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Mehr familiengerechte Sozialwohnungen

Vorlagentyp: NRFDP
21 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren4 Sitzungen
Vorlage
Idee
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Begründung

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert, die einseitige Struktur mit vielen Einzimmer- Sozialwohnungen in den Gebäuden der ABG Frankfurt Holding (Meersburger Straße in Fechenheim und Bolongarostraße in Höchst) zugunsten von Mehrzimmerwohnungen zu verändern.
  2. Ferner wird der Magistrat aufgefordert, die ABG Frankfurt Holding zu beauftragen, die genannten Sozialwohnungen mittelfristig durch eine Veränderung des Wohnungsgemenges und einhergehend der Grundrisse umzuwandeln, d. h. mehrere Einzimmerwohnungen zu Mehrzimmerwohnungen zusammenzulegen. Dafür sind freiwerdende Wohnungen für den Umbau vorzusehen und bei Bedarf soll den Mietern von benachbarten Wohnungen ein Umzug innerhalb des Gebäudes angeboten werden.
  3. Des Weiteren wird der Magistrat aufgefordert, die Gebäude mit der genannten Umwandlung auch kindersicher, seniorengerecht und barrierefrei zu sanieren. Begründung: Gebäude mit ausschließlich Einzimmerwohnungen im Sozialwohnungsbau sind nicht frei von Problemen. Es gilt die Bewohnerstruktur zu stärken und zu stabilisieren. Eine Veränderung des Wohnungsgemenges und die damit einhergehende Veränderung von Grundrissen zu Gunsten von Familienwohnungen ermöglichen positive Effekte für die Bewohner der Gebäude. Gleichzeitig gibt es einen Mangel an familiengerechten Sozialwohnungen. Für Familien ist es noch schwieriger eine Sozialwohnung zu finden als für Einzelpersonen. Durch das Zusammenlegen bekommen auch betroffene Familien eine Chance.

Inhalt

Antrag vom 06.12.2018, NR 710

Betreff: Mehr familiengerechte Sozialwohnungen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird aufgefordert, die einseitige Struktur mit vielen Einzimmer- Sozialwohnungen in den Gebäuden der ABG Frankfurt Holding (Meersburger Straße in Fechenheim und Bolongarostraße in Höchst) zugunsten von Mehrzimmerwohnungen zu verändern.
  2. Ferner wird der Magistrat aufgefordert, die ABG Frankfurt Holding zu beauftragen, die genannten Sozialwohnungen mittelfristig durch eine Veränderung des Wohnungsgemenges und einhergehend der Grundrisse umzuwandeln, d. h. mehrere Einzimmerwohnungen zu Mehrzimmerwohnungen zusammenzulegen. Dafür sind freiwerdende Wohnungen für den Umbau vorzusehen und bei Bedarf soll den Mietern von benachbarten Wohnungen ein Umzug innerhalb des Gebäudes angeboten werden.
  3. Des Weiteren wird der Magistrat aufgefordert, die Gebäude mit der genannten Umwandlung auch kindersicher, seniorengerecht und barrierefrei zu sanieren. Begründung: Gebäude mit ausschließlich Einzimmerwohnungen im Sozialwohnungsbau sind nicht frei von Problemen. Es gilt die Bewohnerstruktur zu stärken und zu stabilisieren. Eine Veränderung des Wohnungsgemenges und die damit einhergehende Veränderung von Grundrissen zu Gunsten von Familienwohnungen ermöglichen positive Effekte für die Bewohner der Gebäude. Gleichzeitig gibt es einen Mangel an familiengerechten Sozialwohnungen. Für Familien ist es noch schwieriger eine Sozialwohnung zu finden als für Einzelpersonen. Durch das Zusammenlegen bekommen auch betroffene Familien eine Chance.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. Dezember 2018Sie sind hier
    NRNR 710Mehr familiengerechte Sozialwohnungen
    STVV-Antrag · FDP
  2. 3. Mai 2019Antwort des Magistrats · nach 21 WochenBB 154Mehr familiengerechte SozialwohnungenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
KAV
Sitzung 30 · 14.01.2019
TO II, TOP 1
Angenommen
Der Vorlage NR 710 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 11
Sitzung 28 · 21.01.2019
TO II, TOP 10
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 710 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUBFFFDP
Ablehnung:
SPDLinke
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, BFF und FDP gegen SPD und LINKE. (= Zurückweisung); bei Enthaltung GRÜNE

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 27 · 21.01.2019
TO I, TOP 10
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 710 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDBFFFRAKTION
Ablehnung:
LinkeFDPFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, BFF und FRAKTION gegen LINKE. (= Ablehnung) sowie FDP und FRANKFURTER (= Annahme)

OBR 6
Sitzung 28 · 22.01.2019
TO I, TOP 30
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 710 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneBFFFDPFraktionslos
Ablehnung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, BFF, FDP und fraktionslos gegen LINKE. (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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