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Analyse der Probleme bei der Landtagswahl 2018

Vorlagentyp: NRCDUSPDGRÜNE
36 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren6 Sitzungen

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Begründung

2018 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, zu den bei der Wahl zum Hessischen Landtag am 28. Oktober 2018 in Frankfurt am Main aufgetretenen Schwierigkeiten bei der Feststellung und Übermittlung der Wahlergebnisse zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:

  1. Wie kam es dazu, dass das vorläufige Wahlergebnis am Wahlabend erst um ca. 01:30 Uhr von der Kreiswahlleiterin verkündet werden konnte?
  2. Für das vorläufige Wahlergebnis wurden sechs Wahlbezirke geschätzt. Warum war das notwendig und was ist unter einer "Schätzung" von Wahlbezirksergebnissen zu verstehen?
  3. Welche Korrekturen mussten im Wege der standardisierten Prüfung der vorläufigen Wahlergebnisse vorgenommen werden?
  4. Wie bewertet der Magistrat die Abweichungen des amtlichen Endergebnisses vom vorläufigen Wahlergebnis im Vergleich zur Landtagswahl 2013 und im Vergleich zu anderen hessischen Kommunen?
  5. Hält der Magistrat es für notwendig, zur Vorbereitung künftiger Wahlen vermehrte Schulungen für die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer anzubieten?
  6. Sind die Schriftführerinnen und Schriftführer verpflichtet, an den Schulungen teilzunehmen und wenn nein, sollte dies nach Meinung des Magistrats zukünftig geändert werden?
  7. Welche technischen und organisatorischen Maßnahmen werden in Frankfurt am Main und in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen getroffen, um Probleme bei der Feststellung und Übermittlung der Wahlergebnisse bei künftigen Wahlen zu vermeiden? Begründung: Bei der Wahl zum Hessischen Landtag am
  8. Oktober 2018 kam es in Frankfurt am Main bei der Wahlergebniserfassung und -übermittlung zu erheblichen Verzögerungen, so dass die Kreiswahlleiterin erst um etwa 01:30 Uhr das vorläufige Frankfurter Wahlergebnis verkünden konnte. Es wurde von Problemen mit der vom Land zur Benutzung vorgegebenen Software "Wahlweb" berichtet. Die aufgetretenen Schwierigkeiten bei der Feststellung und Übermittlung der Wahlergebnisses haben zahlreiche Fragen aufgeworfen und zu Unklarheit bei Bürgerinnen und Bürgern geführt, ob ihre Stimme gezählt bzw. richtig gezählt wurde. Den Fragen muss nachgegangen werden, und zwar mit dem Ziel, dass sich Probleme wie bei der Landtagswahl 2018 nicht wiederholen.

Inhalt

Antrag vom 13.12.2018, NR 716

Betreff: Analyse der Probleme bei der Landtagswahl 2018 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, zu den bei der Wahl zum Hessischen Landtag am 28. Oktober 2018 in Frankfurt am Main aufgetretenen Schwierigkeiten bei der Feststellung und Übermittlung der Wahlergebnisse zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:

