Betonwüste Francois-Mitterand-Platz entsiegeln und Aufenthaltsqualität verbessern - städtische Anpassung an den Klimawandel
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
Aufenthaltsqualität verbessern - städtische Anpassung an den Klimawandel Der Francois-Mitterand-Platz besticht durch seine graue Beton-Ödnis, an der auch einige mickrige Bäumchen am westlichen und östlichen Rand des Platzes nichts ändern. Trotz Gastronomie am Ostrand des Platzes und vielen Firmen in Platznähe, deren Mitarbeiter_innen irgendwo ihre Pausen verbringen wollen, ist der Platz nahezu zu allen Tageszeiten gähnend leer. Die Nutzung beschränkt sich auf eiliges Queren, Abstellen eines Fahrrads oder Mofas; menschliche Belebung findet nicht statt. Hier wird nicht nur die Chance vertan, Menschen innerstädtisch einen Platz anzubieten, der zum Verweilen einlädt. Unter dem Gesichtspunkt "Anpassung der Stadt an den Klimawandel" könnte hier am Rande des ohnehin durch die hohe Gebäudedichte, die Abwärme von Verkehr, Heizungs- und Kühlungsvorgängen belasteten Bahnhofsviertels eine größere Fläche entsiegelt werden, um Überwärmungstendenzen etwas entgegen zu setzen. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, folgende Fragen zu beantworten:
- Gibt es Pläne zur Umgestaltung des Francois-Mitterand-Platzes hin zu großflächigen Entsiegelungen und Anlage von Grünflächen?
- Wenn ja, wird der Magistrat aufgefordert, diese Pläne - auch im Vorplanungsstadium - dem Ortsbeirat schriftlich vorzustellen.
- Wenn nein: Was spricht dagegen, den Platz zumindest teilweise zu entsiegeln? Wer hält sich hier - vor allem im Sommer - gerne auf? Begründung: Im Gebiet zwischen Mainzer Landstraße und Kaiserstraße leben auch Menschen, die im Sommer schon bei normalen Temperaturen unter Hitze leiden. Das Gebiet kühlt nachts nicht ab, im Gegenteil: Beton, Asphalt und Stein geben die tagsüber gespeicherte Hitze abends und nachts an die Umgebung ab und heizen diese auf. Innenstädte werden bei steigenden Temperaturen zunehmend kaum bewohnbar. Es ist nur vernünftig, jede Chance zu nutzen, um Grünflächen anzulegen.
Inhalt
Antrag vom 30.01.2019, OF 835/1
Betreff: Betonwüste Francois-Mitterand-Platz entsiegeln und Aufenthaltsqualität verbessern - städtische Anpassung an den Klimawandel Der Francois-Mitterand-Platz besticht durch seine graue Beton-Ödnis, an der auch einige mickrige Bäumchen am westlichen und östlichen Rand des Platzes nichts ändern. Trotz Gastronomie am Ostrand des Platzes und vielen Firmen in Platznähe, deren Mitarbeiter_innen irgendwo ihre Pausen verbringen wollen, ist der Platz nahezu zu allen Tageszeiten gähnend leer. Die Nutzung beschränkt sich auf eiliges Queren, Abstellen eines Fahrrads oder Mofas; menschliche Belebung findet nicht statt. Hier wird nicht nur die Chance vertan, Menschen innerstädtisch einen Platz anzubieten, der zum Verweilen einlädt. Unter dem Gesichtspunkt "Anpassung der Stadt an den Klimawandel" könnte hier am Rande des ohnehin durch die hohe Gebäudedichte, die Abwärme von Verkehr, Heizungs- und Kühlungsvorgängen belasteten Bahnhofsviertels eine größere Fläche entsiegelt werden, um Überwärmungstendenzen etwas entgegen zu setzen. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, folgende Fragen zu beantworten:
- Gibt es Pläne zur Umgestaltung des Francois-Mitterand-Platzes hin zu großflächigen Entsiegelungen und Anlage von Grünflächen?
- Wenn ja, wird der Magistrat aufgefordert, diese Pläne - auch im Vorplanungsstadium - dem Ortsbeirat schriftlich vorzustellen.
- Wenn nein: Was spricht dagegen, den Platz zumindest teilweise zu entsiegeln? Wer hält sich hier - vor allem im Sommer - gerne auf? Begründung: Im Gebiet zwischen Mainzer Landstraße und Kaiserstraße leben auch Menschen, die im Sommer schon bei normalen Temperaturen unter Hitze leiden. Das Gebiet kühlt nachts nicht ab, im Gegenteil: Beton, Asphalt und Stein geben die tagsüber gespeicherte Hitze abends und nachts an die Umgebung ab und heizen diese auf. Innenstädte werden bei steigenden Temperaturen zunehmend kaum bewohnbar. Es ist nur vernünftig, jede Chance zu nutzen, um Grünflächen anzulegen.Beratung im Ortsbeirat: 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 30. Januar 2019Sie sind hierOFOF 835/1Betonwüste Francois-Mitterand-Platz entsiegeln und Aufenthaltsqualität verbessern - städtische Anpassung an den KlimawandelOrtsbeiratsantrag · U.B.
- 19. Februar 2019OMOM 4306Betonwüste Francois-Mitterrand-Platz entsiegeln und Aufenthaltsqualität verbessern - städtische Anpassung an den KlimawandelDirektanregung
- 3. Juni 2019Antwort des Magistrats · nach 18 WochenSTST 1088Betonwüste Francois-Mitterrand-Platz entsiegeln und Aufenthaltsqualität verbessern - städtische An-passung an den KlimawandelStellungnahme
- 3. Februar 2023OFOF 736/1Bahnhofsviertel VII: Francois-Mitterand-Platz klimagerecht umgestalten und aufwertenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 21. Februar 2023OMOM 3578Bahnhofsviertel VII: Francois-Mitterand-Platz klimagerecht umgestalten und aufwertenDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: 1 SPD, CDU, GRÜNE, LINKE., FDP, BFF, Die PARTEI und U.B. gegen 3 SPD (= Ablehnung)