Weg weg an der Kohlbrandstraße
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Thema Fußverkehr verfolgenBegründung
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten: War es bekannt und geplant, dass der Fußweg zwischen Kohlbrandstraße (gegenüber etwa Haus Nr. 26) und Berger Straße der öffentlichen Nutzung entzogen und zur Baustelle umgewandelt wird? Was gedenkt der Magistrat kurzfristig (d.h. jetzt, 2018) zu tun, um den BewohnerInnen der Altenwohnanlage und den anderen AnwohnerInnen der Kohlbrandstraße einen barrierefreien, zumutbaren Weg zur nächsten Haltstelle des öffentlichen Nahverkehrs zu ermöglichen? Wie soll sich die Situation mittelfristig darstellen? Begründung: Aus Kreisen der AnwohnerInnen wurde der Ortsbeirat auf folgende Problemlage aufmerksam gemacht: Die obere Kohlbrandstraße liegt zwar weit vom nächsten Haltepunkt des öffentlichen Nahverkehrs (U-Bahn, Bus Seckbacher Landstraße, ca. 300 m). Der Weg dahin war aber bislang ebenerdig zu gehen, beginnend mit einem Fußweg gegenüber Haus Nr. 26. Der Weg ist seit kurzem weg, der öffentlichen Nutzung entzogen. Dort ist jetzt eine große Baustelle mit Erdarbeiten. Es wird eine "Umleitung" angeboten: Kohlbrandstraße 100 m rauf, dann links, wieder ein Verbindungsweg, Berger Straße 100 m runter. Dieser Weg hat einige Nachteile: Die Entfernung zur Haltestelle erhöht sich um 200 m, der genannte Verbindungsweg ist schlecht beleuchtet, er führt entlang unübersichtlichen Gebüschs, der Anschluss an die Berger Straße ist mit einem Steilstück mit Kopfsteinpflaster versehen. Letzteres ist das endgültige Knock-out-Kriterium für die Benutzung mit Gehhilfe. Die Kohlbrandstraße selbst ist keine Alternative: Ihrerseits abschüssig, die Gehwege grenzwertig zugeparkt, kein Weg zur U-Bahn, der Bus (noch) weit. 250 Rentner sitzen in der Falle. Abhilfe tut not, geeignete Mittel liegen aber nicht unmittelbar auf der Hand: Bessere Beleuchtung des Verbindungswegs? Begleit-Service? Hol- und Bringdienste? Taxi-Gutscheine?
Inhalt
Antrag vom 26.03.2018, OF 216/4
Betreff: Weg weg an der Kohlbrandstraße Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten: War es bekannt und geplant, dass der Fußweg zwischen Kohlbrandstraße (gegenüber etwa Haus Nr. 26) und Berger Straße der öffentlichen Nutzung entzogen und zur Baustelle umgewandelt wird? Was gedenkt der Magistrat kurzfristig (d.h. jetzt, 2018) zu tun, um den BewohnerInnen der Altenwohnanlage und den anderen AnwohnerInnen der Kohlbrandstraße einen barrierefreien, zumutbaren Weg zur nächsten Haltstelle des öffentlichen Nahverkehrs zu ermöglichen? Wie soll sich die Situation mittelfristig darstellen?
Begründung: Aus Kreisen der AnwohnerInnen wurde der Ortsbeirat auf folgende Problemlage aufmerksam gemacht: Die obere Kohlbrandstraße liegt zwar weit vom nächsten Haltepunkt des öffentlichen Nahverkehrs (U-Bahn, Bus Seckbacher Landstraße, ca. 300 m). Der Weg dahin war aber bislang ebenerdig zu gehen, beginnend mit einem Fußweg gegenüber Haus Nr. 26. Der Weg ist seit kurzem weg, der öffentlichen Nutzung entzogen. Dort ist jetzt eine große Baustelle mit Erdarbeiten. Es wird eine "Umleitung" angeboten: Kohlbrandstraße 100 m rauf, dann links, wieder ein Verbindungsweg, Berger Straße 100 m runter. Dieser Weg hat einige Nachteile: Die Entfernung zur Haltestelle erhöht sich um 200 m, der genannte Verbindungsweg ist schlecht beleuchtet, er führt entlang unübersichtlichen Gebüschs, der Anschluss an die Berger Straße ist mit einem Steilstück mit Kopfsteinpflaster versehen. Letzteres ist das endgültige Knock-out-Kriterium für die Benutzung mit Gehhilfe. Die Kohlbrandstraße selbst ist keine Alternative: Ihrerseits abschüssig, die Gehwege grenzwertig zugeparkt, kein Weg zur U-Bahn, der Bus (noch) weit. 250 Rentner sitzen in der Falle. Abhilfe tut not, geeignete Mittel liegen aber nicht unmittelbar auf der Hand: Bessere Beleuchtung des Verbindungswegs? Begleit-Service? Hol- und Bringdienste? Taxi-Gutscheine?Beratung im Ortsbeirat: 4
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. März 2018Sie sind hierOFOF 216/4Weg weg an der KohlbrandstraßeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 5. Juni 2018OMOM 3253Weg weg an der KohlbrandstraßeDirektanregung
- 17. September 2018STST 1826Weg weg an der KohlbrandstraßeStellungnahme
- 13. Mai 2019Antwort des Magistrats · nach 59 WochenSTST 872Weg weg an der KohlbrandstraßeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme