EZB-Brücke
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Der Ortsbeirat hat seine ablehnende Haltung gegen die EZB bereits in der OA 1829/2005 dargelegt. In der M195 findet sich nichts, was die Bedenken des Ortsbeirates entkräftet. Vielmehr wird dem Ortsbezirk 5 die volle Last des zusätzlichen Kfz-Verkehrs aufgebürdet. Die vom Magistrat gepriesene Förderung des Fußgängerverkehrs ist eine Chimäre. Schon jetzt können Fußgänger über die Deutschherrnbrück das andere Mainufer erreichen. Dagegen verschlechtert sich die Erreichbarkeit des Mainufers für die Oberräder und Sachsenhäuser Bevölkerung, weil der zusätzliche Verkehr die Überquerung des Deutschherrnufers weiter verschlechtert. In Oberrad muss mit zusätzlichem Schleichverkehr gerechnet werden, weil Kraftfahrer aus Richtung Offenbach die zu erwartenden Staus auf dem Deutschherrnufer umfahren werden. Die Abwicklung des Fußgänger- und Fahrradverkehrs vom und zum Tiefufer über nur eine Rampe ist gefährlich, weil insbesondere Radfahrer aus Richtung Offenbach über das Tiefufer zur Brücke und erst zur Überquerung der Brücke die Rampe zum Hochufer fahren würden. Es widerspricht der Lebenserfahrung, dass Radfahrer vorschriftsmäßig den östlichen Radweg über die Brücke benutzen würden, weil sie nämlich am Brückenkopf an der Lichtsignalanlage warten müssten. Es ist daher damit zu rechnen, dass viele Radfahrer verbotswidrig auf dem westlichen Radweg Richtung Norden fahren werden.
Inhalt
Antrag vom 20.10.2006, OF 112/5
Betreff:
EZB-Brücke
Der Ortsbeirat lehnt die M 195 ab und bittet die Stadtverordnetenversammlung diese Vorlage ebenfalls abzulehnen. Der Ortsbeirat bittet die Stadtverordnetenversammlung ferner, den Magistrat darauf hinzuweisen, dass die Verbindung vom Deutschherrnufer zum tiefer liegenden Mainufer hätte über Rampen auf beiden Seiten der Brücke hergestellt werden müssen.
Begründung:
Der Ortsbeirat hat seine ablehnende Haltung gegen die EZB bereits in der OA 1829/2005 dargelegt. In der M195 findet sich nichts, was die Bedenken des Ortsbeirates entkräftet. Vielmehr wird dem Ortsbezirk 5 die volle Last des zusätzlichen Kfz-Verkehrs aufgebürdet.
Die vom Magistrat gepriesene Förderung des Fußgängerverkehrs ist eine Chimäre. Schon jetzt können Fußgänger über die Deutschherrnbrück das andere Mainufer erreichen. Dagegen verschlechtert sich die Erreichbarkeit des Mainufers für die Oberräder und Sachsenhäuser Bevölkerung, weil der zusätzliche Verkehr die Überquerung des Deutschherrnufers weiter verschlechtert.
In Oberrad muss mit zusätzlichem Schleichverkehr gerechnet werden, weil Kraftfahrer aus Richtung Offenbach die zu erwartenden Staus auf dem Deutschherrnufer umfahren werden.
Die Abwicklung des Fußgänger- und Fahrradverkehrs vom und zum Tiefufer über nur eine Rampe ist gefährlich, weil insbesondere Radfahrer aus Richtung Offenbach über das Tiefufer zur Brücke und erst zur Überquerung der Brücke die Rampe zum Hochufer fahren würden. Es widerspricht der Lebenserfahrung, dass Radfahrer vorschriftsmäßig den östlichen Radweg über die Brücke benutzen würden, weil sie nämlich am Brückenkopf an der Lichtsignalanlage warten müssten. Es ist daher damit zu rechnen, dass viele Radfahrer verbotswidrig auf dem westlichen Radweg Richtung Norden fahren werden.
Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 22.09.2006, M 195 Beratung im Ortsbeirat: 5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. September 2006MM 195Verbesserung der verkehrstechnischen Erschließung im Entwicklungsbereich Frankfurter Osten - Vorplanung der Verkehrsanlagen -Magistratsvortrag
- 20. Oktober 2006Sie sind hierOFOF 112/5EZB-BrückeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme zu 3. Einstimmige Annahme zu 4. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. SPD, GRÜNE und FAG gegen CDU und FDP (= Annahme) bei Enthaltung LINKE.WASG zu 2. SPD, GRÜNE, FAG und LINKE.WASG gegen CDU und FDP (= Ablehnung) zu 3. CDU, 3 SPD und FDP gegen GRÜNE, FAG und LINKE.WASG (= Annahme) bei Enthaltung 1 SPD