Verschönerung von Niederursel
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
In den 1960er Jahren existierten Pläne, fast den gesamten Bereich von Alt-Niederursel in eine reine Fußgängerzone umzubauen. Dies ist heute nicht mehr denkbar. Dennoch können weitere Teile des dörflichen Kerns von Niederursel straßenbaulich verschönert und verkehrssicherer gestaltet werden. Eine Sanierung dieses Teils der Straße Alt-Niederursel sowie der Bordsteine ist überfällig. Ein funktionierendes Mühlrad am Urselbach wäre eine Attraktion für den gesamten Frankfurter Nordwesten und ein Wahrzeichen für Niederursel, die „Stadt der Mühlen“. Die Erinnerung an den im Mittelalter berühmten Sohn des örtlichen Rittergeschlechtes, der als Gründer von Königsberg in die europäische Geschichte eingegangen ist, könnte durch einen schön angelegten Platz in der Nähe der Obermühle als einem der historischen Kernbereiche Niederursels angemessen sichtbar werden. Alle vorgeschlagenen Maßnahmen stärken das Heimatgefühl der Niederurseler, erhöhen den Naherholungs- und Informationswert nicht nur für die Bewohner des Stadtteils, sondern auch für die zahlreichen Wanderer entlang des Mühlenwanderweges und der Bonifatiusroute. Der Ortsbeirat ist sich dessen bewusst, dass eine Realisierung rein aus Steuermitteln nicht möglich ist und erhebliche Spenden aus der Bürgerschaft zumindest für die Maßnahmen 2 und 3 erforderlich sind. Es wird deshalb zunächst um eine Einschätzung der genannten Ideen durch die Fachämter gebeten. Antragstellende Fraktion: CDU Vertraulichkeit: Nein Beratung im Ortsbeirat: 8 Beratungsergebnisse: 38. Sitzung des OBR 8 am 10.02.2005, TO I, TOP 7 Beschluss: Anregung OA 1847 2005 Die Vorlage OF 576/8 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen. Abstimmung: Einstimmige Annahme
Inhalt
Antrag vom 21.01.2005, OF 576/8
Betreff:
Verschönerung von Niederursel
Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, den Magistrat zu beauftragen, die folgenden Maßnahmen zur Verschönerung des dörflichen Kerns von Niederursel zu prüfen:
- Straßensanierung in Alt-Niederursel: Fußgänger- und radfahrerfreundlicher Umbau der Straße Alt-Niederursel (zwischen Hausnummer 44 und 22) und der Obermühlgasse zwischen Dorfwiesenweg und Alt-Niederursel im Stile der bürgersteiglosen Straßengestaltung am Dorfwiesenweg, in der Kirchgartenstraße und der Hennegasse.
- Ein Wasserrad für Niederursel: Rekonstruktion und Reaktivierung eines Mühlenwasserrades zum Beispiel an der ehem. Hohemühle ("Papiermühle“) oder der ehem. Schilasmühle.
- Werner-von-Ursel-Platz: Benennung eines Platzes nach Werner von Ursel, geb. um 1280 in Niederursel, von 1324 bis 1330 Hochmeister des Deutschen Ordens. Vorgeschlagen wird das kleine, platzartige Gelände Ecke Dorfwiesenweg/Obermühlgasse, dazu die Anbringung einer Gedenktafel oder die Aufstellung einer Statue sowie die Verschönerung des Platzes durch weitere Grünbepflanzung und ein kleines Wasserspiel.
Es wird um Bericht gebeten.
Begründung:
In den 1960er Jahren existierten Pläne, fast den gesamten Bereich von Alt-Niederursel in eine reine Fußgängerzone umzubauen. Dies ist heute nicht mehr denkbar. Dennoch können weitere Teile des dörflichen Kerns von Niederursel straßenbaulich verschönert und verkehrssicherer gestaltet werden. Eine Sanierung dieses Teils der Straße Alt-Niederursel sowie der Bordsteine ist überfällig.
Ein funktionierendes Mühlrad am Urselbach wäre eine Attraktion für den gesamten Frankfurter Nordwesten und ein Wahrzeichen für Niederursel, die "Stadt der Mühlen“. Die Erinnerung an den im Mittelalter berühmten Sohn des örtlichen Rittergeschlechtes, der als Gründer von Königsberg in die europäische Geschichte eingegangen ist, könnte durch einen schön angelegten Platz in der Nähe der Obermühle als einem der historischen Kernbereiche Niederursels angemessen sichtbar werden.
Alle vorgeschlagenen Maßnahmen stärken das Heimatgefühl der Niederurseler, erhöhen den Naherholungs- und Informationswert nicht nur für die Bewohner des Stadtteils, sondern auch für die zahlreichen Wanderer entlang des Mühlenwanderweges und der Bonifatiusroute. Der Ortsbeirat ist sich dessen bewusst, dass eine Realisierung rein aus Steuermitteln nicht möglich ist und erhebliche Spenden aus der Bürgerschaft zumindest für die Maßnahmen 2 und 3 erforderlich sind. Es wird deshalb zunächst um eine Einschätzung der genannten Ideen durch die Fachämter gebeten.
Antragstellende Fraktion: CDUBeratung im Ortsbeirat: 8
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. Januar 2005Sie sind hierOFOF 576/8Verschönerung von NiederurselOrtsbeiratsantrag · CDU
- 10. Februar 2005OAOA 1847Verschönerung von NiederurselAnregung
- 10. Juni 2005Antwort des Magistrats · nach 20 WochenBB 466Verschönerung von NiederurselMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme