Frankfurter Feldbahnmuseum erhalten
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Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, das Frankfurter Feldbahnmuseum am aktuellen Standort zu erhalten, da es durch die geplante Bebauung des Rebstock-Areals gefährdet ist. Der Erhalt des Museums ist von großer industriegeschichtlicher Bedeutung und ein Umzug wäre mit hohen Kosten verbunden. Die Stadtverordnetenversammlung hat den Antrag letztlich abgelehnt.
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Neues zu Rebstockpark per E-MailAntrag
Der Magistrat wird beauftragt, Maßnahmen zu ergreifen, damit das Feldbahnmuseum angesichts der Planungen zur Bebauung des Rebstock-Areals an seinem aktuellen Standort erhalten werden kann.
Begründung
Vor 40 Jahren wurde der Verein "Dampfbahn Rhein-Main e.V." in Frankfurt gegründet, der sich mit dem Erhalt und der Restaurierung von Feldbahnen beschäftigt. Nach mehreren Umzügen konnte 1987 das Frankfurter Feldbahnmuseum am Rebstock-Gelände eröffnet werden. Inzwischen umfasst das Gelände des Vereins etwa 10.000 qm, auf dem sich drei Abstellhallen befinden. Die Sammlung des Museums umfasst zurzeit 17 Dampflokomotiven, 36 Diesellokomotiven, 4 Benzol-/Benzinlokomotiven, 2 Akkulokomotiven, eine Elektrolokomotive, eine Druckluftlokomotive, 4 Schienenfahrräder und eine Handhebeldraisine sowie etwa 200 Wagen aller Art. An den Öffnungstagen können die Besucher in den historischen Zügen auf den mehr als 2 km umfassenden Gleisanlagen durch den Rebstockpark fahren und die Welt der Feldbahn erleben. Das Museum ist von besonderer industriegeschichtlicher Bedeutung, da es die Feldbahnen als schienengebundenes Transportsystem in seiner Vielfalt und Funktionsweise demonstriert. Die Existenz des Museums ist derzeit durch die geplante Bebauung des Rebstock-Areals mit Wohnungen gefährdet. Ein Umzug des Museums wäre mit Kosten von mehreren Millionen Euro verbunden und für den Verein nicht realisierbar. Die Arbeiten an den Fahrzeugen, die teilweise auch an Wochenenden und nachts durchgeführt werden, sind teilweise mit erheblichen Emissionen - v.a. Lärm - verbunden. Um zukünftig Konflikte zu vermeiden, ist bei der Bebauung des Areals darauf hinzuwirken, dass Wohnungen und lärmsensible Einrichtungen nicht in unmittelbarere Nähe zum Museum geplant werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 22. Januar 2020 brachte AfD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 27.02.2020 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen AfD, FDP und BFF (= Annahme); FRANKFURTER (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ARL gegen AfD und FDP (= Annahme); FRANKFURTER (= Enthaltung) zu 2. zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL gegen AfD (= Annahme im Rahmen NR 1086)