Oberrad einen historischen Bezugspunkt geben Wiederaufbau des Wasserhofs sichern
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Wohnen verfolgenBegründung
Bezugspunkt geben Wiederaufbau des Wasserhofs sichern Vorgang: Zwischenbescheide des Magistrats vom 04.12.2009, 30.03.2010 und 30.07.2010 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat möge prüfen und berichten, ob es möglich ist, die Rekonstruktion des östlich der Gerbermühle gelegenen historischen Wasserhofs im Rahmen einer Erbpachtvergabe der Liegenschaft vertraglich abzusichern. Dabei sollte die noch vorhandene alte Bausubstanz, die nach Ansicht der Denkmalpflege einen Denkmalschutz nicht rechtfertigt, unabhängig vom Denkmalschutz im Rahmen einer Rekonstruktion unbedingt erhalten werden. Begründung: Oberrad wurde im 2. Weltkrieg zu 90 % zerstört und büßte dadurch seine historische Bausubstanz ein. Sowohl das Hofgut Wasserhof als auch die ursprünglich dazugehörende Gerbermühle lagen in Trümmern. Beim Wasserhof wurde jedoch nur das Erdgeschoss provisorisch hergerichtet, wohingegen die unter Denkmalschutz stehenden Reste der Gerbermühle inzwischen so verbaut wurden, dass der historische Bezug nur noch auf den zweiten Blick erkennbar ist. Das Landesdenkmalamt hält die vorhandene ursprüngliche Bausubstanz des Wasserhofs nicht für schutzwürdig, äußerte sich aber positiv zu einer Rekonstruktion, durch die der Geist des Ortes erlebbar wird. Im Rahmen der Aufwertung des Mainufers und der steigenden Beliebtheit als Aufenthaltsort ist eine erfolgreiche Nutzung durch einen Gastronomiebetrieb und ein Hotel nach dem Wiederaufbau des Gebäudes vorstellbar.
Inhalt
Antrag vom 15.06.2009, NR 1437
Betreff: Oberrad einen historischen Bezugspunkt geben Wiederaufbau des Wasserhofs sichern Vorgang: Zwischenbescheide des Magistrats vom 04.12.2009, 30.03.2010 und 30.07.2010 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat möge prüfen und berichten, ob es möglich ist, die Rekonstruktion des östlich der Gerbermühle gelegenen historischen Wasserhofs im Rahmen einer Erbpachtvergabe der Liegenschaft vertraglich abzusichern. Dabei sollte die noch vorhandene alte Bausubstanz, die nach Ansicht der Denkmalpflege einen Denkmalschutz nicht rechtfertigt, unabhängig vom Denkmalschutz im Rahmen einer Rekonstruktion unbedingt erhalten werden.
Begründung: Oberrad wurde im 2. Weltkrieg zu 90 % zerstört und büßte dadurch seine historische Bausubstanz ein. Sowohl das Hofgut Wasserhof als auch die ursprünglich dazugehörende Gerbermühle lagen in Trümmern. Beim Wasserhof wurde jedoch nur das Erdgeschoss provisorisch hergerichtet, wohingegen die unter Denkmalschutz stehenden Reste der Gerbermühle inzwischen so verbaut wurden, dass der historische Bezug nur noch auf den zweiten Blick erkennbar ist. Das Landesdenkmalamt hält die vorhandene ursprüngliche Bausubstanz des Wasserhofs nicht für schutzwürdig, äußerte sich aber positiv zu einer Rekonstruktion, durch die der Geist des Ortes erlebbar wird. Im Rahmen der Aufwertung des Mainufers und der steigenden Beliebtheit als Aufenthaltsort ist eine erfolgreiche Nutzung durch einen Gastronomiebetrieb und ein Hotel nach dem Wiederaufbau des Gebäudes vorstellbar. Bericht des Magistrats vom 10.12.2010, B 769 Bericht des Magistrats vom 21.06.2011, B 301 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau Versandpaket: 17.06.2009
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. Juni 2009Sie sind hierNRNR 1437Oberrad einen historischen Bezugspunkt geben Wiederaufbau des Wasserhofs sichernSTVV-Antrag · Freie_Wähler
- 10. Dezember 2010BB 769Ein tragfähiges Konzept für das Denkmal Wasserhof entwickelnMagistratsbericht
- 21. Juni 2011Antwort des Magistrats · nach 105 WochenBB 301Ein tragfähiges Konzept für das Denkmal Wasserhof entwickelnMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE und LINKE. gegen SPD und FDP (= Ablehnung) sowie FAG und Freie Wähler (= Annahme ohne Zusatz) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Annahme) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und LINKE. gegen SPD, FDP und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) sowie FAG, Freie Wähler und REP (= Annahme ohne Zusatz) zu 2. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler und REP (= Annahme ohne Zusatz) sowie ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) zu 3. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FAG, Freie Wähler, REP und ÖkoLinX-ARL gegen FDP (= Annahme im Rahmen der Vorlage NR 1448) zu 4. CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler und REP (= Annahme ohne Zusatz) sowie ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG