Digitale Arbeitsmittel auch für die Ortsbeiräte bereitstellen
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat 9 beantragt die Bereitstellung digitaler Arbeitsmittel für die Mitglieder, um die Arbeit zu erleichtern und datenschutzkonform zu gestalten. Dies umfasst den Zugang zu städtischen Systemen und Informationen, die für die Arbeit des Ortsbeirats relevant sind.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen,
der Magistrat wird gebeten, den Mitgliedern des Ortsbeirats 9 (nur für diese kann das Gremium sprechen, wünschenswert wäre natürlich eine für alle Ortsbeiräte einheitliche Regelung) die aus datenschutzrechtlicher Sicht unbedenklichen digitalen Arbeitswerkzeuge, die auch der Stadtverwaltung oder den Fraktionen im Römer zur Verfügung stehen, zur Verfügung zu stellen.
Konkret wird darum gebeten, dass
- für den Zugang zu Kontakten in der Stadtverwaltung mittelfristig ein Login-Zugang zum städtischen EWUF anstelle einer PDF-per-Email-Lösung eingerichtet wird,
- ein Zugang zu den 360-Grad-Panoramabildern ermöglicht wird, mit denen die Stadtverwaltung arbeitet und viele Ortstermine ersetzt.
- ein Zugang zum städtischen OfficeGis bereitgestellt wird.
Begründung
Zu 1.: vergleiche die Antwort des Magistrats auf F972 (2022), in der sowohl die beschriebene Lösung angekündigt wird, als auch unter Abschnitt (e) dargestellt wird, dass Ortsbeiräte aus datenschutzrechtlicher Sicht wie städtische Mitarbeitende zu bewerten sind. Städtische Mitarbeitende haben einen Login-Zugang zu den städtischen Systemen. Eine Login-Lösung sollte auch Ortsbeiräten zur Verfügung gestellt werden. Auch mit Blick auf den Datenschutz ist diese Lösung wesentlich besser als der Versand der Kontakte aller Mitarbeitenden auf eine Vielzahl von Email-Servern. Zudem ermöglicht eine solche Lösung die Bereitstellung weiterer Dienste wie unter 2. und 3. gefordert.
Zu 2.: vergleiche die Antwort des Magistrats auf F1302 (2022) (mit Bezug auf die Stadtverordnetenversammlung): "Ein Zugriff ist unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Gegebenheiten - nur zur Nutzung im internen Dienstgebrauch - grundsätzlich möglich."
Zu 3.: hier sind eine Vielzahl von Informationen abrufbar, die nicht im Geoportal zur Verfügung stehen und für die Arbeit der OBR sehr relevant sind, beispielsweise die Information über öffentlichen Grundbesitz und die dafür zuständigen Ämter.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 8. Dezember 2022FF 1302Das Stadtvermessungsamt lässt den Frankfurter Straßenraum alle ein bis zwei Jahre befahren und systematisch abfotografieFragestunde-Frage
- 23. Februar 2023Sie sind hierOFOF 484/9Digitale Arbeitsmittel auch für die Ortsbeiräte bereitstellenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 16. März 2023OMOM 3696Digitale Zugänge auch für die Ortsbeiräte bereitstellenDirektanregung
- 31. Juli 2023Antwort des Magistrats · nach 34 WochenSTST 1567Digitale Zugänge auch für die Ortsbeiräte bereitstellenStellungnahme
- 12. Januar 2025OFOF 920/9Sachstand Zugang zu 360-Grad-Panoramabildern für OrtsbeiräteOrtsbeiratsantrag · CDU
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme