Einmannbunker in Niederrad als Mahnmal für den Frieden herrichten
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Zusammenfassung
Der Antrag sieht vor, den Einmannbunker in Niederrad als Mahnmal für den Frieden herzurichten. Dies soll durch die Instandsetzung des Bunkers und die Anbringung eines Informationsschildes geschehen. Ziel ist es, an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs zu erinnern und ein Zeichen für den Frieden zu setzen.
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Hahnstraße — 12 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 06.09.2026.
- Aufstellung zusätzlicher Abfallbehälter in Niederrad06.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Auskunftsersuchen zur Situation der E-Ladeinfrastruktur im Ortsbezirk 521.08.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Aufstellung eines zweiten Schaukastens im Lyoner Quartier für Vereine, Kirchen und weitere lokale Institutionen21.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Hahnstraße per E-MailAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird damit beauftragt, den Einmannbunker an den Sportanlagen an der Hahnstraße im Stadtteil Niederrad zu einem Mahnmal für den Frieden herzurichten.
Dazu gehört insbesondere die Instandsetzung des Minibunkers mit Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit beider Türen sowie die Anbringung eines ausführlichen Informationsschildes über dessen Funktion und Geschichte.
Begründung
Bei Arbeiten im Bereich der Sportanlagen Hahnstraße im Stadtteil Niederrad wurde ein sogenannter Einmannbunker entdeckt, der nunmehr sichtbar für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Derartige Einmannbunker waren im Zweiten Weltkrieg zu Dutzenden im Stadtgebiet aufgestellt und boten einer, maximal zwei Personen Platz. Sie dienten dem Schutz bei einem Luftangriff, wenn nicht genügend Zeit zur Verfügung stand, um einen großen Hochbunker aufzusuchen. Der Niederräder Bunker stand in unmittelbarer Nähe zu den dortigen Bahngleisen, die immer potentielles Angriffsobjekt während des Zweiten Weltkrieges waren. Der Bunker stammt vermutlich aus den Jahren 1943/1944 und ist Zeugnis der Schrecken des Bombenkriegs. Um hieran zu erinnern, soll dieser Bunker zu einem Mahnmal für den Frieden hergerichtet werden. Dies ist nicht nur im Sinne einer geschichtlichen Aufarbeitung, sondern trägt auch der aktuellen weltpolitischen Situation mit den derzeit geführten Kriegen Rechnung. In einer Zeit, in der es auch hierzulande Parteien gibt, die mit einer martialischen Kriegsrhetorik militaristisches Wording wieder hoffähig machen, ist ein Signal für den Frieden dringend notwendig.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 29. April 2025 brachte BFF-BIG diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 05.06.2025 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF-BIG und AfD (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Ablehnung) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF-BIG und AfD (= Annahme); Stadtv. Bäppler-Wolf (= Enthaltung)