenfrei und bieten einen niedrigschwelligen Zugang zu musikalischer Bildung. Frage
  9. Wie hoch ist die Zahl der zusätzlich benötigten Fachkräfte für die Schulbezirke in den einzelnen Stadtteilen? Der Magistrat kann hier noch keine zuverlässige Aussage treffen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. April 2023OFOF 785/5Ganztag in Niederrad, Sachsenhausen-Nord, Sachsenhausen-Süd und OberradOrtsbeiratsantrag · LINKE.
  2. 5. Mai 2023VV 668Ganztag in Niederrad, Sachsenhausen-Nord, Sachsenhausen-Süd und OberradAnfrage
  3. 28. August 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 19 Wochen
    STST 1826Ganztag in Niederrad, Sachsenhausen-Nord, Sachsenhausen-Süd und Oberrad
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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