Unterstützung für die Bemühungen des Oberbürgermeisters um Flughafenkonsens
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Oberbürgermeisters um Flughafenkonsens Die Stadtverordnetenversammlung möge beschliessen: Der Magistrat wird beauftragt, Oberbürgermeister Feldmann bei seinen Bemühungen um einen für die Region tragbaren Flughafenkonsens nachdrücklich zu unterstützen. Begründung: Vor einigen Tagen verständigten sich die Anteilseigner der Fraport AG - das Land Hessen und die Stadt Frankfurt - darauf, derzeit die Planungen für ein drittes Terminal nicht weiter zu verfolgen, sondern nach Alternativen zu einem dritten Terminal zu suchen. Dieses Ergebnis ist vor allem auf nachdrückliche Forderungen des Oberbürgermeisters Feldmann zurückzuführen, der bereits vor längerer Zeit zusammen mit seinen Kollegen aus Offenbach, Hanau und Mainz gefordert hatte, das die beiden größten Anteilseigner der Fraport über den Konsortialvertrag stärker Einfluss auf den Flughafen nehmen sollten. Die übrigen hauptamtlichen Magistratsmitglieder haben dagegen bislang die weiteren Expansionspläne der Fraport AG zu Lasten der Wohnbevölkerung vorbehaltlos unterstützt. Dies gilt vor allem für den für den Flughafen zuständigen Stadtkämmerer und den Bürgermeister, der vor wenigen Monaten die Baugenehmigung für das dritte Terminal unterzeichnete, obwohl ihm erhebliche rechtliche Bedenken gegen das Vorhaben bekannt sind. Der Magistrat soll daher ausdrücklich beauftragt werden, den Oberbürgermeister in seinen Bemühungen um einen für die Region verträglichen Flughafenbetrieb nachdrücklich zu unterstützen. Dazu gehört auch der Verzicht auf ein weiteres Terminal. Der Erfolg der Bemühungen des Oberbürgermeisters, einen für die Region tragbaren Flughafenkonsens zu finden, wird infrage gestellt, wenn diese nicht vom gesamten Magistrat unterstützt werden.
Inhalt
Antrag vom 27.10.2014, NR 1048
Betreff: Unterstützung für die Bemühungen des Oberbürgermeisters um Flughafenkonsens Die Stadtverordnetenversammlung möge beschliessen: Der Magistrat wird beauftragt, Oberbürgermeister Feldmann bei seinen Bemühungen um einen für die Region tragbaren Flughafenkonsens nachdrücklich zu unterstützen.
Begründung: Vor einigen Tagen verständigten sich die Anteilseigner der Fraport AG - das Land Hessen und die Stadt Frankfurt - darauf, derzeit die Planungen für ein drittes Terminal nicht weiter zu verfolgen, sondern nach Alternativen zu einem dritten Terminal zu suchen. Dieses Ergebnis ist vor allem auf nachdrückliche Forderungen des Oberbürgermeisters Feldmann zurückzuführen, der bereits vor längerer Zeit zusammen mit seinen Kollegen aus Offenbach, Hanau und Mainz gefordert hatte, das die beiden größten Anteilseigner der Fraport über den Konsortialvertrag stärker Einfluss auf den Flughafen nehmen sollten. Die übrigen hauptamtlichen Magistratsmitglieder haben dagegen bislang die weiteren Expansionspläne der Fraport AG zu Lasten der Wohnbevölkerung vorbehaltlos unterstützt. Dies gilt vor allem für den für den Flughafen zuständigen Stadtkämmerer und den Bürgermeister, der vor wenigen Monaten die Baugenehmigung für das dritte Terminal unterzeichnete, obwohl ihm erhebliche rechtliche Bedenken gegen das Vorhaben bekannt sind. Der Magistrat soll daher ausdrücklich beauftragt werden, den Oberbürgermeister in seinen Bemühungen um einen für die Region verträglichen Flughafenbetrieb nachdrücklich zu unterstützen. Dazu gehört auch der Verzicht auf ein weiteres Terminal. Der Erfolg der Bemühungen des Oberbürgermeisters, einen für die Region tragbaren Flughafenkonsens zu finden, wird infrage gestellt, wenn diese nicht vom gesamten Magistrat unterstützt werden.Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 19.09.2014, B 364 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss für Umwelt und Sport Versandpaket: 29.10.2014
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. September 2014BB 364Fraport-LärmschutzberichtMagistratsbericht
- 27. Oktober 2014Sie sind hierNRNR 1048Unterstützung für die Bemühungen des Oberbürgermeisters um FlughafenkonsensSTVV-Antrag · RÖMER
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie LINKE. und RÖMER (= Zurückweisung) zu 2. SPD, LINKE. und RÖMER gegen FDP (= Ablehnung); CDU, GRÜNE und FREIE WÄHLER (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie LINKE. und RÖMER (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und RÖMER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (B 364 = Zurückweisung, NR 1048 = Annahme) REP (B 364 = Kenntnis, NR 1048 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP zu 3. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP, FREIE WÄHLER und REP gegen SPD (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie LINKE., RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE, FDP und REP gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, RÖMER und ÖkoLinX-ARL (= Annahme)