Einrichtung einer integrierten Gesamtschule mit Ganztagsangeboten auf dem Gelände der ehemaligen Drakekaserne am Frankfurter Berg Bericht des Magistrats vom 12.04.2002, B 408
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Nachdem das Kultusministerium den Willen der Schulgemeinden im Ortsbezirk 10, des Ortsbeirates und der Stadtverordnetenversammlung nicht beachtet und den Wunsch nach der Einrichtung einer kooperativen Gesamtschule mit dem fragwürdigen Hinweis auf das Fehlen einer ausreichenden Zahl von gymnasial geeigneten Kindern nach dem vierten Schuljahr abgelehnt hat, ist die Konsequenz aus den Ergebnissen der jahrelangen Diskussionen vor Ort, dass eine integrierte Gesamtschule eingerichtet werden muss, zumal die Schulplätze an integrierten Gesamtschulen in Frankfurt den Bedarf nicht decken. Hier spielt dann die Frage, wie viel Kinder vom Frankfurter Berg und den umliegenden Stadtteilen gymnasial geeignet sind oder nicht, konzeptionell keine Rolle. Nach PISA gibt es für diese gewünschte Schulform und ihre pädagogische Konzeption des Lernens zusätzliche Argumente aufgrund der empirisch gewonnenen Ergebnisse. Zugleich muss diese neue Schule so konzipiert werden, dass sie sich zu einer Ganztagsschule entwickeln kann, wenn dies von der Schulgemeinde gewünscht wird. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 10 Vertraulichkeit: Nein Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 12.04.2002, B 408 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Bildung und Integration Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 23.05.2002 Beratungsergebnisse: 12. Sitzung des Schulausschusses am 10.06.2002, TO I, TOP 18 Beschluss: nicht auf TO
- Die Beratung der Vorlage B 408 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
- Die Beratung der Vorlage OA 816 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
- Die Beratung der Vorlage OA 817 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP
- Sitzung der KAV am 26.06.2002, TO II, TOP 23 Beschluss:
- Die Vorlage B 408 wurde von der KAV nicht behandelt.
- Die Vorlage OA 817 dient zur Kenntnis.
- Sitzung des Schulausschusses am 19.08.2002, TO I, TOP 11 Beschluss: nicht auf TO
- Die Beratung der Vorlage B 408 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
- Die Beratung der Vorlage OA 816 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
- Die Beratung der Vorlage OA 817 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP
- Sitzung des Schulausschusses am 16.09.2002, TO I, TOP 15 Beschluss: nicht auf TO
- Die Beratung der Vorlage B 408 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
- Die Beratung der Vorlage OA 816 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
- Die Beratung der Vorlage OA 817 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP
- Sitzung des Schulausschusses am 28.10.2002, TO I, TOP 7 Beschluss: nicht auf TO
- Die Beratung der Vorlage B 408 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
- Die Beratung der Vorlage OA 816 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.
- Die Beratung der Vorlage OA 817 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. Abstimmung: zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP
- Sitzung des Schulausschusses am 02.12.2002, TO I, TOP 6 Beschluss: nicht auf TO
- Die Beratung der Vorlage B 408 wird bis zur Sitzung des Ausschusses am 17.02.2003 zurückgestellt.
- Die Beratung der Vorlage OA 816 wird bis zur Sitzung des Ausschusses am 17.02.2003 zurückgestellt.
- Die Beratung der Vorlage OA 817 wird bis zur Sitzung des Ausschusses am 17.02.2003 zurückgestellt. Abstimmung: zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu
- CDU, SPD, GRÜNE und FDP
- Sitzung des Schulausschusses am 17.02.2003, TO I, TOP 11 Beschluss: nicht auf TO
- Die Beratung der Vorlage B 408 wird bis Wiederaufruf zurückgestellt.
- Die Beratung der Vorlage OA 816 wird bis Wiederaufruf zurückgestellt.
