Die Postfiliale am Südbahnhof darf nicht geschlossen werden
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, sich für den Erhalt der Postfiliale am Südbahnhof einzusetzen, da über 100.000 Menschen in den südlichen Stadtteilen auf diese Dienstleistungen angewiesen sind. Die Schließung würde eine Diskriminierung dieser Personengruppen darstellen.
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Thema Fußverkehr verfolgenAntrag
Der OBR fordert den Magistrat auf, sich mit allem Nachdruck dafür einzusetzen, dass die Postfiliale am Südbahnhof den Bürgerinnen und Bürgern der südlichen Stadtteile erhalten bleibt.
Begründung
In den Stadtteilen des Frankfurter Südens wohnen mehr als 100.000 Menschen. Eine Vielzahl von ihnen, oft ältere Mitbürger*innen, sind auf eine fußläufige Versorgung mit Dienstleistungen der Post und der Postbank angewiesen und schätzen diesen Service. Es wäre daher eine unerträgliche Diskriminierung, wenn diese Personengruppen bei der Versorgung mit Dienstleistungen von Post und Postbank in Frankfurt südlich des Mains ausgeschlossen werden würden. Post-Shops in Verbindung mit Kioskbetrieben, Läden und Tankstellen usw. können nur ergänzende Angebote sein. Die Deutsche Post AG muss sich ihrer grundsätzlichen Verantwortung als ein Teil der öffentlichen Daseinsversorgung bewusst sein und den persönlichen Service vor Ort für die Bevölkerung erhalten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Der Weg dieser Vorlage
Am 2. Juni 2022 brachte LINKE. im Ortsbeirat 5 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 2. Einstimmige Annahme