Nachhaltiges Energiesparen: LEDs statt Gaslicht im Nordend
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Verkehr und Straße verfolgenBegründung
Nordend Der Ortsbeirat möge beschließen, den Magistrat aufzufordern, nach der erfolgreichen Pilotumrüstung in der Justinianstraße, die 1024 Gaslaternen im Nordend (ohne Stadtbezirk 240) bis 2015 auf LED-Beleuchtung umzurüsten, um so durch den um 95% reduzierten Energieverbrauch pro Jahr rund 5,6 GWh Energie einzusparen (entspricht über 1100 t CO2)[1] . Die dafür notwendigen Mittel hierfür sind im Haushaltsentwurf (Position 5.001250) bereits ausreichend eingeplant. Dies betrifft die in der Karte markierten Straßen: Karte: Stadtplander Stadt Frankfurt, Bearbeitung: Ronald Bieber Begründung: Die Pilotumrüstung von Gaslaternen auf LED-Beleuchtung in Justinianstraße hat gezeigt, dass sich die mit rund 1600 W pro Lichtpunkt extrem energiehungrigen Gaslaternen so umrüsten lassen, dass nicht nur der Stromverbrauch um 95 % sinkt (auf 80 W pro Laterne), sondern dabei gleichzeitig auch die gewohnte Atmosphäre durch Lichtfarbe und das charakteristische Design der Peitschen- oder Stableuchten erhalten bleibt. Die Umrüstung auf LED bringt zahlreiche Vorteile:
- dauerhaft geringere Betriebskosten (-515,- € pro Jahr und Laterne)2
- Verzicht auf aufwändig aus Indien zu importierende Glühstrümpfe (auch wenn diese heutzutage statt dem schwach radioaktiven Thoriumdioxid "nur noch" das seltene Yttriumoxid verwenden)
- Viel geringerer Wartungsaufwand (ca. alle 15 Jahre statt jährlicher Tausch der Glühstrümpfe)
- Betrieb mit erneuerbarer Energie möglich statt mit dem nur begrenzt verfügbaren Erdgas
- Erhöhung der Verkehrssicherheit durch höhere Zuverlässigkeit
- Nochmals 35% weniger Stromverbrauch als mit herkömmlichen elektrischen Leuchten In Berlin, wo sich die meisten Gaslaternen Deutschlands befinden, werden bereits seit 2008 Gaslaternen auf elektrischen Betrieb umgerüstet3. Das Nordend stellt mit 18 % aller Gaslaternen in Frankfurt einen Schwerpunkt der Gasbeleuchtung dar (bei einem Bevölkerungsanteil von rund 8 %). In den Wohnstraßen (also ohne die Parks und die Hauptverkehrsachsen Anlagenring, Allenring, Eschersheimer, Eckenheimer und Friedberger Landstraße) liegt der Anteil bei 49 % der Straßenlaternen (1024 vs. 1055). 1 Umrechnung gemäß Mainova-Angaben (KWh è m3) http://www.mainova.de/static/de-mainova/downloads/MAI _Pb_Erdgasabrechnung_WEB_RZ.pdf und CO2-Rechner des IWR http://www.iwr.de/re/eu/co2/co2.html 2http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2855&am p;_ffmpar[_id_inhalt]=8353938 3http://www.stentwicklung.berlin.de/bauen/beleuchtung /download/Broschuere_Lichtkonzept.pdf
Inhalt
Antrag vom 12.04.2012, OF 177/3
Betreff: Nachhaltiges Energiesparen: LEDs statt Gaslicht im Nordend
Der Ortsbeirat möge beschließen, den Magistrat aufzufordern, nach der erfolgreichen Pilotumrüstung in der Justinianstraße, die 1024 Gaslaternen im Nordend (ohne Stadtbezirk 240) bis 2015 auf LED-Beleuchtung umzurüsten, um so durch den um 95% reduzierten Energieverbrauch pro Jahr rund 5,6 GWh Energie einzusparen (entspricht über 1100 t CO2)[1] . Die dafür notwendigen Mittel hierfür sind im Haushaltsentwurf (Position 5.001250) bereits ausreichend eingeplant. Dies betrifft die in der Karte markierten Straßen: Karte: Stadtplander Stadt Frankfurt, Bearbeitung: Ronald Bieber
Begründung: Die Pilotumrüstung von Gaslaternen auf LED-Beleuchtung in Justinianstraße hat gezeigt, dass sich die mit rund 1600 W pro Lichtpunkt extrem energiehungrigen Gaslaternen so umrüsten lassen, dass nicht nur der Stromverbrauch um 95 % sinkt (auf 80 W pro Laterne), sondern dabei gleichzeitig auch die gewohnte Atmosphäre durch Lichtfarbe und das charakteristische Design der Peitschen- oder Stableuchten erhalten bleibt. Die Umrüstung auf LED bringt zahlreiche Vorteile:
- dauerhaft geringere Betriebskosten (-515,- € pro Jahr und Laterne)2
- Verzicht auf aufwändig aus Indien zu importierende Glühstrümpfe (auch wenn diese heutzutage statt dem schwach radioaktiven Thoriumdioxid "nur noch" das seltene Yttriumoxid verwenden)
- Viel geringerer Wartungsaufwand (ca. alle 15 Jahre statt jährlicher Tausch der Glühstrümpfe)
- Betrieb mit erneuerbarer Energie möglich statt mit dem nur begrenzt verfügbaren Erdgas
- Erhöhung der Verkehrssicherheit durch höhere Zuverlässigkeit
- Nochmals 35% weniger Stromverbrauch als mit herkömmlichen elektrischen Leuchten In Berlin, wo sich die meisten Gaslaternen Deutschlands befinden, werden bereits seit 2008 Gaslaternen auf elektrischen Betrieb umgerüstet3. Das Nordend stellt mit 18 % aller Gaslaternen in Frankfurt einen Schwerpunkt der Gasbeleuchtung dar (bei einem Bevölkerungsanteil von rund 8 %). In den Wohnstraßen (also ohne die Parks und die Hauptverkehrsachsen Anlagenring, Allenring, Eschersheimer, Eckenheimer und Friedberger Landstraße) liegt der Anteil bei 49 % der Straßenlaternen (1024 vs. 1055). 1 Umrechnung gemäß Mainova-Angaben (KWh è m3) http://www.mainova.de/static/de-mainova/downloads/MAI _Pb_Erdgasabrechnung_WEB_RZ.pdf und CO2-Rechner des IWR http://www.iwr.de/re/eu/co2/co2.html 2http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2855&am p;_ffmpar[_id_inhalt]=8353938 3http://www.stentwicklung.berlin.de/bauen/beleuchtung /download/Broschuere_Lichtkonzept.pdfBeratung im Ortsbeirat: 3
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. April 2012Sie sind hierOFOF 177/3Nachhaltiges Energiesparen: LEDs statt Gaslicht im NordendOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 21. Juni 2012OMOM 1346Nachhaltiges Energiesparen: LEDs statt Gaslicht im NordendDirektanregung
- 28. September 2012STST 1594Nachhaltiges Energiesparen: LEDs statt Gaslicht im NordendStellungnahme
- 25. März 2013STST 472Nachhaltiges Energiesparen: LEDs statt Gaslicht im NordendStellungnahme
- 14. Oktober 2013Antwort des Magistrats · nach 79 WochenSTST 1496Nachhaltiges Energiesparen: LEDs statt Gaslicht im NordendStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FDP