Was ist geplant in der Kaufunger Straße 4?
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Straße 4? Der Ortsbeirat wolle beschließen: In einem Schreiben an das Stadtteilbüro Bockenheim vom 5. September 2018 teilt Stadtrat Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien, Reformprojekte, Bürgerservice und IT, unter anderem mit: "Eine Umnutzung ist lediglich für die Gebäude des derzeit leerstehenden, in der Vergangenheit von der Tibet-Gesellschaft genutzten Saals, geplant." Daraus ergeben sich Fragen, um deren Beantwortung der Magistrat gebeten wird:
- Wird die ehemalige Fläche des Tibet-Hauses in Wohnfläche umgenutzt werden? Falls nein, in was? 2, Wird das Gebäude der ehemaligen Brotfabrik, später Tibet-Haus, erhalten bleiben oder ist sein Abriss geplant?
- Falls das Gebäude abgerissen werden soll, wie sieht die Planung eines möglichen Neubaus an dieser Stelle aus?
- Falls das Gebäude erhalten werden wird, soll es erweitert werden? Begründung: Um welch sensibles Terrain es sich handelt, weiß der Magistrat spätestens seit seinem Versuch die Grünfläche vor der Kaufunger Straße 4 zu veräußern, um einem Investor zu ermöglichen eine dem Umfeld widersprechende Bebauung zu erstellen. Daher ist es dringend geboten, dass die zuständigen Ämter nun mit größter Transparenz, in engem Austausch mit Bürgerschaft und Ortsbeirat auf der einen Seite und dem neuen Eigentümer auf der anderen Seite weiter vorgehen und bereits jetzt umfassend über die geplanten Veränderungen zu berichten. Bereits in dieser frühen Phase ist ein erstes "Kennenlernen" zwischen neuem Eigentümer und Bürgerschaft/Ortsbeirat in einer Bürgerfragestunde angezeigt. Ämter, Eigentümer und Bürgerschaft sollten von Anfang an den Weg möglichst gemeinsam gehen.
Inhalt
Antrag vom 11.10.2018, OF 670/2
Betreff: Was ist geplant in der Kaufunger Straße 4? Der Ortsbeirat wolle beschließen: In einem Schreiben an das Stadtteilbüro Bockenheim vom 5. September 2018 teilt Stadtrat Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien, Reformprojekte, Bürgerservice und IT, unter anderem mit: "Eine Umnutzung ist lediglich für die Gebäude des derzeit leerstehenden, in der Vergangenheit von der Tibet-Gesellschaft genutzten Saals, geplant." Daraus ergeben sich Fragen, um deren Beantwortung der Magistrat gebeten wird:
- Wird die ehemalige Fläche des Tibet-Hauses in Wohnfläche umgenutzt werden? Falls nein, in was? 2, Wird das Gebäude der ehemaligen Brotfabrik, später Tibet-Haus, erhalten bleiben oder ist sein Abriss geplant?
- Falls das Gebäude abgerissen werden soll, wie sieht die Planung eines möglichen Neubaus an dieser Stelle aus?
- Falls das Gebäude erhalten werden wird, soll es erweitert werden? Begründung: Um welch sensibles Terrain es sich handelt, weiß der Magistrat spätestens seit seinem Versuch die Grünfläche vor der Kaufunger Straße 4 zu veräußern, um einem Investor zu ermöglichen eine dem Umfeld widersprechende Bebauung zu erstellen. Daher ist es dringend geboten, dass die zuständigen Ämter nun mit größter Transparenz, in engem Austausch mit Bürgerschaft und Ortsbeirat auf der einen Seite und dem neuen Eigentümer auf der anderen Seite weiter vorgehen und bereits jetzt umfassend über die geplanten Veränderungen zu berichten. Bereits in dieser frühen Phase ist ein erstes "Kennenlernen" zwischen neuem Eigentümer und Bürgerschaft/Ortsbeirat in einer Bürgerfragestunde angezeigt. Ämter, Eigentümer und Bürgerschaft sollten von Anfang an den Weg möglichst gemeinsam gehen.Beratung im Ortsbeirat: 2
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. Oktober 2018Sie sind hierOFOF 670/2Was ist geplant in der Kaufunger Straße 4?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 29. Oktober 2018VV 1042Was ist geplant in der Kaufunger Straße 4?Anfrage
- 18. Februar 2019Antwort des Magistrats · nach 19 WochenSTST 378Was ist geplant in der Kaufunger Straße 4?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., BFF und Piraten gegen FDP (= Ablehnung)