Ehemaliger Luftschutzbunker Im Wörth
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Wörth Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, ob eine Gedenk- beziehungsweise Hinweistafel an dem früheren Luftschutzbunker angebracht werden kann. Der Text und die Größe der Tafel ist mit dem Ortsbeirat abzustimmen. Begründung: Bei dem ehemaligen Luftschutzbunker hatte es sich um den größten Bunker auf Frankfurter Stadtgebiet gehandelt. Über den ästhetischen Reiz des massigen Gebäudes mögen unterschiedliche Ansichten bestehen, gleichwohl hatte der Bunker die Architektur und damit das Ortsbild von Eschersheim über Jahre hin mit geprägt. Er hatte in Tagen des Bombenkrieges der Bevölkerung im Umkreis Schutz geboten und für Schutzsuchende zumindest ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Mit einer entsprechenden Tafel trägt der Ortsbeirat dazu bei, Geschichtsbewusstsein aufrecht zu erhalten. Der Ortsbeirat wird sich mit dem neuen Grundstückseigentümer, der Firma Ten Brinke, wegen einer angemessenen Anbringungsstelle in Verbindung zu setzen und sich eventuell mit Mitteln aus seinem Budget an der Maßnahme beteiligen.
Inhalt
Antrag vom 04.02.2015, OF 879/9
Betreff: Ehemaliger Luftschutzbunker Im Wörth Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, ob eine Gedenk- beziehungsweise Hinweistafel an dem früheren Luftschutzbunker angebracht werden kann. Der Text und die Größe der Tafel ist mit dem Ortsbeirat abzustimmen.
Begründung: Bei dem ehemaligen Luftschutzbunker hatte es sich um den größten Bunker auf Frankfurter Stadtgebiet gehandelt. Über den ästhetischen Reiz des massigen Gebäudes mögen unterschiedliche Ansichten bestehen, gleichwohl hatte der Bunker die Architektur und damit das Ortsbild von Eschersheim über Jahre hin mit geprägt. Er hatte in Tagen des Bombenkrieges der Bevölkerung im Umkreis Schutz geboten und für Schutzsuchende zumindest ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Mit einer entsprechenden Tafel trägt der Ortsbeirat dazu bei, Geschichtsbewusstsein aufrecht zu erhalten. Der Ortsbeirat wird sich mit dem neuen Grundstückseigentümer, der Firma Ten Brinke, wegen einer angemessenen Anbringungsstelle in Verbindung zu setzen und sich eventuell mit Mitteln aus seinem Budget an der Maßnahme beteiligen.Hauptvorlage: Antrag vom 22.01.2015, OF 877/9 Nebenvorlage: Antrag vom 21.04.2015, OF 918/9 Beratung im Ortsbeirat: 9
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Februar 2015Sie sind hierOFOF 879/9Ehemaliger Luftschutzbunker Im WörthOrtsbeiratsantrag · FDP
- 21. April 2015OFOF 918/9Ehemaliger Luftschutzbunker Im WörthOrtsbeiratsantrag · FDP
- 23. April 2015OMOM 4068Ehemaliger Luftschutzbunker Im WörthDirektanregung
- 3. August 2015Antwort des Magistrats · nach 26 WochenSTST 1111Ehemaliger Luftschutzbunker Im WörthStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 2. CDU, SPD und FDP gegen GRÜNE und LINKE. (= Ablehnung), bei Enthaltung fraktionslos