Palmengarten Restauration .Lafleur. im Gesellschaftshaus nur für die oberen Zehntausend zugänglich?
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Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
"Lafleur" im Gesellschaftshaus nur für die oberen Zehntausend zugänglich? Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten,
- Stellung zu nehmen, warum die Stadt Frankfurt bewusst einen Betreiber auswählt der 99,x % der Normalbürger vom Besuch der Palmengarten Restauration "Lafleur" ausschließt und welche Kriterien bei der Auswahl zugrunde gelegt wurden. 2. eine Restauration zu etablieren, die es einem normalen Einkommen ermöglicht die Gaststätte unseres Palmengartens zu besuchen. 3. die 10 reservierten Parkplätze für das Gesellschaftshaus/Restaurant als Behinderten-Parkplätze für die Besucher des Palmengartens auszuweisen. 4. die Planungen des Vorplatzes des Gesellschaftshauses/Restauration dem OBR vorzustellen. Begründung: Die Stadt Frankfurt hat mit einem zweistelligen Millionenbetrag das Palmengarten Gesellschaftshaus und die darin untergebrachte Restauration aus öffentlichen Geldern renoviert. Entstanden ist u.a. ein Restaurantbetrieb "Lafleur" der die überwiegende Gesellschaft der Stadt durch die Preisgestaltung ausschließt. Auszug aus der Preisliste, ab XXL,- € aufwärts: Vorspeisen 32, Suppen 19, Entrees 32, Hauptgerichte 54, Dessert 19, Abendmenü
- Der Palmengarten ist 1931 in den Besitz der Stadt Frankfurt übergegangen, da die betreibende Aktiengesellschaft den Betrieb nicht weiter finanzieren konnte. Seither wird der Palmengarten mit unseren Steuergeldern betrieben. Es nicht hinnehmbar, dass die Kosten für die Sanierung sozialisiert werden und wir die Bürger die das alles finanziert haben, durch die hohen Preise von dem Besuch der Restauration ausgeschlossen werden und es nur den Super-Reichen vorbehalten bleibt hier zu speisen. Für die Stadt Frankfurt, die sich gerne als soziale Stadt betitelt, ist es eine Schande den Super-Reichen noch das Mahl zu subventionieren. Daher fordern wir eine bezahlbares Gasthaus im Palmengarten Gesellschaftshaus. Die zehn Parkplätze die vor der Restauration geplant sind, sollen als Behindertenparkplätze ausgewiesen werden und nicht den VIP's überlassen werden. Der bürgerliche Ungehorsam könnte sich durch solche Wucherpreise aufgefordert sehen, unbezahlbare Tische zu reservieren und sich ein bezahlbares Abendmahl in Bockenheim zu genehmigen.
Inhalt
Antrag vom 24.10.2012, OF 250/2
Betreff: Palmengarten Restauration "Lafleur" im Gesellschaftshaus nur für die oberen Zehntausend zugänglich?
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten,
- Stellung zu nehmen, warum die Stadt Frankfurt bewusst einen Betreiber auswählt der 99,x % der Normalbürger vom Besuch der Palmengarten Restauration "Lafleur" ausschließt und welche Kriterien bei der Auswahl zugrunde gelegt wurden. 2. eine Restauration zu etablieren, die es einem normalen Einkommen ermöglicht die Gaststätte unseres Palmengartens zu besuchen. 3. die 10 reservierten Parkplätze für das Gesellschaftshaus/Restaurant als Behinderten-Parkplätze für die Besucher des Palmengartens auszuweisen. 4. die Planungen des Vorplatzes des Gesellschaftshauses/Restauration dem OBR vorzustellen. Begründung: Die Stadt Frankfurt hat mit einem zweistelligen Millionenbetrag das Palmengarten Gesellschaftshaus und die darin untergebrachte Restauration aus öffentlichen Geldern renoviert. Entstanden ist u.a. ein Restaurantbetrieb "Lafleur" der die überwiegende Gesellschaft der Stadt durch die Preisgestaltung ausschließt. Auszug aus der Preisliste, ab XXL,- € aufwärts: Vorspeisen 32, Suppen 19, Entrees 32, Hauptgerichte 54, Dessert 19, Abendmenü
- Der Palmengarten ist 1931 in den Besitz der Stadt Frankfurt übergegangen, da die betreibende Aktiengesellschaft den Betrieb nicht weiter finanzieren konnte. Seither wird der Palmengarten mit unseren Steuergeldern betrieben. Es nicht hinnehmbar, dass die Kosten für die Sanierung sozialisiert werden und wir die Bürger die das alles finanziert haben, durch die hohen Preise von dem Besuch der Restauration ausgeschlossen werden und es nur den Super-Reichen vorbehalten bleibt hier zu speisen. Für die Stadt Frankfurt, die sich gerne als soziale Stadt betitelt, ist es eine Schande den Super-Reichen noch das Mahl zu subventionieren. Daher fordern wir eine bezahlbares Gasthaus im Palmengarten Gesellschaftshaus. Die zehn Parkplätze die vor der Restauration geplant sind, sollen als Behindertenparkplätze ausgewiesen werden und nicht den VIP's überlassen werden. Der bürgerliche Ungehorsam könnte sich durch solche Wucherpreise aufgefordert sehen, unbezahlbare Tische zu reservieren und sich ein bezahlbares Abendmahl in Bockenheim zu genehmigen.Beratung im Ortsbeirat: 2
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. Oktober 2012Sie sind hierOFOF 250/2Palmengarten Restauration .Lafleur. im Gesellschaftshaus nur für die oberen Zehntausend zugänglich?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
- 26. November 2012OMOM 1720Palmengarten-Restauration Lafleur im Gesellschaftshaus nur für die oberen Zehntausend zugänglich?Direktanregung
- 8. März 2013Antwort des Magistrats · nach 19 WochenSTST 417Palmengarten-Restauration Lafleur im Gesellschaftshaus nur für die oberen Zehntausend zugänglich?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: 1. GRÜNE, 2 SPD und FREIE WÄHLER gegen CDU und 1 SPD (= Ablehnung); FDP (= Enthaltung) 2. GRÜNE, 1 SPD, FDP und FREIE WÄHLER gegen CDU (= Ablehnung); 1 GRÜNE und 2 SPD (= Enthaltung) 3. GRÜNE, 2 SPD und FREIE WÄHLER gegen CDU (= Ablehnung); 1 SPD und FDP (= Enthaltung) 4. Einstimmige Annahme