- Die Beratung der Vorlage OA 817 wird bis Wiederaufruf zurückgestellt. Abstimmung: zu
- CDU, SPD, GRÜNE, FDP und E.L. zu
- CDU, SPD, GRÜNE, FDP und E.L. zu
- CDU, SPD, GRÜNE, FDP und E.L. Aktenzeichen: 40 1
Inhalt
Anregung vom 14.05.2002, OA 817
entstanden aus Vorlage: OF 242/10 vom 29.04.2002
Betreff: Einrichtung einer integrierten Gesamtschule mit Ganztagsangeboten auf dem Gelände der ehemaligen Drakekaserne am Frankfurter Berg Bericht des Magistrats vom 12.04.2002, B 408
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird wie folgt beauftragt:
- Auf dem Gelände der ehemaligen Drakekaserne am Frankfurter Berg wird eine integrierte Gesamtschule für diejenigen Kinder am Frankfurter Berg und in den Nachbarstadtteilen eingerichtet, deren Eltern Folgendes wünschen:
- Ihre Kinder sollen nicht schon nach dem vierten Schuljahr in die drei traditionellen festen "Begabungsrichtungen" Hauptschule, Realschule und Gymnasium aufgeteilt werden.
- Ihre Kinder sollen möglichst lange gemeinsam zusammen lernen können und Zeit haben für ihre Entwicklung und ihre persönliche Förderung - so wie es in allen Ländern der OECD üblich ist, die bei der empirischen Schulsystemvergleichsstudie PISA besser abgeschnitten haben als Deutschland.
- Ihre Kinder sollen am Beginn der Schullaufbahn in Klasse fünf die Chance haben, alle Bildungsabschlüsse gleichermaßen erreichen zu können und sich entsprechend ihren gesamten Begabungen und Fähigkeiten entwickeln können, was aufgrund von empirischen Ergebnissen der PISA-Studie besser erreichbar ist, wenn nicht bereits nach der Grundschule "aussortiert" wird.
- Ihre Kinder sollen individuell gefordert und gefördert werden, und zwar in den Bereichen der Sozial-, der Methoden- und der Fachkompetenz gleichermaßen.
2. Bei der Bauplanung durch die Stadt soll darauf geachtet werden, dass die räumlichen Voraussetzungen geschaffen werden, damit diese Schule Ganztagsangebote machen kann oder sich zur ganztägig arbeitenden Schule entwickeln kann, wenn die Schulgemeinde dies wünscht. Dies beinhaltet die Konzeption zusätzlicher Aufenthaltsräume und die Schaffung der Möglichkeit zur Einnahme eines Mittagstisches.
Begründung:
Nachdem das Kultusministerium den Willen der Schulgemeinden im Ortsbezirk 10, des Ortsbeirates und der Stadtverordnetenversammlung nicht beachtet und den Wunsch nach der Einrichtung einer kooperativen Gesamtschule mit dem fragwürdigen Hinweis auf das Fehlen einer ausreichenden Zahl von gymnasial geeigneten Kindern nach dem vierten Schuljahr abgelehnt hat, ist die Konsequenz aus den Ergebnissen der jahrelangen Diskussionen vor Ort, dass eine integrierte Gesamtschule eingerichtet werden muss, zumal die Schulplätze an integrierten Gesamtschulen in Frankfurt den Bedarf nicht decken. Hier spielt dann die Frage, wie viel Kinder vom Frankfurter Berg und den umliegenden Stadtteilen gymnasial geeignet sind oder nicht, konzeptionell keine Rolle. Nach PISA gibt es für diese gewünschte Schulform und ihre pädagogische Konzeption des Lernens zusätzliche Argumente aufgrund der empirisch gewonnenen Ergebnisse. Zugleich muss diese neue Schule so konzipiert werden, dass sie sich zu einer Ganztagsschule entwickeln kann, wenn dies von der Schulgemeinde gewünscht wird.
Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 10Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 12.04.2002, B 408 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Bildung und Integration Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 23.05.2002
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 12. April 2002BB 408Umbau DrakeschoolMagistratsbericht
- 29. April 2002OFOF 242/10Einrichtung einer integrierten Gesamtschule mit Ganztagsangeboten auf dem Gelände der ehemaligen Drakekaserne am Frankfurter BergOrtsbeiratsantrag · SPD
- 14. Mai 2002Sie sind hierOAOA 817Einrichtung einer integrierten Gesamtschule mit Ganztagsangeboten auf dem Gelände der ehemaligen Drakekaserne am Frankfurter Berg Bericht des Magistrats vom 12.04.2002, B 408Anregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf7 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 3. CDU, SPD, GRÜNE und FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 3. CDU, SPD, GRÜNE und FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 3. CDU, SPD, GRÜNE und FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 3. CDU, SPD, GRÜNE und FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 2. CDU, SPD, GRÜNE und FDP zu 3. CDU, SPD, GRÜNE und FDP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und E.L. zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und E.L. zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, FDP und E.L. Aktenzeichen: 40 1