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Temporäre Lösungen für studentischen Wohnraum finden

Vorlagentyp: NRFDP
20 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Begründung

Wohnraum finden Frankfurt ist eine Studentenstadt, aber gerade für Studenten fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. In den letzten Monaten hat es zwar einige positive Entwicklungen gegeben, die aber für Frankfurt bei weitem noch nicht ausreichen. Vor einiger Zeit stellte die Fachhochschule Frankfurt sehr interessante Entwürfe als Reaktion auf die immer stärker drängenden Probleme des studentischen Wohnungsmarktes vor. Mit flexiblen Containerbauten, die kurzfristig zu errichten sein könnten, wollen die Studenten ein flexibles, am Bedarf orientiertes Angebot schaffen. Darunter gibt es sogar Vorstellungen, den Main als Lebensader der Stadt für solche Wohnprojekte zu nutzen und etwa Wohnraum auf Pontons zu schaffen. In den Niederlanden und Berlin wurden solche Wohnprojekte bereits erfolgreich installiert. In Frankfurt haben sich bereits die ersten Bedenkenträger zu Wort gemeldet, insbesondere die Suche nach passenden Grundstücken wird sicher die Hauptherausforderung sein. Die grundsätzliche Idee ist aber zu begrüßen und es würde Frankfurt gut anstehen, sich mit dieser Idee auseinander zu setzen und konstruktive Vorschläge zu erarbeiten. Hierbei sind planungsrechtliche Fragen und damit verbunden Abstriche bei der EnEV ebenso zu berücksichtigen, wie die Standortfrage. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ein Konzept zu erarbeiten, dass aufzeigt, wo und wie solche temporären Wohnmodelle realisiert werden können. Bei der Untersuchung sind die Standorte Oberrad Kaiserlei, Bürostadt Niederrad und der Universitätscampus in die Prüfungen mit aufzunehmen. Auch sollten die aktuell in Bebauungsplanverfahren befindlichen Industriebrachen, die zur Wohnbebauung vorgesehen sind, mit in die Betrachtung eingeschlossen werden (M9/14), da die B-Planverfahren mit hoher Wahrscheinlichkeit noch Jahre dauern werden und solche temporären Wohnmodelle hier durchaus eine Zwischennutzung darstellen könnten.

Inhalt

Antrag vom 20.05.2014, NR 904

Betreff: Temporäre Lösungen für studentischen Wohnraum finden Frankfurt ist eine Studentenstadt, aber gerade für Studenten fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. In den letzten Monaten hat es zwar einige positive Entwicklungen gegeben, die aber für Frankfurt bei weitem noch nicht ausreichen. Vor einiger Zeit stellte die Fachhochschule Frankfurt sehr interessante Entwürfe als Reaktion auf die immer stärker drängenden Probleme des studentischen Wohnungsmarktes vor. Mit flexiblen Containerbauten, die kurzfristig zu errichten sein könnten, wollen die Studenten ein flexibles, am Bedarf orientiertes Angebot schaffen. Darunter gibt es sogar Vorstellungen, den Main als Lebensader der Stadt für solche Wohnprojekte zu nutzen und etwa Wohnraum auf Pontons zu schaffen. In den Niederlanden und Berlin wurden solche Wohnprojekte bereits erfolgreich installiert. In Frankfurt haben sich bereits die ersten Bedenkenträger zu Wort gemeldet, insbesondere die Suche nach passenden Grundstücken wird sicher die Hauptherausforderung sein. Die grundsätzliche Idee ist aber zu begrüßen und es würde Frankfurt gut anstehen, sich mit dieser Idee auseinander zu setzen und konstruktive Vorschläge zu erarbeiten. Hierbei sind planungsrechtliche Fragen und damit verbunden Abstriche bei der EnEV ebenso zu berücksichtigen, wie die Standortfrage. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ein Konzept zu erarbeiten, dass aufzeigt, wo und wie solche temporären Wohnmodelle realisiert werden können. Bei der Untersuchung sind die Standorte Oberrad Kaiserlei, Bürostadt Niederrad und der Universitätscampus in die Prüfungen mit aufzunehmen. Auch sollten die aktuell in Bebauungsplanverfahren befindlichen Industriebrachen, die zur Wohnbebauung vorgesehen sind, mit in die Betrachtung eingeschlossen werden (M9/14), da die B-Planverfahren mit hoher Wahrscheinlichkeit noch Jahre dauern werden und solche temporären Wohnmodelle hier durchaus eine Zwischennutzung darstellen könnten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Mai 2014Sie sind hier
    NRNR 904Temporäre Lösungen für studentischen Wohnraum finden
    STVV-Antrag · FDP
  2. 6. Oktober 2014Antwort des Magistrats · nach 20 WochenBB 388Temporäre Lösungen für studentischen Wohnraum findenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
KAV
Sitzung 18 · 02.06.2014
TO II, TOP 4
Angenommen
Der Vorlage NR 904 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 30 · 16.06.2014
TO I, TOP 11
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 904 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerElf PiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 31 · 14.07.2014
TO I, TOP 10
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 904 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneLinke
Ablehnung:
SPDElf Piraten
Sonstige:
FDP (Annahme)Römer (Annahme)Freie Wähler (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und LINKE. gegen SPD und ELF Piraten (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP und RÖMER (= Annahme) FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung)

Mitdiskutieren

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