Temporäre Lösungen für studentischen Wohnraum finden
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Thema Wohnen verfolgenBegründung
Wohnraum finden Frankfurt ist eine Studentenstadt, aber gerade für Studenten fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. In den letzten Monaten hat es zwar einige positive Entwicklungen gegeben, die aber für Frankfurt bei weitem noch nicht ausreichen. Vor einiger Zeit stellte die Fachhochschule Frankfurt sehr interessante Entwürfe als Reaktion auf die immer stärker drängenden Probleme des studentischen Wohnungsmarktes vor. Mit flexiblen Containerbauten, die kurzfristig zu errichten sein könnten, wollen die Studenten ein flexibles, am Bedarf orientiertes Angebot schaffen. Darunter gibt es sogar Vorstellungen, den Main als Lebensader der Stadt für solche Wohnprojekte zu nutzen und etwa Wohnraum auf Pontons zu schaffen. In den Niederlanden und Berlin wurden solche Wohnprojekte bereits erfolgreich installiert. In Frankfurt haben sich bereits die ersten Bedenkenträger zu Wort gemeldet, insbesondere die Suche nach passenden Grundstücken wird sicher die Hauptherausforderung sein. Die grundsätzliche Idee ist aber zu begrüßen und es würde Frankfurt gut anstehen, sich mit dieser Idee auseinander zu setzen und konstruktive Vorschläge zu erarbeiten. Hierbei sind planungsrechtliche Fragen und damit verbunden Abstriche bei der EnEV ebenso zu berücksichtigen, wie die Standortfrage. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ein Konzept zu erarbeiten, dass aufzeigt, wo und wie solche temporären Wohnmodelle realisiert werden können. Bei der Untersuchung sind die Standorte Oberrad Kaiserlei, Bürostadt Niederrad und der Universitätscampus in die Prüfungen mit aufzunehmen. Auch sollten die aktuell in Bebauungsplanverfahren befindlichen Industriebrachen, die zur Wohnbebauung vorgesehen sind, mit in die Betrachtung eingeschlossen werden (M9/14), da die B-Planverfahren mit hoher Wahrscheinlichkeit noch Jahre dauern werden und solche temporären Wohnmodelle hier durchaus eine Zwischennutzung darstellen könnten.
Inhalt
Antrag vom 20.05.2014, NR 904
Betreff: Temporäre Lösungen für studentischen Wohnraum finden Frankfurt ist eine Studentenstadt, aber gerade für Studenten fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. In den letzten Monaten hat es zwar einige positive Entwicklungen gegeben, die aber für Frankfurt bei weitem noch nicht ausreichen. Vor einiger Zeit stellte die Fachhochschule Frankfurt sehr interessante Entwürfe als Reaktion auf die immer stärker drängenden Probleme des studentischen Wohnungsmarktes vor. Mit flexiblen Containerbauten, die kurzfristig zu errichten sein könnten, wollen die Studenten ein flexibles, am Bedarf orientiertes Angebot schaffen. Darunter gibt es sogar Vorstellungen, den Main als Lebensader der Stadt für solche Wohnprojekte zu nutzen und etwa Wohnraum auf Pontons zu schaffen. In den Niederlanden und Berlin wurden solche Wohnprojekte bereits erfolgreich installiert. In Frankfurt haben sich bereits die ersten Bedenkenträger zu Wort gemeldet, insbesondere die Suche nach passenden Grundstücken wird sicher die Hauptherausforderung sein. Die grundsätzliche Idee ist aber zu begrüßen und es würde Frankfurt gut anstehen, sich mit dieser Idee auseinander zu setzen und konstruktive Vorschläge zu erarbeiten. Hierbei sind planungsrechtliche Fragen und damit verbunden Abstriche bei der EnEV ebenso zu berücksichtigen, wie die Standortfrage. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, ein Konzept zu erarbeiten, dass aufzeigt, wo und wie solche temporären Wohnmodelle realisiert werden können. Bei der Untersuchung sind die Standorte Oberrad Kaiserlei, Bürostadt Niederrad und der Universitätscampus in die Prüfungen mit aufzunehmen. Auch sollten die aktuell in Bebauungsplanverfahren befindlichen Industriebrachen, die zur Wohnbebauung vorgesehen sind, mit in die Betrachtung eingeschlossen werden (M9/14), da die B-Planverfahren mit hoher Wahrscheinlichkeit noch Jahre dauern werden und solche temporären Wohnmodelle hier durchaus eine Zwischennutzung darstellen könnten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Mai 2014Sie sind hierNRNR 904Temporäre Lösungen für studentischen Wohnraum findenSTVV-Antrag · FDP
- 6. Oktober 2014Antwort des Magistrats · nach 20 WochenBB 388Temporäre Lösungen für studentischen Wohnraum findenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und LINKE. gegen SPD und ELF Piraten (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP und RÖMER (= Annahme) FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung)