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„Aktive Nachbarschaft“ ausbauen - Quartiersmanagement für Eckenheim

Vorlagentyp: NRLINKE
31 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren7 Sitzungen

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Begründung

Nachbarschaft" ausbauen - Quartiersmanagement für Eckenheim Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 199 vom 02.11.2018, Entwurf Haushalt 2019 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2019 - 2022. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.2019, § 3734, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, den Stadtteil Eckenheim in das Programm "Aktive Nachbarschaft" aufzunehmen, das Programm wie im Koalitionsvertrag vorgesehen weiter auszubauen und die Einsparungen für das kommende Haushaltsjahr zurückzunehmen. Begründung: Durch Einsparungen im aktuellen Haushaltsjahr beim Programm "Aktive Nachbarschaft" stehen laut Magistrat weder finanzielle, noch personelle Ressourcen für die Aufnahme neuer Stadtteile zur Verfügung. Diese Einsparungen widersprechen dem im aktuellen Koalitionsvertrag vereinbarten Zielen, das Programm "Aktive Nachbarschaft" zu stärken und den Ausbau von Quartiersmanagements weiter voranzutreiben. Stadteilen, wie etwa Eckenheim, werden so dringend benötigte Quartiersmanager*innen vorenthalten. Ziel des Programms "Aktive Nachbarschaft" ist es, die Wohn- und Lebenssituation in Gebieten mit besonderem Entwicklungs- und Sanierungsbedarf zu verbessern und die Integration in die Stadtgesellschaft zu erleichtern. Vergleicht man die "amtlichen Strukturdaten" von Eckenheim mit den am Programm teilnehmenden Stadtteilen, so unterscheiden sich diese nicht wesentlich. Eckenheim liegt auf dem Rang 82 des Index für Soziale Vernachlässigung und jedes dritte Kind lebt unter der Armutsgrenze. Nicht mal ein Drittel der Kinder, die Im Stadtteil leben, besuchen nach der Grundschule ein Gymnasium. Dem Stadtteil fehlen Begegnungsorte, um ein Engagement für die eigene Umwelt zu entwickeln, eine eigene soziale Infrastruktur, Freizeitangeboten und kulturellen Angeboten, wie etwa ein Theater, Kino oder Museum. Im Rahmen der Aktualisierung des Strukturmodells zur Stellenausstattung in der offenen und aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit wurde für den Stadtteil Eckenheim ein Defizit von 1,5 Planstellen festgestellt. Das alles spricht dafür, den Stadtteil in das Programm aufzunehmen und das Ziel des Koalitionsvertrags, das Programm "Aktive Nachbarschaft" zu stärken und den Ausbau von Quartiersmanagements weiter voranzutreiben, einzuhalten.

Inhalt

Antrag vom 27.09.2018, NR 664

Betreff: "Aktive Nachbarschaft" ausbauen - Quartiersmanagement für Eckenheim Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 199 vom 02.11.2018, Entwurf Haushalt 2019 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2019 - 2022. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 28.02.2019, § 3734, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, den Stadtteil Eckenheim in das Programm "Aktive Nachbarschaft" aufzunehmen, das Programm wie im Koalitionsvertrag vorgesehen weiter auszubauen und die Einsparungen für das kommende Haushaltsjahr zurückzunehmen.

Begründung: Durch Einsparungen im aktuellen Haushaltsjahr beim Programm "Aktive Nachbarschaft" stehen laut Magistrat weder finanzielle, noch personelle Ressourcen für die Aufnahme neuer Stadtteile zur Verfügung. Diese Einsparungen widersprechen dem im aktuellen Koalitionsvertrag vereinbarten Zielen, das Programm "Aktive Nachbarschaft" zu stärken und den Ausbau von Quartiersmanagements weiter voranzutreiben. Stadteilen, wie etwa Eckenheim, werden so dringend benötigte Quartiersmanager*innen vorenthalten. Ziel des Programms "Aktive Nachbarschaft" ist es, die Wohn- und Lebenssituation in Gebieten mit besonderem Entwicklungs- und Sanierungsbedarf zu verbessern und die Integration in die Stadtgesellschaft zu erleichtern. Vergleicht man die "amtlichen Strukturdaten" von Eckenheim mit den am Programm teilnehmenden Stadtteilen, so unterscheiden sich diese nicht wesentlich. Eckenheim liegt auf dem Rang 82 des Index für Soziale Vernachlässigung und jedes dritte Kind lebt unter der Armutsgrenze. Nicht mal ein Drittel der Kinder, die Im Stadtteil leben, besuchen nach der Grundschule ein Gymnasium. Dem Stadtteil fehlen Begegnungsorte, um ein Engagement für die eigene Umwelt zu entwickeln, eine eigene soziale Infrastruktur, Freizeitangeboten und kulturellen Angeboten, wie etwa ein Theater, Kino oder Museum. Im Rahmen der Aktualisierung des Strukturmodells zur Stellenausstattung in der offenen und aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit wurde für den Stadtteil Eckenheim ein Defizit von 1,5 Planstellen festgestellt. Das alles spricht dafür, den Stadtteil in das Programm aufzunehmen und das Ziel des Koalitionsvertrags, das Programm "Aktive Nachbarschaft" zu stärken und den Ausbau von Quartiersmanagements weiter voranzutreiben, einzuhalten. Bericht des Magistrats vom 29.04.2019, B 138 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Beratung im Ortsbeirat: 10 Zuständige sonstige Gremien: KAV Versandpaket: 10.10.2018

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 27. September 2018Sie sind hier
    NRNR 664„Aktive Nachbarschaft“ ausbauen - Quartiersmanagement für Eckenheim
    STVV-Antrag · LINKE.
  2. 29. April 2019Antwort des Magistrats · nach 31 WochenBB 138„Aktive Nachbarschaft“ ausbauen - Quartiersmanagement für EckenheimMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf7 Beratungen
KAV
Sitzung 28 · 22.10.2018
TO II, TOP 4
Angenommen
Der Vorlage NR 664 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 10
Sitzung 26 · 23.10.2018
TO I, TOP 24
Zur Kenntnis
Die Vorlage NR 664 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
Grüne
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: Kenntnis bei Enthaltung GRÜNE

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 25 · 01.11.2018
TO I, TOP 10
Beraten
Die Beratung der Vorlage NR 664 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 28 · 08.11.2018
TO II, TOP 16
Beraten
Die Beratung der Vorlage NR 664 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 26 · 06.12.2018
TO I, TOP 11
Beraten
Die Beratung der Vorlage NR 664 wird bis zu den Etatberatungen zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 29 · 13.12.2018
TO II, TOP 11
Beraten
Die Beratung der Vorlage NR 664 wird bis zu den Etatberatungen zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 28 · 21.02.2019
TO I, TOP 55
Beraten
Die Vorlage NR 664 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDP
Ablehnung:
LinkeBFF
Sonstige:
FRAKTION (Annahme)Frankfurter (Annahme)ÖkoLinX-ARL (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD und FDP gegen LINKE. und BFF (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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