.Ein Taubenhaus für Rödelheim.
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Existenz von wild lebenden Tauben in einer Großstadt wie Frankfurt - von den Einen als „Friedensboten“ verehrt und von den Anderen als „Ratten der Luft“ gehasst - ist eine Realität. Deshalb geht es darum, Bedingungen zu schaffen, die diesen Vögeln eine möglichst artgerechte Lebensweise ermöglicht und gleichzeitig deren unkontrollierte Vermehrung und die Verschmutzung von Gebäuden und Gehwegen durch den Taubenkot nachhaltig eindämmt. Dies ist mit der Errichtung eines so genannten „Taubenhauses“ möglich, in dem die Vögel Futter und Nistplätze vorfinden. Eine im Tierschutz engagierte Bürgerin Rödelheims hat sich nun bereit erklärt, einen Teil der Kosten für ein solches Taubenhaus zu übernehmen; weiterhin gibt es eine Bürgerin, die zugesagt hat, sowohl für dessen Reinigung, als auch für die Unfruchtbarmachung der Taubeneier zu sorgen. Gefunden werden muss nun noch ein geeigneter Platz für die Aufstellung eines solchen Taubenhauses. Bereits 1999 wurde ein Taubenhaus für Rödelheim gefordert und vom damaligen Magistrat mit positivem Ausgang geprüft, leider ist es seinerzeit nicht zur Realisierung gekommen. Zwei Vorschläge des Ortsbeirats für einen Ort haben immer noch Gültigkeit: (1) das brachliegende Eckgrundstück oberhalb der Unterführung Glashüttener Straße zwischen Bahngleisen und dem Beginn der Eschborner Landstraße (2) ein Standort im Bereich zwischen Busbahnhof und den Gleisen des Rödelheimer Bahnhofs (3)neu: Die Grünfläche bei der Unterführung Gontardstraße/ Zufahrt zum Nahversorgungszentrum. Wichtig wäre die Nähe zum Bahnhof Rödelheim. In seiner ST 809 / 2007 sagte der Magistrat zu: „Der Magistrat wird die Suche nach weiteren Standorten offensiv unterstützen. Die Standortvorschläge des Ortsbeirates werden dabei so weit wie möglich berücksichtigt.“ Er bezieht sich dabei auf die guten Erfahrungen mit dem Taubenhaus am Westbahnhof und sichert eine Zusammenarbeit von Tierschutzverein und Magistrat, vertreten durch die Stabsstelle Sauberes Frankfurt, bei der Einrichtung und Betreuung weiterer Taubenhäuser zu. Der Magistrat wird deshalb beauftragt, mit Unterstützung des Ortsbeirates eine geeignete Grundstücksfläche für die Aufstellung eines solchen Taubenhauses auszuweisen und sich für die Übernahme der eventuell noch zu tragenden Baukosten bereit zu erklären.
Inhalt
Antrag vom 23.12.2010, OF 793/7
Betreff:
"Ein Taubenhaus für Rödelheim"
Die Existenz von wild lebenden Tauben in einer Großstadt wie Frankfurt - von den Einen als "Friedensboten“ verehrt und von den Anderen als "Ratten der Luft“ gehasst - ist eine Realität.
Deshalb geht es darum, Bedingungen zu schaffen, die diesen Vögeln eine möglichst artgerechte Lebensweise ermöglicht und gleichzeitig deren unkontrollierte Vermehrung und die Verschmutzung von Gebäuden und Gehwegen durch den Taubenkot nachhaltig eindämmt.
Dies ist mit der Errichtung eines so genannten "Taubenhauses“ möglich, in dem die Vögel Futter und Nistplätze vorfinden.
Eine im Tierschutz engagierte Bürgerin Rödelheims hat sich nun bereit erklärt, einen Teil der Kosten für ein solches Taubenhaus zu übernehmen; weiterhin gibt es eine Bürgerin, die zugesagt hat, sowohl für dessen Reinigung, als auch für die Unfruchtbarmachung der Taubeneier zu sorgen. Gefunden werden muss nun noch ein geeigneter Platz für die Aufstellung eines solchen Taubenhauses.
Bereits 1999 wurde ein Taubenhaus für Rödelheim gefordert und vom damaligen Magistrat mit positivem Ausgang geprüft, leider ist es seinerzeit nicht zur Realisierung gekommen. Zwei Vorschläge des Ortsbeirats für einen Ort haben immer noch Gültigkeit:
(1) das brachliegende Eckgrundstück oberhalb der Unterführung Glashüttener Straße zwischen Bahngleisen und dem Beginn der Eschborner Landstraße
(2) ein Standort im Bereich zwischen Busbahnhof und den Gleisen des Rödelheimer Bahnhofs
(3)neu: Die Grünfläche bei der Unterführung Gontardstraße/ Zufahrt zum Nahversorgungszentrum.
Wichtig wäre die Nähe zum Bahnhof Rödelheim.
In seiner ST 809 / 2007 sagte der Magistrat zu: "Der Magistrat wird die Suche nach weiteren Standorten offensiv unterstützen. Die Standortvorschläge des Ortsbeirates werden dabei so weit wie möglich berücksichtigt.“ Er bezieht sich dabei auf die guten Erfahrungen mit dem Taubenhaus am Westbahnhof und sichert eine Zusammenarbeit von Tierschutzverein und Magistrat, vertreten durch die Stabsstelle Sauberes Frankfurt, bei der Einrichtung und Betreuung weiterer Taubenhäuser zu.
Der Magistrat wird deshalb beauftragt,
mit Unterstützung des Ortsbeirates eine geeignete Grundstücksfläche für die Aufstellung eines solchen Taubenhauses auszuweisen und sich für die Übernahme der eventuell noch zu tragenden Baukosten bereit zu erklären.
Hauptvorlage: Antrag vom 06.11.2010, OF 785/7 Beratung im Ortsbeirat: 7
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. November 2010OFOF 785/7Ein Taubenhaus für RödelheimOrtsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.
- 23. Dezember 2010Sie sind hierOFOF 793/7.Ein Taubenhaus für Rödelheim.Ortsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.
- 18. Januar 2011OMOM 4913„Ein Taubenhaus für Rödelheim“Direktanregung
- 25. März 2011Antwort des Magistrats · nach 20 WochenSTST 490"Ein Taubenhaus für Rödelheim"Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. FARBECHTE und Wöhle gegen REP (= Ablehnung) bei Enthaltung CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und Jourdan