Ergebnisse der Kampagne "Schulweg-Safari"
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Stellungnahme des Magistrats vom 02.10.2015, ST 1470
Betreff: Ergebnisse der Kampagne "Schulweg-Safari" Die Aktion "Schulweg-Safari" wurde 2008 als langfristige Kampagne von Verkehrsdezernat, Polizei und Straßenverkehrsamt ins Leben gerufen. Sie zielt auf eine Wirksamkeit in der Breite ab und wird regelmäßig wieder aufgegriffen. Seit 2008 wurden für die Kampagne insgesamt ca. 90.000 € für öffentlichkeitswirksame Maßnahmen verwendet. Die Problematik der Elterntaxen ist im gesamten Stadtgebiet an fast allen (Grund-)Schulen gegeben. Oftmals bringen Eltern ihre Kinder aus einem - falsch verstandenen - Schutzbedürfnis heraus mit dem Auto zur Schule. So ist ein Umdenken nicht durch Verkehrsüberwachungsmaßnahmen zu erreichen. Besonders, da jedes Jahr in Frankfurt am Main im Durchschnitt 7.000 Schülerinnen und Schüler eingeschult werden und Überwachungsmaßnahmen ein wiederkehrendes Ereignis darstellt, das ein sehr großes Personalkontingent erfordern würde. Vielmehr sollen die Eltern für die Nachteile, die das mit dem Auto zur Schule bringen für die Kinder beinhaltet, sensibilisiert werden. Die Schulweg-Safari ist dabei ein wesentlicher Baustein. Das Straßenverkehrsamt und die Polizei führen jedes Jahr nach den Sommer- und nach den Osterferien Verkehrssicherheitswochen durch. Diese beinhalten verstärkte Kontrollen der Elterntaxen beziehungsweise Gespräche mit den Eltern und verstärkte Geschwindigkeitskontrollen an ausgewählten Schulen. Weiterhin werden Kinder ab dem Kindergartenalter von den Verkehrserziehern des Straßenverkehrsamtes und der Polizei darin geschult, wie man sich richtig und sicher im Straßenverkehr verhält. Auch das vom Straßenverkehrsamt zusätzlich in Frankfurt am Main eingeführte Projekt "Schulwegpass" der Verkehrswacht, in das auch Erziehungsberechtigte eingebunden werden, gehört zu den in ganz Hessen und darüber hinaus Beispiel gebenden Bausteinen der Verkehrssicherheitsarchitektur in Frankfurt am Main. Darüber hinaus erhalten zukünftige Erstklässlerinnen und Erstklässler bereits bei den Einschulungsuntersuchungen im Gesundheitsamt einen Flyer der Aktion "Schulweg-Safari", der sich an Eltern richtet und dazu ermuntert, die Kinder den Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen zu lassen. Seit dem Jahr 2014 wirbt auch ein eigens zur Thematik produzierter Kurzfilm für die Botschaften der Aktion. Dieser ist neben vielen weiteren Informationen auf der Aktionswebseite www.schulweg-safari.de abrufbar. Auch die Schulen und Schulelternbeiräte vermitteln den Eltern die Vorteile, die es mit sich bringt, Kinder zur Schule laufen beziehungsweise mit dem Fahrrad zur Schule fahren zu lassen. Zudem aktualisieren die Schulen zusammen mit der Schulwegkommission immer wieder die Schulwege und erörtern Verbesserungsmaßnahmen an prekären Stellen. Nicht zuletzt führt das Straßenverkehrsamt nahezu täglich Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Schulwegen durch, um einen sicheren Schulweg zu gestalten. Alle gesellschaftlichen Fehlentwicklungen im Straßenverkehr lassen sich durch straßenverkehrsbehördliche Maßnahmen jedoch nicht unterbinden. Der Magistrat wird ungeachtet dessen seine erfolgreichen Bemühungen zur Steigerung der Verkehrssicherheit durch die Bündelung aller mit dem Thema Verkehrssicherheit betrauten Kräfte weiter fortsetzen. In der Grundschule am Erlenbach wird durch die Verkehrserzieher des Straßenverkehrsamtes in der ersten Klasse ein Schulwegtraining durchgeführt. In der dritten beziehungsweise vierten Klasse übt die Polizei mit den Schülerinnen und Schülern das sichere Radfahren im Straßenverkehr.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. Mai 2015OFOF 250/13Ergebnisse der Kampagne .Schulweg-Safari.Ortsbeiratsantrag · SPD
- 19. Mai 2015OMOM 4149Ergebnisse der Kampagne „Schulweg-Safari“Direktanregung
- 2. Oktober 2015Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 21 WochenSTST 1470Ergebnisse der Kampagne "Schulweg-Safari"Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab