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Auftreten von Masern in Frankfurt

Vorlagentyp: NRCDUSPDGRÜNE
13 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

Frankfurt Die Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten des Menschen mit vergleichsweise hohen Raten an Komplikationen und Folgeerkrankungen. Immer wieder gibt es auch in Frankfurter Schulen Schülerinnen und Schüler, die an Masern erkranken. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr werden nicht oder nur unzureichend geimpfte Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer zeitweilig vom Unterricht ausgeschlossen, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, - welche Maßnahmen der Magistrat derzeit verfolgt, um die Impfquote in Frankfurt zu erhöhen, - wie wirksam die Maßnahmen im Einzelnen sind und ob weitere Maßnahmen geplant sind, - an welchen Schulen seit 2008 Masernerkrankungen aufgetreten sind und wie viele Schülerinnen und Schüler dort jeweils erkrankt waren, - wie viele der erkrankten Schülerinnen und Schüler keinen oder nur unzureichenden Impfschutz hatten, - welchen Altersgruppen die Erkrankten zuzuordnen sind, - wie der Magistrat die Gefährdung von Kindern und Erwachsenen mit unzureichendem Impfschutz einschätzt. Begründung: Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, alle ungeimpften oder nur einmal geimpften Personen oder Personen mit unklarem Immunstatus mit Kontakt zu Masernkranken einmalig zu impfen. Die Empfehlung zur routinemäßigen Masernimpfung im Erwachsenenalter wurde 2010 von der STIKO ausgesprochen, um Masernausbrüche in der Bevölkerung zu verhindern und damit der Elimination der Masern im europäischen Raum ein gutes Stück näher zu kommen. Die Empfehlung soll des Weiteren dazu beitragen, die Herdenimmunität zu stärken und so Personen zu schützen, die selbst nicht aktiv geimpft werden können. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 10 - 14 Tage, die Viren werden durch Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen übertragen. Eine Ansteckung kann etwa 5 Tage vor Auftreten des Hautausschlages und bis etwa 4 Tage danach erfolgen (Quelle: rki.de).

Inhalt

Antrag vom 09.02.2018, NR 509

Betreff: Auftreten von Masern in Frankfurt Die Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten des Menschen mit vergleichsweise hohen Raten an Komplikationen und Folgeerkrankungen. Immer wieder gibt es auch in Frankfurter Schulen Schülerinnen und Schüler, die an Masern erkranken. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr werden nicht oder nur unzureichend geimpfte Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer zeitweilig vom Unterricht ausgeschlossen, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, - welche Maßnahmen der Magistrat derzeit verfolgt, um die Impfquote in Frankfurt zu erhöhen, - wie wirksam die Maßnahmen im Einzelnen sind und ob weitere Maßnahmen geplant sind, - an welchen Schulen seit 2008 Masernerkrankungen aufgetreten sind und wie viele Schülerinnen und Schüler dort jeweils erkrankt waren, - wie viele der erkrankten Schülerinnen und Schüler keinen oder nur unzureichenden Impfschutz hatten, - welchen Altersgruppen die Erkrankten zuzuordnen sind, - wie der Magistrat die Gefährdung von Kindern und Erwachsenen mit unzureichendem Impfschutz einschätzt.

Begründung: Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, alle ungeimpften oder nur einmal geimpften Personen oder Personen mit unklarem Immunstatus mit Kontakt zu Masernkranken einmalig zu impfen. Die Empfehlung zur routinemäßigen Masernimpfung im Erwachsenenalter wurde 2010 von der STIKO ausgesprochen, um Masernausbrüche in der Bevölkerung zu verhindern und damit der Elimination der Masern im europäischen Raum ein gutes Stück näher zu kommen. Die Empfehlung soll des Weiteren dazu beitragen, die Herdenimmunität zu stärken und so Personen zu schützen, die selbst nicht aktiv geimpft werden können. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 10 - 14 Tage, die Viren werden durch Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen übertragen. Eine Ansteckung kann etwa 5 Tage vor Auftreten des Hautausschlages und bis etwa 4 Tage danach erfolgen (Quelle: rki.de).

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. Februar 2018Sie sind hier
    NRNR 509Auftreten von Masern in Frankfurt
    STVV-Antrag · CDU, SPD, GRÜNE
  2. 14. Mai 2018Antwort des Magistrats · nach 13 WochenBB 134- Erhöhung der Impfquote an der privaten Waldorfschule - Auftreten von Masern in FrankfurtMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 18 · 22.02.2018
TO I, TOP 6
Angenommen
Der Vorlage NR 509 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDPBFFÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
LinkeFrankfurter
Sonstige:
FRAKTION (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD und FDP gegen LINKE. und FRANKFURTER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 21 · 01.03.2018
TO II, TOP 3
Angenommen
1. Die Vorlage NR 380 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. 2. Der Vorlage NR 509 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFRAKTION
Ablehnung:
AfDFDPFrankfurterÖkoLinX-ARLBFF
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDPBFFÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen AfD, FDP, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme) sowie BFF (= Ablehnung) zu 2. CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP, BFF und ÖkoLinX-ARL gegen LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER (= Prüfung und Berichterstattung)

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