Hochbahnsteige für die Linie U 5
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die Linie U 5 soll in den nächsten Jahren durch Umbau der Lichtsignalanlagen beschleunigt werden. Ein gewichtiges Kriterium für die Dauer der Haltestellenaufenthalte und damit des schnellen und pünktlichen Verkehrens einer Linie ist aber auch die Haltestellensituation. Gerade bei der Linie U 5 weisen die Haltestellen im oberirdischen Streckenbereich (Musterschule bis Preungesheim) die ungünstigsten Konstellationen aus. Die hochflurigen Fahrzeuge vom Typ Ptb müssen entweder vom Straßenniveau aus (Musterschule, Glauburgstraße, Versorgungsamt) oder von bürgersteighohen Bahnsteigen erklommen werden. Dieses ist für viele Fahrgäste beschwerlich und unkomfortabel und führt nicht dazu, dass diese Linie für neue Fahrgäste attraktiv ist. Für Mütter mit Kinderwagen, Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer sind die Fahrzeuge in der Regel nicht nutzbar. Andere Städte haben durch den konsequenten Bau von Hochbahnsteigen, auch bei im Straßenniveau verkehrenden Linien, bewiesen, dass durch solche Maßnahmen die Attraktivität des ÖPNV wesentlich gesteigert werden kann und die Fahrgastzahlen dementsprechend steigen (Köln, Hannover, Bielefeld, Dortmund, Bonn, Düsseldorf). In Anbetracht der schwierigen Straßenquerschnittsituation an den Haltestellen Musterschule, Glauburgstraße und Versorgungsamt sollte dennoch versucht werden, hier Hochbahnsteige in das Straßenprofil zu integrieren. Beispiele aus anderen Städten, in denen ähnliche Problemlagen vorbildlich gelöst wurden, können auch in Frankfurt am Main zur Lösungsfindung herangezogen werden.
Inhalt
Antrag vom 30.05.2001, NR 91
Betreff:
Hochbahnsteige für die Linie U 5
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert,
- unverzüglich Planungen für die Errichtung von Hochbahnsteigen an den oberirdischen Haltestellen der Stadtbahnlinie U 5 (von Musterschule bis Preungesheim) in Angriff zu nehmen und
- bei der Planung für die Verlängerung der U 5 von Preungesheim zum Frankfurter Berg gleich Hochbahnsteige vorzusehen.
Begründung:
Die Linie U 5 soll in den nächsten Jahren durch Umbau der Lichtsignalanlagen beschleunigt werden. Ein gewichtiges Kriterium für die Dauer der Haltestellenaufenthalte und damit des schnellen und pünktlichen Verkehrens einer Linie ist aber auch die Haltestellensituation. Gerade bei der Linie U 5 weisen die Haltestellen im oberirdischen Streckenbereich (Musterschule bis Preungesheim) die ungünstigsten Konstellationen aus.
Die hochflurigen Fahrzeuge vom Typ Ptb müssen entweder vom Straßenniveau aus (Musterschule, Glauburgstraße, Versorgungsamt) oder von bürgersteighohen Bahnsteigen erklommen werden. Dieses ist für viele Fahrgäste beschwerlich und unkomfortabel und führt nicht dazu, dass diese Linie für neue Fahrgäste attraktiv ist. Für Mütter mit Kinderwagen, Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer sind die Fahrzeuge in der Regel nicht nutzbar.
Andere Städte haben durch den konsequenten Bau von Hochbahnsteigen, auch bei im Straßenniveau verkehrenden Linien, bewiesen, dass durch solche Maßnahmen die Attraktivität des ÖPNV wesentlich gesteigert werden kann und die Fahrgastzahlen dementsprechend steigen (Köln, Hannover, Bielefeld, Dortmund, Bonn, Düsseldorf).
In Anbetracht der schwierigen Straßenquerschnittsituation an den Haltestellen Musterschule, Glauburgstraße und Versorgungsamt sollte dennoch versucht werden, hier Hochbahnsteige in das Straßenprofil zu integrieren. Beispiele aus anderen Städten, in denen ähnliche Problemlagen vorbildlich gelöst wurden, können auch in Frankfurt am Main zur Lösungsfindung herangezogen werden.
Nebenvorlage: Antrag vom 31.07.2001, NR 161
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 30. Mai 2001 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 30.08.2001 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, F.D.P., FAG und REP zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, F.D.P. und FAG (= Prüfung und Berichterstattung) sowie REP (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: PDS (NR 91 und NR 161 = Prüfung und Berichterstattung) BFF und ÖkoLinX-ARL (NR 91 und NR 161 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, F.D.P., FAG und REP gegen PDS (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, F.D.P., FAG und PDS (= Prüfung und Berichterstattung) sowie REP, BFF und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)