  1. Wie kam es dazu, dass das vorläufige Wahlergebnis am Wahlabend erst um ca. 01:30 Uhr von der Kreiswahlleiterin verkündet werden konnte?
  2. Für das vorläufige Wahlergebnis wurden sechs Wahlbezirke geschätzt. Warum war das notwendig und was ist unter einer "Schätzung" von Wahlbezirksergebnissen zu verstehen?
  3. Welche Korrekturen mussten im Wege der standardisierten Prüfung der vorläufigen Wahlergebnisse vorgenommen werden?
  4. Wie bewertet der Magistrat die Abweichungen des amtlichen Endergebnisses vom vorläufigen Wahlergebnis im Vergleich zur Landtagswahl 2013 und im Vergleich zu anderen hessischen Kommunen?
  5. Hält der Magistrat es für notwendig, zur Vorbereitung künftiger Wahlen vermehrte Schulungen für die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer anzubieten?
  6. Sind die Schriftführerinnen und Schriftführer verpflichtet, an den Schulungen teilzunehmen und wenn nein, sollte dies nach Meinung des Magistrats zukünftig geändert werden?
  7. Welche technischen und organisatorischen Maßnahmen werden in Frankfurt am Main und in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen getroffen, um Probleme bei der Feststellung und Übermittlung der Wahlergebnisse bei künftigen Wahlen zu vermeiden? Begründung: Bei der Wahl zum Hessischen Landtag am
  8. Oktober 2018 kam es in Frankfurt am Main bei der Wahlergebniserfassung und -übermittlung zu erheblichen Verzögerungen, so dass die Kreiswahlleiterin erst um etwa 01:30 Uhr das vorläufige Frankfurter Wahlergebnis verkünden konnte. Es wurde von Problemen mit der vom Land zur Benutzung vorgegebenen Software "Wahlweb" berichtet. Die aufgetretenen Schwierigkeiten bei der Feststellung und Übermittlung der Wahlergebnisses haben zahlreiche Fragen aufgeworfen und zu Unklarheit bei Bürgerinnen und Bürgern geführt, ob ihre Stimme gezählt bzw. richtig gezählt wurde. Den Fragen muss nachgegangen werden, und zwar mit dem Ziel, dass sich Probleme wie bei der Landtagswahl 2018 nicht wiederholen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. Dezember 2018Sie sind hier
    NRNR 716Analyse der Probleme bei der Landtagswahl 2018
    STVV-Antrag · CDU, SPD, GRÜNE
  2. 23. August 2019Antwort des Magistrats · nach 36 WochenBB 310Analyse der Probleme bei der Landtagswahl 2018Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf6 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 27 · 11.12.2018
TO I, TOP 42
Angenommen
Der Vorlage NR 716 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FRAKTION gegen AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 29 · 13.12.2018
TO I, TOP 13
Beraten
1. Die Vorlage NR 691 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt. 2. Die Vorlage NR 702 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt. 3. Die Vorlage NR 716 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
zu 3)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 30 · 31.01.2019
TO I, TOP 10
Beraten
1. Die Vorlage NR 691 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt. 2. Die Vorlage NR 702 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt. 3. Die Vorlage NR 716 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
zu 3)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPFRAKTIONFrankfurterÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 31 · 28.02.2019
TO II, TOP 5
Beraten
1. Die Vorlage NR 691 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt. 2. Die Vorlage NR 702 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt. 3. Die Vorlage NR 716 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
zu 3)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 32 · 04.04.2019
TO I, TOP 8
Angenommen
1. Die Vorlage NR 691 wird abgelehnt. 2. a) Die Vorlage NR 702 wird abgelehnt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Dr. Schulz, Dr. Dr. Rahn, Arslaner-Gölbasi, Luxen und zu Löwenstein sowie von Stadtrat Schneider dienen zur Kenntnis. 3. a) Der Vorlage NR 716 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Dr. Schulz, Dr. Dr. Rahn, Arslaner-Gölbasi, Luxen und zu Löwenstein sowie von Stadtrat Schneider dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFRAKTION
Ablehnung:
AfDFDPFrankfurterLinke
zu 2 / a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFRAKTIONFrankfurter
Ablehnung:
AfDFDP
zu 3 / a)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneFRAKTION
Ablehnung:
AfDLinkeFDPFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE und FRAKTION gegen AfD, FDP und FRANKFURTER (= Annahme) sowie LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) zu 2. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD und FDP (= Annahme) zu 3. zu a) CDU, SPD, GRÜNE und FRAKTION gegen AfD, LINKE., FDP und FRANKFURTER (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 33 · 27.08.2019
TO I, TOP 5
Beraten
nicht auf TO Es dient zur Kenntnis, dass der Magistrat zwischenzeitlich einen Bericht (B 310) vorgelegt hat. Beschlussausfertigung(en): § 3449,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

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