Überreste des Wasserhofs erhalten
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Wohnen verfolgenInhalt
Anregung vom 26.06.2009, OA 942 entstanden aus Vorlage: OF 845/5 vom 26.06.2009
Betreff: Überreste des Wasserhofs erhalten Vorgang: Zwischenbescheide des Magistrats vom 04.12.2009, 30.03.2010 und 30.07.2010 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, wie die Reste des historischen Wasserhofs in Oberrad 1. vor dem weiteren Verfall geschützt und dauerhaft konserviert werden können; 2. einer ihrer historischen Bedeutung angemessenen besseren Nutzung zugeführt werden können, ohne dass gleichzeitig die Belange des die Anlage nutzenden Geflügelzuchtvereins beeinträchtigt werden; 3. mit deren Bedeutung durch geeignete Maßnahmen stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden können.
Begründung: Der Leiter des Hessischen Landesdenkmalamtes hat angekündigt, dass die Überreste des historischen Wasserhofs in Oberrad - entgegen zunächst anders lautender Meldungen - nun doch unter Denkmalschutz gestellt werden sollen. Dies ist eine sehr zu begrüßende Entscheidung, denn die baulichen Reste gehören zu den wenigen mittelalterlichen Spuren, die als sichtbare Zeugen der Geschichte in der Stadt noch erhalten geblieben sind. Es gilt jetzt, die Reste des Bauwerkes vor dem weiteren Verfall zu schützen und sich Gedanken über eine der Bedeutung der Anlage angemessene Nutzung zu machen. In diese Überlegungen sollte der Geflügelzuchtverein, auf dessen Vereinsgelände sich die Reste des Wasserhofs befinden, auf jeden Fall einbezogen werden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 5
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. Juni 2009OFOF 845/5Überreste des Wasserhofs erhaltenOrtsbeiratsantrag · FDP
- 26. Juni 2009Sie sind hierOAOA 942Überreste des Wasserhofs erhaltenAnregung
- 10. Dezember 2010BB 769Ein tragfähiges Konzept für das Denkmal Wasserhof entwickelnMagistratsbericht
- 21. Juni 2011Antwort des Magistrats · nach 104 WochenBB 301Ein tragfähiges Konzept für das Denkmal Wasserhof entwickelnMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler (= Annahme ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Annahme) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und LINKE. gegen SPD, FDP und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) sowie FAG, Freie Wähler und REP (= Annahme ohne Zusatz) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler und REP (= Annahme ohne Zusatz) sowie ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FAG, Freie Wähler, REP und ÖkoLinX-ARL gegen FDP (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1448) zu 4. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler und REP (= Annahme ohne Zusatz) sowie ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG