Imker und Bienen im Ortsbezirk 9
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenInhalt
Stellungnahme des Magistrats vom 26.01.2018, ST 140
Betreff: Imker und Bienen im Ortsbezirk 9 Zu Frage 1: Die Zahlen sind dem Magistrat nicht bekannt. Zu Frage 2: Grundsätzlich ist das Grünflächenamt bestrebt, die Grünanlagen möglichst naturnah zu pflegen. Dies ist allerdings von vielen Faktoren, u. a. den Nutzungsansprüchen (Sport, Spiel, Freizeit,. .) der Bürger/innen, den Standortbedingungen (Lage der Fläche, Verkehrsfläche,. .) und/oder den rechtlichen Vorgaben (Verkehrssicherung, Denkmalschutz,. .) abhängig. Dort, wo es sinnvoll und vertretbar ist, wird die Pflege angepasst und zum Beispiel die Mahdfolge reduziert. Je nach Fläche wird zweimal, viermal, sechsmal oder achtmal gemäht. Bei unterschiedlicher Entwicklung der Fläche wird die Mahdfolge angepasst. Wiesen sind bereits auf den vom Grünflächenamt betreuten Flächen im Ginnheimer Niddatal, im Sinaipark, im Niddapark und teilweise in den Siedlungsrandbereichen vorhanden. Eine Streuobstwiese im Ortsbezirk 9 wird durch das Grünflächenamt bedarfsgerecht gepflegt. Die Pflanzung von Stauden, Sträuchern und Bodendeckern erfolgt unter Verwendung von heimischen Gewächsen. Dabei findet auch die Tauglichkeit für Insekten und Bienen Berücksichtigung. Gleiches gilt für die Baumauswahl, bzw. bei der Auswahl des Saatgutes. Das Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main, Untere Naturschutzbehörde bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern an, städtische Streuobstwiesen pachtzinsfrei zur Pflege zu übernehmen und auf diese Weise zu erhalten. Um Streuobstwiesen langfristig zu sichern, hat die Stadt Frankfurt am Main darüber hinaus bereits 1991 ein Förderprogramm ins Leben gerufen. Seither gibt es Zuschüsse auf Antrag beim Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main, Untere Naturschutzbehörde für das Neuanpflanzen von Hochstammobstbäumen auf Streuobstwiesen. Um dem Bienensterben entgegenzuwirken, können, unter bestimmten Voraussetzungen, Bienenvölker auf Streuobstwiesen aufgestellt werden. Insbesondere Streuobstwiesen mit den hier befindlichen Obstbäumen und den Wiesenblumen bieten für Bienenvölker hervorragende Nahrungs- und Lebensbedingungen. Bei Anfragen von Imkern werden wir die im Ortsbezirk 9 befindlichen Streuobstwiesen zukünftig berücksichtigen. Zu Frage 3: Ist dem Magistrat nicht bekannt, da der Einsatz von Glyphosat in der Landwirtschaft nicht genehmigungspflichtig ist. Das Grünflächenamt verwendet kein Glyphosat, dies trifft auch auf Kleingärten zu, da der Einsatz von chemischen Pflanzenvernichtungsmitteln (Herbizide) gemäß Ziffer 4 der Kleingartenverordnung der Stadt Frankfurt am Main verboten ist.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 29. September 2017OFOF 377/9Imker und Bienen im Ortsbezirk 9Ortsbeiratsantrag · SPD
- 9. November 2017VV 676Imker und Bienen im Ortsbezirk 9Anfrage
- 26. Januar 2018Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 140Imker und Bienen im Ortsbezirk 9Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab