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Ehemaliger Luftschutzbunker Im Wörth

Vorlagentyp: OFFDP
26 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
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Begründung

Wörth

  1. Der Ortsbeirat befürwortetet eine Gedenk- bzw. Hinweistafel an einem der zwei Nachfolgegebäude des früheren Luftschutzbunkers Im Wörth. Eine solche Tafel ist nach einem Textentwurf des Magistrats zwischen dem Grundstückseigentümer, der Firma Ten Brinke GmbH, und dem Ortsbeirat abzustimmen. An der Finanzierung beteiligen sich der Eigentümer und der Ortsbeirat aus seinem Budget.
  2. Der Magistrat wird gebeten, einen Textentwurf für eine Gedenk- bzw. Hinweistafel an einem der zwei Nachfolgegebäude des früheren Luftschutzbunkers Im Wörth zu erarbeiten, Präferenzen für das zu verwendende Material und die Tafelgröße anzugeben und den Entwurf anschließend dem Ortsbeirat zur Abstimmung mit Ten Brinke GmbH zur Verfügung zu stellen. Begründung: Zu I.: Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des Grundstückeigentümers Ten Brinke GmbH ergab, dass Interesse für eine Gedenk- und Hinweistafel vorhanden ist und auch anteilig finanziert würde. Da es sich bei dem Luftschutzbunker um ein öffentliches Gebäude gehandelt hatte, sollte der Ortsbeirat bei der Gestaltung mitwirken, was zur Folge hat, dass ein Teilbetrag der Kosten auch aus öffentlicher Hand, in diesem Fall aus dem Ortsbeiratsbudget, geleistet werden sollte. Nachdem ein Textentwurf des Magistrats vorliegt, ist der genaue Text zu einem späteren Zeitpunkt zwischen den drei Partnern abzustimmen. In Vorbereitung fand am 30.03.2015 ein Telefongespräch mit dem Geschäftsführer von Ten-Brinke-statt. Dabei wurden folgende Ergebnisse erzielt: - Ten Brinke ist mit der Anbringung einer Gedenk- bzw. Hinweistafel einverstanden. - Ten Brinke ist auch bereit, sich an den Kosten zu beteiligen. - Über die Anbringungsstelle wird sich gegenseitig abgestimmt. Zu II.: Bei dem ehemaligen Luftschutzbunker Im Wörth hatte es sich um den größten im Frankfurter Stadtgebiet gehandelt. Über den ästhetischen Reiz des massigen Gebäudes mögen unterschiedliche Ansichten bestehen; gleichwohl hatte der Bunker die Architektur und damit das Ortsbild von Eschersheim über Jahre hinweg mit geprägt. Er hatte in Tagen des Bombenkrieges der Bevölkerung im Umkreis Schutz geboten und für Schutzsuchende zumindest ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Mit einer entsprechenden Tafel trägt der Ortsbeirat dazu bei, Geschichtsbewusstsein aufrecht zu erhalten.

Inhalt

Antrag vom 21.04.2015, OF 918/9

Betreff: Ehemaliger Luftschutzbunker Im Wörth

  1. Der Ortsbeirat befürwortetet eine Gedenk- bzw. Hinweistafel an einem der zwei Nachfolgegebäude des früheren Luftschutzbunkers Im Wörth. Eine solche Tafel ist nach einem Textentwurf des Magistrats zwischen dem Grundstückseigentümer, der Firma Ten Brinke GmbH, und dem Ortsbeirat abzustimmen. An der Finanzierung beteiligen sich der Eigentümer und der Ortsbeirat aus seinem Budget.
  2. Der Magistrat wird gebeten, einen Textentwurf für eine Gedenk- bzw. Hinweistafel an einem der zwei Nachfolgegebäude des früheren Luftschutzbunkers Im Wörth zu erarbeiten, Präferenzen für das zu verwendende Material und die Tafelgröße anzugeben und den Entwurf anschließend dem Ortsbeirat zur Abstimmung mit Ten Brinke GmbH zur Verfügung zu stellen. Begründung: Zu I.: Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer des Grundstückeigentümers Ten Brinke GmbH ergab, dass Interesse für eine Gedenk- und Hinweistafel vorhanden ist und auch anteilig finanziert würde. Da es sich bei dem Luftschutzbunker um ein öffentliches Gebäude gehandelt hatte, sollte der Ortsbeirat bei der Gestaltung mitwirken, was zur Folge hat, dass ein Teilbetrag der Kosten auch aus öffentlicher Hand, in diesem Fall aus dem Ortsbeiratsbudget, geleistet werden sollte. Nachdem ein Textentwurf des Magistrats vorliegt, ist der genaue Text zu einem späteren Zeitpunkt zwischen den drei Partnern abzustimmen. In Vorbereitung fand am 30.03.2015 ein Telefongespräch mit dem Geschäftsführer von Ten-Brinke-statt. Dabei wurden folgende Ergebnisse erzielt: - Ten Brinke ist mit der Anbringung einer Gedenk- bzw. Hinweistafel einverstanden. - Ten Brinke ist auch bereit, sich an den Kosten zu beteiligen. - Über die Anbringungsstelle wird sich gegenseitig abgestimmt. Zu II.: Bei dem ehemaligen Luftschutzbunker Im Wörth hatte es sich um den größten im Frankfurter Stadtgebiet gehandelt. Über den ästhetischen Reiz des massigen Gebäudes mögen unterschiedliche Ansichten bestehen; gleichwohl hatte der Bunker die Architektur und damit das Ortsbild von Eschersheim über Jahre hinweg mit geprägt. Er hatte in Tagen des Bombenkrieges der Bevölkerung im Umkreis Schutz geboten und für Schutzsuchende zumindest ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Mit einer entsprechenden Tafel trägt der Ortsbeirat dazu bei, Geschichtsbewusstsein aufrecht zu erhalten.Hauptvorlage: Antrag vom 04.02.2015, OF 879/9 Beratung im Ortsbeirat: 9

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. Februar 2015OFOF 879/9Ehemaliger Luftschutzbunker Im WörthOrtsbeiratsantrag · FDP
  2. 21. April 2015Sie sind hier
    OFOF 918/9Ehemaliger Luftschutzbunker Im Wörth
    Ortsbeiratsantrag · FDP
  3. 23. April 2015OMOM 4068Ehemaliger Luftschutzbunker Im WörthDirektanregung
  4. 3. August 2015Antwort des Magistrats · nach 26 WochenSTST 1111Ehemaliger Luftschutzbunker Im WörthStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 9
Sitzung 40 · 23.04.2015
TO I, TOP 5
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 4068 2015 1. Die Vorlage OF 879/9 wurde zurückgezogen. 2. Die Vorlage OF 918/9 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass eingefügt wird, dass sich der Ortsbeirat aus seinem Budget "mit einem den Möglichkeiten des Ortsbeirates angemessenen Betrag" beteiligt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDFDP
Ablehnung:
GrüneLinke
Enthaltung:
Fraktionslos
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 2. CDU, SPD und FDP gegen GRÜNE und LINKE. (= Ablehnung), bei Enthaltung fraktionslos

Mitdiskutieren

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