Haushalt 2024/2025 Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte TITANIA Theater in Bockenheim…
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Haushalt 2024/2025 Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte TITANIA Theater in Bockenheim stärken - Förderung für das Freie Schauspiel Ensemble erhöhen
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Thema Kultur verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten,
die Regelförderung des Freien Schauspiel Ensemble im Titania-Theater für den Zeitraum 2024 bis 2026 und dauerhaft um 30.000 Euro jährlich auf insgesamt 150.000 Euro jährlich zu erhöhen.
Begründung
Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte TITANIA Theater in Bockenheim stärken - Förderung für das Freie Schauspiel Ensemble erhöhen Der Ortsbeirat wolle beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Regelförderung des Freien Schauspiel Ensemble im Titania-Theater für den Zeitraum 2024 bis 2026 und dauerhaft um 30.000 Euro jährlich auf insgesamt 150.000 Euro jährlich zu erhöhen. Begründung: Das Freie Schauspiel Ensemble wurde den letzten 20 Jahren finanziell zunehmend eingeschränkt und ist kaum noch in der Lage, Künstler*innen, Techniker*innen und andere Beschäftigte angemessen zu entlohnen und damit zu halten. Ohne Begründung wurde die Regelförderung stufenweise von 159.000 Euro (HJ 2002) auf 123.000 Euro (HJ 2023) gekürzt. 2024 soll die Förderung nur noch bei 120.000 Euro liegen. Zwar werden Miete und ein Teil der Betriebskosten für das Titania Theater vom Kulturamt übernommen, die künstlerischen, technischen und kommunikativen Mittel sind jedoch zwischenzeitlich stark beschränkt. Die Kürzungen führen u.a. dazu, dass das Theater in Bockenheim immer weniger präsent sein kann. Die Erhöhung der Mittel soll insbesondere dazu dienen, die Mehrkosten der Inflation auszugleichen, die freien Künstler*innen und Techniker*innen angemessen bezahlen zu können und sie nicht an andere Institutionen zu verlieren. Die Messe beispielsweise zahlt Techniker*innen das Doppelte von dem, was im Titania bezahlt werden kann. Die Honorare der frei arbeitenden Künstler*innen bleiben weit unter den Mindestgagen, die z.B. der Verband professioneller Theatermacher*innen (LaPROF) als angemessen bezeichnet. Auch die Spielstätte des Titania Theaters (Saalbau) wird zwischenzeitlich unzureichend finanziert, sodass größere Investitionen in die Ausstattung und Infrastruktur, z.B. in Beleuchtung/Energieeinsparung, nicht möglich sind. Sowohl das Freie Schauspiel Ensemble als auch die Theaterperipherie (zweiter Nutzer der Spielstätte) sind gezwungen, aus ihren Förderetats Mittel an die Spielstätte abzugeben. Das Theater im Titania ist eine Institution für Bockenheim und für ganz Frankfurt, die erhalten werden und gestärkt werden muss. Die Besucherzahlen z.B. bei jüngeren Leuten haben sich nach der Corona-Krise wieder erhöht. Das Freie Schauspiel Ensemble nimmt den künstlerischen Auftrag der Aufklärung und demokratischen Bildung sehr ernst. Es beabsichtigt nicht nur, die Anzahl der Neuinszenierungen zu erhöhen, sondern auch die bereits begonnene Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Institutionen im Stadtteil zu intensivieren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. März 2024Sie sind hierOFOF 892/2Haushalt 2024/2025 Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte TITANIA Theater in Bockenheim stärken - Förderung für das Freie Schauspiel Ensemble erhöhenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, SPD, Linke
- 22. April 2024EAEA 122Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte TITANIA Theater in Bockenheim stärken - Förderung für das Freie Schauspiel Ensemble erhöhenEtatanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte
Ausgaben 2025: 91 Mio € · im Antragsjahr 2024 87 Mio € — preisbereinigt +2 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke und ÖkoLinX-ARL gegen FDP (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung)