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Koordination von Sanierungs-, Schulbau- und Solaroffensive

Vorlagentyp: NRCDU
18 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren6 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert eine koordinierte Vorgehensweise zur energetischen Sanierung städtischer Gebäude, insbesondere Schulen, um marode Liegenschaften zu revitalisieren. Ziel ist es, klare Zuständigkeiten zu schaffen und Doppelarbeiten zu vermeiden, um die Effizienz der städtischen Klimastrategie zu stärken.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Stadtplanung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

  1. Der Magistrat wird beauftragt, bei der Beschleunigung der energetischen Sanierung von stadteigenen Gebäuden die bereits beschlossenen Initiativen und Vorgehensweisen (bspw. "Solaroffensive für Frankfurt III" (NR 577/23), "Schulbauinitiative" (M 95/24)) inhaltlich aufeinander abzustimmen und personell und organisatorisch zu koordinieren. Ziel ist, klare und einheitliche Zuständigkeiten für die mit der Umsetzung der Beschlüsse Beauftragten, seien es städtische Ämter oder eingeschaltete Projektsteuerer, zu schaffen.
  2. Die Prioritätenliste der Schulbauoffensive hat Vorrang.
  3. Der Magistrat wird aufgefordert, innerhalb von drei Monaten nach Beschlussfassung einen detaillierten Bericht vorzulegen, wie die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten dieser verschiedenen, städtische Liegenschaften betreffenden Beschlüsse geordnet sind und wann mit den einzelnen Realisierungsmaßnahmen begonnen werden soll.

Begründung

Die teilweise maroden städtischen Liegenschaften, darunter viele Schulen, müssen endlich saniert werden. Dazu wurden bereits Beschlüsse angekündigt oder getroffen, die jedoch nicht miteinander koordiniert sind. So werden Initativen zur Dachsanierungen und zum Bau von Dach-Solaranlagen verkündet, obwohl seit 01.01.2024 der Monitoringbericht für die Solaroffensive III immer noch fehlt. Dabei sollen nach den Plänen der Koalition Solartechnik-Anlagen (Photovoltaik und/oder Solarthermie) auf den allen Dachflächen der stadteigenen Gebäude bis 2030 angebracht werden. Das setzt aber voraus, dass die Dächer nicht marode oder sanierungsbedürftig sind. Wie die Solaroffensive III mit der jetzt vorgeschlagenen Sanierungsoffensive II abgestimmt werden soll, bleibt offen, die Solaroffensive wird nicht einmal erwähnt. Ähnliche Koordinierungsprobleme bestehen im Zusammenhang mit der Schulbauoffensive. Nach der Sanierungsoffensive II sollen aufgrund der Dringlichkeit "Sanierungsprojekt im Bildungsbereich besonders berücksichtigt werden". Dem dient aber bereits die Schulbauoffensive, deren Kernstück die Priorisierung von Schulbaumaßnahmen und die Beendigung des Sanierungsstaus an Frankfurter Schulen ist. Durch Einschaltung eines externen Projektsteuerers sollen nach der Schulbauoffensive die Ämter 25 und 40 entlastet werden. Dabei ist der amtsinterne Koordinierungsbedarf schon alleine bei der Schulbauoffensive immens, müssen doch nach dem beschlossenen sogenannten Realisierungskreis allein 15 städtische Ämter zur Erfassung, Planung und Koordinierung eingebunden werden, bevor überhaupt ein Stein angefasst wird. Alle Offensiven werden nacheinander verabschiedet, ohne die erforderliche Abstimmung und Koordinierung sicherzustellen. Diese fehlende Koordination führt zu einer unnötigen und kostenintensiven Belastung der städtischen Ressourcen, da Doppelarbeiten und ineffiziente Prozesse offensichtlich entstehen werden. Besonders kritisch ist, dass die Schulbauoffensive, in deren Umsetzung inzwischen auch die ABG Frankfurt Holding eingebunden ist, noch nicht einmal im Ansatz verknüpft wurde. Eine bessere Abstimmung hätte erhebliche Synergien schaffen können. Das Fehlen dieser Bündelung belastet die Ressourcen unnötig und schwächt die Effizienz der städtischen Klimastrategie du der Sanierung maroder städtischer Gebäude. Auch bedarf ein Projektsteuerer einer eindeutigen und klaren Zuständigkeit auf Seiten der Stadt Frankfurt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. September 2024Sie sind hier
    NRNR 992Koordination von Sanierungs-, Schulbau- und Solaroffensive
    STVV-Antrag · CDU
  2. 6. Januar 2025Antwort des Magistrats · nach 18 WochenBB 7Koordination von Sanierungs-, Schulbau- und SolaroffensivenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
Ausschusses für Klima- und Umweltschutz
Sitzung 29 · 05.09.2024
TO I, TOP 9
Zur Kenntnis
1. Der Vorlage NR 991 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Klima- und Umweltschutz die Beratung der Vorlage NR 992 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltFRAKTION
Ablehnung:
CDUAfDÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Sonstige:
Gartenpartei (NR 991 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONBFF-BIG
Ablehnung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt und FRAKTION gegen CDU (= Annahme im Rahmen NR 992), AfD (= Ablehnung), ÖkoLinX-ELF (= Annahme bei Ablehnung von Satz 2 der Ziffer 2b. und Ziffer 7.) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Kosten) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG gegen CDU (= Ablehnung der Delegation) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (NR 991 = Annahme)

Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 29 · 09.09.2024
TO I, TOP 10
Zur Kenntnis
1. Der Vorlage NR 991 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Bildung und Schulbau die Beratung der Vorlage NR 992 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIG
Sonstige:
FRAKTION (NR 991 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltBFF-BIG
Enthaltung:
CDULinkeAfDÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Annahme im Rahmen NR 992), AfD (= Ablehnung) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) zu 2. GRÜNE, SPD, FDP, Volt und BFF-BIG; CDU, Linke, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (NR 991 = Annahme)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 29 · 10.09.2024
TO I, TOP 13
Zur Kenntnis
1. Der Vorlage NR 991 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Ausschuss für Planen, Wohnen und Städtebau die Beratung der Vorlage NR 992 auf den Haupt- und Finanzausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVolt
Ablehnung:
CDUÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Sonstige:
AfD (NR 991 = Ablehnung)FRAKTION (NR 991 = Annahme)Gartenpartei (NR 991 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, Linke und Volt gegen CDU (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 992), ÖkoLinX-ELF (= Annahme bei Ablehnung von Ziffer 2b), Sätze 2 und 7) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) zu 2. GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (NR 991 = Ablehnung) FRAKTION und Gartenpartei (NR 991 = Annahme)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 32 · 17.09.2024
TO I, TOP 17
Beraten
1. Der Vorlage NR 991 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 992 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDLinkeVolt
Ablehnung:
CDUAfDÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Sonstige:
FDP (NR 991 = Annahme, NR 992 = Prüfung und Berichterstattung)FRAKTION (NR 991 = Annahme, NR 992 = Enthaltung)Gartenpartei (NR 991 und NR 992 = Annahme)
zu 2)
Zustimmung:
GrüneSPDVolt
Ablehnung:
CDUBFF-BIGLinkeAfDÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, Linke und Volt gegen CDU (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 992), AfD (= Ablehnung), ÖkoLinX-ELF (= Annahme bei Ablehnung von Ziffer 2b), Sätze 2 und 7) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) zu 2. GRÜNE, SPD und Volt gegen CDU und BFF-BIG (= Annahme), Linke, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (NR 991 = Annahme, NR 992 = Prüfung und Berichterstattung) FRAKTION (NR 991 = Annahme, NR 992 = Enthaltung) Gartenpartei (NR 991 und NR 992 = Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 34 · 19.09.2024
TO I, TOP 6
Beraten
1. Der Vorlage NR 991 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. a) Die Vorlage NR 992 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Edelmann, Dr. Dürbeck, Dr. Mehler-Würzbach, Papke, Schneider und Witsch sowie von Stadträtin Weber dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPLinkeVoltFRAKTIONGartenpartei
Ablehnung:
CDUAfDÖkoLinX-ELFBFF-BIG
zu 2 / a)
Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDUBFF-BIGGartenparteiLinkeAfDÖkoLinX-ELF
Enthaltung:
FRAKTION
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, SPD, FDP, Linke, Volt, FRAKTION und Gartenpartei gegen CDU (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 992), AfD (= Ablehnung), ÖkoLinX-ELF (= Annahme bei Ablehnung von Ziffer 2b), Sätze 2 und 7) sowie BFF-BIG (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) zu 2. zu a) GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme) sowie Linke, AfD und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung); FRAKTION (= Enthaltung)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 32 · 21.01.2025
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO 1. Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 991 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) 2. Es dient zur Kenntnis, dass der Magistrat zwischenzeitlich einen Bericht (B 7 vom 06.01.2025) vorgelegt hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELFFRAKTIONBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und BFF-BIG

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