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Willi Richter in die Vorschlagsliste für Straßenbenennungen aufnehmen

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 4
20 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Ortsbeirat 4 schlägt vor, Herrn Willi Richter in die Vorschlagsliste für Straßenbenennungen aufzunehmen. Dies geschieht zu Ehren seines Beitrags als Gewerkschaftsfunktionär und Politiker, der maßgeblich zur Entwicklung der Arbeits- und Sozialordnung in Deutschland beigetragen hat.

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Anregung

Der Magistrat wird gebeten, Herrn Willi Richter in das Verzeichnis der zur Straßenbenennung vorgeschlagenen Namen aufzunehmen.

Begründung

Willi Richter war Gewerkschaftsfunktionär und Politiker. Er wurde am 01.10.1894 in Frankfurt-Bornheim geboren und ist auch dort am 27.11.1972 gestorben. Einige wesentliche Lebensstationen seien hier erwähnt: - Angestellter der Frankfurter Stadtverwaltung und mit 27 Jahren Gesamtbetriebsrat aller Kommunalbetriebe. - Ab 1926 zunächst als Sekretär im Gesamtverband der öffentlichen Betriebe in Darmstadt und dann von 1928 bis 1933 als Bezirkssekretär im Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund tätig. - 1929 Stadtverordneter in Darmstadt. - 1933 nach der Machtergreifung Verlust aller Ämter, 1934 kurzzeitige Verhaftung. - 1947 bis 1949 Mitglied des Wirtschaftsrates der Bizone, und dort Vorsitzender des Politischen Prüfungsausschusses und des Ausschusses für Arbeit. - 1949 bis 1957 Bundestagsabgeordneter, 1949 bis 1953 stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Arbeit und von 1949 bis 1957 Vorsitzender des Ausschusses für Sozialpolitik. - 1956 bis 1962 DGB-Vorsitzender. - Daneben Landesarbeitsrichter in Hessen, Vorsitzender der Hans-Böckler-Gesellschaft und Senator der Max-Planck-Gesellschaft. Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes, der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main und der Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen. Anlässlich seines 100. Geburtstages gab die Deutsche Post 1994 eine Briefmarke mit seinem Portrait heraus. Willi Richter kann als sehr maßgeblich für die Entwicklung und Durchsetzung der Arbeits- und Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland angesehen werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 30. Juli 2023OFOF 340/4Willi Richter in die Vorschlagsliste für Straßenbenennungen aufnehmenOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 19. September 2023Sie sind hier
    OMOM 4472Willi Richter in die Vorschlagsliste für Straßenbenennungen aufnehmen
    Direktanregung
  3. 18. Dezember 2023Antwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 2477Willi Richter in die Vorschlagsliste für Straßenbenennungen aufnehmenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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