Sicherheit und Sauberkeit am Rödelheimer Bahnhof
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert Maßnahmen zur Verbesserung von Sicherheit und Sauberkeit am Rödelheimer Bahnhof. Insbesondere soll die regelmäßige Reinigung der Unterführung und Aufzüge sowie sichtbare Hinweise für Radfahrende und E-Scooter-Nutzer zur Einhaltung von Sicherheitsvorschriften erfolgen. Ziel ist es, die Sicherheit für Fußgänger zu erhöhen und die hygienischen Bedingungen zu verbessern.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Fußverkehr verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, die Unterführung und die beiden seitlichen Aufzüge des Rödelheimer Bahnhofs regelmäßig reinigen zu lassen und insbesondere die Aufzüge in engerem Zeittakt zu warten oder diese aufgrund der permanenten Ausfälle zu erneuern. Ferner wird der Magistrat gebeten, am unteren Ende der beiden Rampen deutlich sichtbare Hinweisschilder anzubringen, die E-Scooter und Radfahrende zum Absteigen und Schieben durch die Unterführung auffordern.
Begründung
Auf eine Anfrage zur angekündigten "Frühjahrsputzkampagne" am Rödelheimer Bahnhof hat der Konzernbevollmächtigte der DB für die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland auf die teilweise Zuständigkeit der Stadt verwiesen.
In dem Schreiben heißt es: "Im Zuge unserer Prüfung hat sich zudem ergeben, dass die Reinigung, Instandhaltung und Verkehrssicherung der Personenunterführung gemäß den bestehenden Vereinbarungen in der Zuständigkeit der Stadt Frankfurt am Main liegen. Dies betrifft ebenfalls die beiden äußeren Aufzüge der Personenunterführung. Nach unserem aktuellen Kenntnisstand ist einer dieser Aufzüge derzeit außer Betrieb."
Besonders schlimm ist in der Tat der Zustand der beiden äußeren Aufzüge: Sie sind völlig verdreckt und ständig außer Betrieb. Eine Erneuerung wäre vermutlich turnusmäßig bei einem derart hohen Passagieraufkommen (mehrere tausend Pendler:innen pro Tag) nötig.
Die gerade mit Zustimmung der Bahn und Unterstützung der Stadt von Schülern und Schülerinnen der Liebigschule neu gestaltete linke Unterführungsseite verschärft den Kontrast zwischen Verwahrlosung auf der einen und Gestaltung auf der anderen Seite.
Ein deutlich erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht innerhalb der Unterführung durch rücksichtslose Radfahrende und Benutzer:innen von E-Scootern. Auch in Stoßzeiten bei hohem Fußgängeraufkommen fahren diese durch die Menge und klingeln zu Fuß Gehende aus dem Weg.
Da das Absteigegebot nirgendwo ausgewiesen ist, fühlen sie sich dabei im Recht und reagieren äußerst ruppig auf Bitten von Fußgänger:innen. Dies gefährdet die Sicherheit von zu Fuß gehenden Personen erheblich, da es ständig zu Beinaheunfällen kommt.
Gefährliche Stolperfallen - z.B. für sehbehinderte Menschen - sind auch die regellos in der Unterführung abgestellten E-Scooter und Mieträder. Hinweisschilder können und sollten hier zumindest die Rechtslage verdeutlichen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. August 2026Sie sind hierOFOF 39/7Sicherheit und Sauberkeit am Rödelheimer BahnhofOrtsbeiratsantrag · SPD
- 18. August 2026OMOM 373Sicherheit und Sauberkeit am Rödelheimer BahnhofDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme