Die Pünktlichkeit der U-Bahnlinie U 4 verbessern
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Pünktlichkeit der U-Bahnlinie U4 zu verbessern und die Fahrzeiten zu verkürzen. Dies ist notwendig, um den Fahrgästen eine verlässliche Mobilität zu gewährleisten und die Belastung des Fahrpersonals zu reduzieren. Die Maßnahmen sollen eine Stabilität im Fahrplan schaffen und die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs erhöhen.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert,
- die U-Bahn-Linie U4 durch den Abbau von Hemmnissen, die gegenwärtig die Fahrzeit verlängern, zu beschleunigen;
- die Pünktlichkeit der Linie U4 zu verbessern;
- bis zu einem verlässlichen Wiederherstellen der früheren, kürzeren Fahrtzeit der U4
a) den Fahrplan der U4 den tatsächlichen, sich allein zwischen den Stationen Seckbacher Landstraße und Konstablerwache in beiden Richtungen um jeweils zwei von sechs auf acht Minuten verlängerten Fahrtzeiten anzupassen und damit eine Fahrplanehrlichkeit und -stabilität zu schaffen, die den Fahrgästen Verlässlichkeit und Planbarkeit zurückgibt;
b) die Abfahrtszeiten der Anschlussverbindungen an die U4, beispielweise die Buslinien 38 und M43, an die tatsächlichen Fahrtzeiten der U4 anzupassen und
c) Maßnahmen zu ergreifen, um die Belastung für das Fahrpersonal durch die aktuell regelmäßig verkürzten Wende- und Pausenzeiten zu reduzieren.
Begründung
Die gegenwärtige Mobilitätspolitik des Magistrats steht vor einem Scherbenhaufen. Statt den ÖPNV ausbauen und zu verbessern, um den Frankfurtern, Besuchern und Pendlern die notwendige Mobilität verlässlich zu ermöglichen und gleichzeitig den Autoverkehr zu verringern, wird der Fahrplan ausgedünnt, Busse und Bahnen sind unpünktlich oder fallen in großem Umfang gleich ganz aus. Für die Fahrgäste ist die Situation unerträglich. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2024 ist das Angebot der U4 deutlich reduziert. In der Hauptverkehrszeit fahren statt 12 Zügen pro Stunde nur noch acht, in der Normalverkehrszeit statt acht Zügen nur noch sechs. Das entspricht einer Reduzierung um 33 bzw. 25 %. Die verbleibenden Züge sind nun wesentlich voller, was nicht nur zu zum Teil qualvoller Enge führt, sondern durch den erhöhten Zeitbedarf für das Ein- und Aussteigen auch zu längeren Fahrzeitzeiten. Allein zwischen den Stationen Seckbacher Landstraße und Konstablerwache hat sich in beiden Richtungen die reale Fahrtzeit jeweils von sechs um zwei auf acht Minuten erhöht. Die U4 ist jetzt notorisch unpünktlich, Anschlüsse sind nicht mehr sicher erreichbar. Außerdem steigt die Belastung für das Fahrpersonal durch verkürzte Wende- und Pausenzeiten. Dies gefährdet langfristig die Arbeitszufriedenheit und konterkariert die notwendigen Bemühungen, zusätzliches Fahrpersonal einzustellen. Um den Fahrgästen der U4 wieder eine gute und verlässliche Verbindung anzubieten, muss die U4 wieder beschleunigt und die Pünktlichkeit erhöht werden. Bis dies erreicht wird, ist es zumindest notwendig, den Fahrplan den aktuellen, langsameren Fahrtzeiten anzupassen und wenigstens eine Fahrplanstabilität zu erreichen, die den Fahrgästen Verlässlichkeit und Planbarkeit zurückgibt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 22. Januar 2025 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 8 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 17.03.2025 im OBR 11 angenommen.
Beratungsverlauf8 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU, Linke, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme) sowie AfD (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: WBE, CDU, SPD, Linke und BFF gegen GRÜNE (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, 2 SPD, ÖkoLinX-ARL und Die Partei gegen CDU, 1 SPD, FDP und BFF (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, Linke, FDP, dFfm, ÖkoLinX-ARL und fraktionslos gegen SPD und Volt (= Ablehnung); GRÜNE (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, Linke, FDP und ÖkoLinX-ARL gegen GRÜNE und Volt (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und FRAKTION gegen CDU, Linke, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Annahme) sowie AfD und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, Linke, FDP und BFF gegen SPD (= Ablehnung); GRÜNE (= Enthaltung)