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Unterstützung für die Bemühungen des Oberbürgermeisters um Flughafenkonsens

Vorlagentyp: NRRÖMER
2 Stationen im Verfahren4 SitzungenAbgelehnt

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Begründung

Oberbürgermeisters um Flughafenkonsens Die Stadtverordnetenversammlung möge beschliessen: Der Magistrat wird beauftragt, Oberbürgermeister Feldmann bei seinen Bemühungen um einen für die Region tragbaren Flughafenkonsens nachdrücklich zu unterstützen. Begründung: Vor einigen Tagen verständigten sich die Anteilseigner der Fraport AG - das Land Hessen und die Stadt Frankfurt - darauf, derzeit die Planungen für ein drittes Terminal nicht weiter zu verfolgen, sondern nach Alternativen zu einem dritten Terminal zu suchen. Dieses Ergebnis ist vor allem auf nachdrückliche Forderungen des Oberbürgermeisters Feldmann zurückzuführen, der bereits vor längerer Zeit zusammen mit seinen Kollegen aus Offenbach, Hanau und Mainz gefordert hatte, das die beiden größten Anteilseigner der Fraport über den Konsortialvertrag stärker Einfluss auf den Flughafen nehmen sollten. Die übrigen hauptamtlichen Magistratsmitglieder haben dagegen bislang die weiteren Expansionspläne der Fraport AG zu Lasten der Wohnbevölkerung vorbehaltlos unterstützt. Dies gilt vor allem für den für den Flughafen zuständigen Stadtkämmerer und den Bürgermeister, der vor wenigen Monaten die Baugenehmigung für das dritte Terminal unterzeichnete, obwohl ihm erhebliche rechtliche Bedenken gegen das Vorhaben bekannt sind. Der Magistrat soll daher ausdrücklich beauftragt werden, den Oberbürgermeister in seinen Bemühungen um einen für die Region verträglichen Flughafenbetrieb nachdrücklich zu unterstützen. Dazu gehört auch der Verzicht auf ein weiteres Terminal. Der Erfolg der Bemühungen des Oberbürgermeisters, einen für die Region tragbaren Flughafenkonsens zu finden, wird infrage gestellt, wenn diese nicht vom gesamten Magistrat unterstützt werden.

Inhalt

Antrag vom 27.10.2014, NR 1048

Betreff: Unterstützung für die Bemühungen des Oberbürgermeisters um Flughafenkonsens Die Stadtverordnetenversammlung möge beschliessen: Der Magistrat wird beauftragt, Oberbürgermeister Feldmann bei seinen Bemühungen um einen für die Region tragbaren Flughafenkonsens nachdrücklich zu unterstützen.

Begründung: Vor einigen Tagen verständigten sich die Anteilseigner der Fraport AG - das Land Hessen und die Stadt Frankfurt - darauf, derzeit die Planungen für ein drittes Terminal nicht weiter zu verfolgen, sondern nach Alternativen zu einem dritten Terminal zu suchen. Dieses Ergebnis ist vor allem auf nachdrückliche Forderungen des Oberbürgermeisters Feldmann zurückzuführen, der bereits vor längerer Zeit zusammen mit seinen Kollegen aus Offenbach, Hanau und Mainz gefordert hatte, das die beiden größten Anteilseigner der Fraport über den Konsortialvertrag stärker Einfluss auf den Flughafen nehmen sollten. Die übrigen hauptamtlichen Magistratsmitglieder haben dagegen bislang die weiteren Expansionspläne der Fraport AG zu Lasten der Wohnbevölkerung vorbehaltlos unterstützt. Dies gilt vor allem für den für den Flughafen zuständigen Stadtkämmerer und den Bürgermeister, der vor wenigen Monaten die Baugenehmigung für das dritte Terminal unterzeichnete, obwohl ihm erhebliche rechtliche Bedenken gegen das Vorhaben bekannt sind. Der Magistrat soll daher ausdrücklich beauftragt werden, den Oberbürgermeister in seinen Bemühungen um einen für die Region verträglichen Flughafenbetrieb nachdrücklich zu unterstützen. Dazu gehört auch der Verzicht auf ein weiteres Terminal. Der Erfolg der Bemühungen des Oberbürgermeisters, einen für die Region tragbaren Flughafenkonsens zu finden, wird infrage gestellt, wenn diese nicht vom gesamten Magistrat unterstützt werden.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 19.09.2014, B 364 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss für Umwelt und Sport Versandpaket: 29.10.2014

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 19. September 2014BB 364Fraport-LärmschutzberichtMagistratsbericht
  2. 27. Oktober 2014Sie sind hier
    NRNR 1048Unterstützung für die Bemühungen des Oberbürgermeisters um Flughafenkonsens
    STVV-Antrag · RÖMER

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 34 · 03.11.2014
TO I, TOP 13
Angenommen
1. Die Vorlage B 364 dient zur Kenntnis. 2. Der Vorlage NR 1048 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFreie Wähler
Ablehnung:
SPDLinkeRömer
zu 2)
Zustimmung:
SPDLinkeRömer
Ablehnung:
FDP
Sonstige:
CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Freie Wähler (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie LINKE. und RÖMER (= Zurückweisung) zu 2. SPD, LINKE. und RÖMER gegen FDP (= Ablehnung); CDU, GRÜNE und FREIE WÄHLER (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 35 · 18.11.2014
TO I, TOP 19
Abgelehnt
1. Die Vorlage B 364 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 1048 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFreie Wähler
Ablehnung:
SPDLinkeRömer
Sonstige:
ÖkoLinX-ARL (B 364 = Zurückweisung, NR 1048 = Annahme)REP (B 364 = Kenntnis, NR 1048 = Ablehnung)
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFreie WählerRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie LINKE. und RÖMER (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (B 364 = Zurückweisung, NR 1048 = Annahme) REP (B 364 = Kenntnis, NR 1048 = Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 36 · 20.11.2014
TO I, TOP 13
Beraten
1. Die Vorlage NR 1009 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt. 2. Die Vorlage B 364 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt. 3. Die Vorlage NR 1048 wird auf die Tagesordnung II der nächsten turnusmäßigen Sitzung vertagt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerRömerÖkoLinX-ARLREP
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerRömerÖkoLinX-ARLREP
zu 3)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerRömerÖkoLinX-ARLREP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 37 · 18.12.2014
TO II, TOP 31
Abgelehnt
1. Die Vorlage B 364 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage NR 1048 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPFreie WählerREP
Ablehnung:
SPDLinkeRömerÖkoLinX-ARL
zu 2)
Zustimmung:
CDUGrüneFDPREP
Ablehnung:
SPDLinkeFreie WählerRömerÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und REP gegen SPD (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie LINKE., RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE, FDP und REP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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