Auskunftsersuchen an den Magistrat zur demokratischen Legitimation der Stabsstelle für Fluglärmbekämpfung
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Wohnen verfolgenBegründung
zur demokratischen Legitimation der Stabsstelle für Fluglärmbekämpfung Vorgang: NR 91/16 CDU/SPD/GRÜNE Der Ortsbeirat 5 bittet den Magistrat um Auskunft, ob die Stabsstelle für Fluglärmschutz demokratisch legitimiert ist und ob Frau Dr. Ursula Fechter als Magistratsmitglied und von OB Feldmann mit der Führung dieser Stabsstelle Beauftragte ebenfalls demokratisch legitimiert ist. Begründung: Im September 2016 stimmte die Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich dem Antrag NR 91 zu, in dem es wörtlich heißt: "Der Magistrat wird beauftragt, 1. die im Koalitionsvertrag vereinbarte Stabsstelle Fluglärm zu einer zentralen Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln." Auf der Internetseite der Stadt Frankfurt wird über die Stabsstelle für Fluglärmschutz u. a. mit folgenden Worten Auskunft gegeben: "Die neu geschaffene Stabsstelle für Fluglärmschutz der Stadt Frankfurt resultiert aus dem aktuellen Koalitionsvertrag und nahm ihre Tätigkeit am
- Oktober 2016 auf." An anderer Stelle heißt es im selben Internetauftritt: "Mit der Führung der Stabsstelle hat der Oberbürgermeister die ehrenamtliche Stadträtin Ursula Fechter betraut." Trotz dieser Tatsachen wurde in der Sitzung des Ortsbeirats 5 am 16.03.2018 u. a. aus den Reihen der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 5 behauptet, die Stabsstelle für Fluglärmschutz und namentlich Frau Dr. Ursula Fehter sei in ihrer Funktion bezüglich der Stabsstelle und als ehrenamtliches Magistratsmitglied nicht demokratisch legitimiert. Dies belegt u. a. die Berichterstattung der Frankfurter Neue Presse am 23.03.2018 sowohl in ihrer Printausgabe als auch im Internet unter dem Link http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Fluglaerm-SPD-attackiert-die-CDU;art675,2941 701 .und die Berichterstattung der FR vom 29.03.
- Eine klärende Stellungnahme des Magistrats zur demokratischen Legitimation der Stabsstelle für Fluglärmschutz erscheint im Interesse der von Fluglärm und Schadstoffen schwer belasteten Menschen im Frankfurter Süden dringend erforderlich.
Inhalt
Antrag vom 29.03.2018, OF 823/5
Betreff: Auskunftsersuchen an den Magistrat zur demokratischen Legitimation der Stabsstelle für Fluglärmbekämpfung Vorgang: NR 91/16 CDU/SPD/GRÜNE Der Ortsbeirat 5 bittet den Magistrat um Auskunft, ob die Stabsstelle für Fluglärmschutz demokratisch legitimiert ist und ob Frau Dr. Ursula Fechter als Magistratsmitglied und von OB Feldmann mit der Führung dieser Stabsstelle Beauftragte ebenfalls demokratisch legitimiert ist.
Begründung: Im September 2016 stimmte die Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich dem Antrag NR 91 zu, in dem es wörtlich heißt: "Der Magistrat wird beauftragt, 1. die im Koalitionsvertrag vereinbarte Stabsstelle Fluglärm zu einer zentralen Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln." Auf der Internetseite der Stadt Frankfurt wird über die Stabsstelle für Fluglärmschutz u. a. mit folgenden Worten Auskunft gegeben: "Die neu geschaffene Stabsstelle für Fluglärmschutz der Stadt Frankfurt resultiert aus dem aktuellen Koalitionsvertrag und nahm ihre Tätigkeit am
- Oktober 2016 auf." An anderer Stelle heißt es im selben Internetauftritt: "Mit der Führung der Stabsstelle hat der Oberbürgermeister die ehrenamtliche Stadträtin Ursula Fechter betraut." Trotz dieser Tatsachen wurde in der Sitzung des Ortsbeirats 5 am 16.03.2018 u. a. aus den Reihen der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 5 behauptet, die Stabsstelle für Fluglärmschutz und namentlich Frau Dr. Ursula Fehter sei in ihrer Funktion bezüglich der Stabsstelle und als ehrenamtliches Magistratsmitglied nicht demokratisch legitimiert. Dies belegt u. a. die Berichterstattung der Frankfurter Neue Presse am 23.03.2018 sowohl in ihrer Printausgabe als auch im Internet unter dem Link http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Fluglaerm-SPD-attackiert-die-CDU;art675,2941 701 .und die Berichterstattung der FR vom 29.03.
- Eine klärende Stellungnahme des Magistrats zur demokratischen Legitimation der Stabsstelle für Fluglärmschutz erscheint im Interesse der von Fluglärm und Schadstoffen schwer belasteten Menschen im Frankfurter Süden dringend erforderlich.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 31. August 2016NRNR 91Am Frankfurter Flughafen muss es leiser werden - wirtschaftliche Stärke und Lärmreduzierung in Einklang bringenSTVV-Antrag · CDU, SPD, GRÜNE
- 22. September 2016AA 94Reduzierung des FluglärmsSTVV-Anfrage · AfD
- 9. Dezember 2016BB 314Am Frankfurter Flughafen muss es leiser werden - wirtschaftliche Stärke und Lärmreduzierung in Einklang bringenMagistratsbericht
- 3. November 2017VV 631Maßnahmen gemäß Vorlage NR 91/16 zum Schutz gegen FluglärmAnfrage
- 29. März 2018Sie sind hierOFOF 823/5Auskunftsersuchen an den Magistrat zur demokratischen Legitimation der Stabsstelle für FluglärmbekämpfungOrtsbeiratsantrag · LINKE.
- 13. April 2018VV 813Auskunftsersuchen an den Magistrat zur demokratischen Legitimation der Stabsstelle für FluglärmschutzAnfrage
- 13. April 2018VV 814Auskunftsersuchen an den Magistrat zu den Auswirkungen der sogenannten Lärmpausen bei den Flugbewegungen am Frankfurter FlughafenAnfrage
- 14. Mai 2018BB 139Am Frankfurter Flughafen muss es leiser werden - wirtschaftliche Stärke und Lärmreduzierung in Einklang bringenMagistratsbericht
- 23. Juli 2018Antwort des Magistrats · nach 99 WochenSTST 1292Auskunftsersuchen an den Magistrat zur demokratischen Legitimation der Stabsstelle für FluglärmschutzStellungnahme
- 22. März 2019VV 1213Warum werden Anfragen des Ortsbeirates 5 an den Magistrat bezüglich Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm zum Teil jahrelang nicht beantwortet?Anfrage
- 13. September 2019VV 1437Welche Wartefrist sieht der Magistrat bei Auskunftsersuchen aus den Ortsbeiräten als zumutbar anAnfrage
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme