Hitzeschutz im ÖPNV
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, den Hitzeschutz im Öffentlichen Personennahverkehr durch Nachrüstung von Klimaanlagen in Fahrzeugen sowie durch die Schaffung von Verschattungen an Haltestellen zu verbessern. Dies ist notwendig, um die Gesundheit und das Wohlbefinden besonders vulnerabler Nutzergruppen während Hitzewellen zu schützen.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenAntrag
Um alle Nutzer*innen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in kommenden Hitzewellen zu entlasten, veranlasst der Magistrat, dass:
- alle nicht klimatisierten Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen unverzüglich mit Klimaanlagen nachgerüstet werden.
- alle Haltestellen verschattet werden, bspw. durch Solardächer, begrünte Wartehäuschen oder andere geeignete Verschattungselemente.
Begründung
Bei extremen Temperaturen leiden Nutzer*innen des ÖPNVs. Insbesondere alte Menschen, Schwangere, Kranke und Kinder sind sehr vulnerabel. In Frankfurt sind viele Menschen auf den ÖPNV angewiesen, doch einige Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen sind nicht klimatisiert, auch weil sie z.T. sehr alt sind. Hier muss nachgerüstet werden.
Auch beim Warten auf den ÖPNV leiden die Menschen unter direkter Sonneneinstrahlung und dem Fehlen von geeigneten Verschattungen. Dabei gibt es schon viele Lösungen und Ideen für das Erzeugen von Verschattung an Haltestellen, wie z.B. begrünte Wartehäuschen oder Solardächer. Alle Haltestellen sollten daher mit geeigneten Maßnahmen verschattet werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 17. August 2026 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 17.09.2026 im Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Inklusion abgelehnt.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: Ziffer 1.: CDU, GRÜNE, SPD und Volt gegen Linke, FDP und ÖkoLinX-ELF-PARTEI (= Annahme), AfD (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF-DFRA-FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten) Ziffer 2.: CDU, GRÜNE, SPD und Volt gegen Linke und ÖkoLinX-ELF-PARTEI (= Annahme), AfD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF-DFRA-FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe der Kosten)