Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Palmengarten Restauration .Lafleur. im Gesellschaftshaus nur für die oberen Zehntausend zugänglich?

Vorlagentyp: OFGRÜNE
19 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

"Lafleur" im Gesellschaftshaus nur für die oberen Zehntausend zugänglich? Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten,

  1. Stellung zu nehmen, warum die Stadt Frankfurt bewusst einen Betreiber auswählt der 99,x % der Normalbürger vom Besuch der Palmengarten Restauration "Lafleur" ausschließt und welche Kriterien bei der Auswahl zugrunde gelegt wurden. 2. eine Restauration zu etablieren, die es einem normalen Einkommen ermöglicht die Gaststätte unseres Palmengartens zu besuchen. 3. die 10 reservierten Parkplätze für das Gesellschaftshaus/Restaurant als Behinderten-Parkplätze für die Besucher des Palmengartens auszuweisen. 4. die Planungen des Vorplatzes des Gesellschaftshauses/Restauration dem OBR vorzustellen. Begründung: Die Stadt Frankfurt hat mit einem zweistelligen Millionenbetrag das Palmengarten Gesellschaftshaus und die darin untergebrachte Restauration aus öffentlichen Geldern renoviert. Entstanden ist u.a. ein Restaurantbetrieb "Lafleur" der die überwiegende Gesellschaft der Stadt durch die Preisgestaltung ausschließt. Auszug aus der Preisliste, ab XXL,- € aufwärts: Vorspeisen 32, Suppen 19, Entrees 32, Hauptgerichte 54, Dessert 19, Abendmenü
  2. Der Palmengarten ist 1931 in den Besitz der Stadt Frankfurt übergegangen, da die betreibende Aktiengesellschaft den Betrieb nicht weiter finanzieren konnte. Seither wird der Palmengarten mit unseren Steuergeldern betrieben. Es nicht hinnehmbar, dass die Kosten für die Sanierung sozialisiert werden und wir die Bürger die das alles finanziert haben, durch die hohen Preise von dem Besuch der Restauration ausgeschlossen werden und es nur den Super-Reichen vorbehalten bleibt hier zu speisen. Für die Stadt Frankfurt, die sich gerne als soziale Stadt betitelt, ist es eine Schande den Super-Reichen noch das Mahl zu subventionieren. Daher fordern wir eine bezahlbares Gasthaus im Palmengarten Gesellschaftshaus. Die zehn Parkplätze die vor der Restauration geplant sind, sollen als Behindertenparkplätze ausgewiesen werden und nicht den VIP's überlassen werden. Der bürgerliche Ungehorsam könnte sich durch solche Wucherpreise aufgefordert sehen, unbezahlbare Tische zu reservieren und sich ein bezahlbares Abendmahl in Bockenheim zu genehmigen.

Inhalt

Antrag vom 24.10.2012, OF 250/2

Betreff: Palmengarten Restauration "Lafleur" im Gesellschaftshaus nur für die oberen Zehntausend zugänglich?

Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten,

  1. Stellung zu nehmen, warum die Stadt Frankfurt bewusst einen Betreiber auswählt der 99,x % der Normalbürger vom Besuch der Palmengarten Restauration "Lafleur" ausschließt und welche Kriterien bei der Auswahl zugrunde gelegt wurden. 2. eine Restauration zu etablieren, die es einem normalen Einkommen ermöglicht die Gaststätte unseres Palmengartens zu besuchen. 3. die 10 reservierten Parkplätze für das Gesellschaftshaus/Restaurant als Behinderten-Parkplätze für die Besucher des Palmengartens auszuweisen. 4. die Planungen des Vorplatzes des Gesellschaftshauses/Restauration dem OBR vorzustellen. Begründung: Die Stadt Frankfurt hat mit einem zweistelligen Millionenbetrag das Palmengarten Gesellschaftshaus und die darin untergebrachte Restauration aus öffentlichen Geldern renoviert. Entstanden ist u.a. ein Restaurantbetrieb "Lafleur" der die überwiegende Gesellschaft der Stadt durch die Preisgestaltung ausschließt. Auszug aus der Preisliste, ab XXL,- € aufwärts: Vorspeisen 32, Suppen 19, Entrees 32, Hauptgerichte 54, Dessert 19, Abendmenü
  2. Der Palmengarten ist 1931 in den Besitz der Stadt Frankfurt übergegangen, da die betreibende Aktiengesellschaft den Betrieb nicht weiter finanzieren konnte. Seither wird der Palmengarten mit unseren Steuergeldern betrieben. Es nicht hinnehmbar, dass die Kosten für die Sanierung sozialisiert werden und wir die Bürger die das alles finanziert haben, durch die hohen Preise von dem Besuch der Restauration ausgeschlossen werden und es nur den Super-Reichen vorbehalten bleibt hier zu speisen. Für die Stadt Frankfurt, die sich gerne als soziale Stadt betitelt, ist es eine Schande den Super-Reichen noch das Mahl zu subventionieren. Daher fordern wir eine bezahlbares Gasthaus im Palmengarten Gesellschaftshaus. Die zehn Parkplätze die vor der Restauration geplant sind, sollen als Behindertenparkplätze ausgewiesen werden und nicht den VIP's überlassen werden. Der bürgerliche Ungehorsam könnte sich durch solche Wucherpreise aufgefordert sehen, unbezahlbare Tische zu reservieren und sich ein bezahlbares Abendmahl in Bockenheim zu genehmigen.Beratung im Ortsbeirat: 2

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. Oktober 2012Sie sind hier
    OFOF 250/2Palmengarten Restauration .Lafleur. im Gesellschaftshaus nur für die oberen Zehntausend zugänglich?
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 26. November 2012OMOM 1720Palmengarten-Restauration Lafleur im Gesellschaftshaus nur für die oberen Zehntausend zugänglich?Direktanregung
  3. 8. März 2013Antwort des Magistrats · nach 19 WochenSTST 417Palmengarten-Restauration Lafleur im Gesellschaftshaus nur für die oberen Zehntausend zugänglich?Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 2
Sitzung 16 · 29.10.2012
TO I, TOP 26
Beraten
Die Vorlage OF 250/2 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 2
Sitzung 17 · 26.11.2012
TO I, TOP 6
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 1720 2012 Die Vorlage OF 250/2 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Grüne2 SPDFreie Wähler1 SPDFDP
Ablehnung:
CDU1 SPD
Enthaltung:
FDP1 Grüne2 SPD1 SPD
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: 1. GRÜNE, 2 SPD und FREIE WÄHLER gegen CDU und 1 SPD (= Ablehnung); FDP (= Enthaltung) 2. GRÜNE, 1 SPD, FDP und FREIE WÄHLER gegen CDU (= Ablehnung); 1 GRÜNE und 2 SPD (= Enthaltung) 3. GRÜNE, 2 SPD und FREIE WÄHLER gegen CDU (= Ablehnung); 1 SPD und FDP (= Enthaltung) 4. Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen