Mieter*innen schützen: Ankauf der DFB-Immobilien durch die Stadt Frankfurt
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Magistrat auf, den Verkauf der DFB-Immobilien zu stoppen und stattdessen den Erwerb durch die Stadt Frankfurt zu verhandeln. Dies wird als notwendig erachtet, um Mieter*innen vor Verdrängung und Mieterhöhungen zu schützen und um die historische Bedeutung der Immobilien zu bewahren. Das erwartete Ergebnis ist der Erhalt von bezahlbarem Wohnraum in städtischer Hand.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Zu dieser Straße geht es weiter
Bernusstraße — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 17.08.2026.
- Hindernisfreie Querung an der Kreuzung Bernusstraße/Sophienstraße/Basaltstraße schaffen17.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Einrichtung einer Einbahnstraße in der Bernusstraße in Fahrtrichtung Zeppelin-Allee17.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Parkordnung und Verkehrssicherheit im Bereich Spielplatz Bernusstraße/Zeppelinallee sicherstellen15.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Bernusstraße per E-MailAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat drängt in einem Gespräch mit dem Deutschen Fußball-Bund darauf, dass das laufende Bieter*innenverfahren zur Veräußerung seiner Immobilien abgebrochen wird und verhandelt den Erwerb der Immobilien durch die Stadt Frankfurt.
Begründung
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) plant Häuser mit insgesamt 3.600 Quadratmetern Wohnfläche meistbietend zu verkaufen. Durch die Veräußerung der Immobilien will er Schulden abbauen, die durch den Bau des DFB-Campus entstanden sind. Darunter sind Mietwohnungen in der Hans-Sachs-Straße, in der Zeppelinallee und in der Bernusstraße in Bockenheim. Bereits seit Mai 2024 fürchten die Mieter*innen den Verkauf ihrer Wohnungen an einen höchstbietenden Investor und folglich Mietererhöhungen und Verdrängung. Bei einer ersten Gebotsphase im Juni 2024 schieden bereits der Frankfurter St. Katharinen- und Weißfrauenstift, dessen Stiftungszweck die Unterstützung und Versorgung alleinstehender bedürftiger Frauen ist, und auch die 18 Mietparteien der Hans-Sachs-Straße bereits aus dem Bieter*innenverfahren aus. Das zeigt: Akteur*innen, die soziale Belange verfolgen, sind profitorientierten, finanzstarken Investor*innen massiv unterlegen, da diese sie fast immer überbieten können. Der Verkauf an den Höchstbietenden öffnet der Immobilienspekulation Tür und Tor, da der Kaufpreis wieder refinanziert werden soll. Es folgen häufig Mieterhöhungen, Entmietung und Verdrängung. Der DFB bringt Mieter*innen so in eine prekäre Lage, nur um ihr Prestigeprojekt zu finanzieren. Bei den Immobilien in der Hans-Sachs-Straße 3-5 handelt es sich außerdem um einen Teil jüdischer Geschichte in Frankfurt. Ehemalige jüdische Vorbesitzer*innen der Wohnungen waren während der NS-Zeit zum Verkauf gezwungen worden. Noch heute erinnern Stolpersteine an jene Familien. Bei einer Übernahme der Immobilien durch private Hände steht auch das geschichtliche Vermächtnis der Wohnungen auf dem Spiel. Ein Verkauf an Höchstbietende befindet sich dadurch mit einer verantwortungs- und geschichtsbewussten Stadtpolitik im Widerspruch. Darüber hinaus ist der DFB als gemeinnütziger und damit steuerbegünstigter Verein anerkannt. Damit ist er der Allgemeinheit verpflichtet und sollte auf gar keinen Fall profitorientiert handeln. Er hat zudem die ehemalige städtische Galopprennbahn weit unter Marktwert übernommen und nutzt sie seither für den DFB-Campus. Der DFB profitiert von sehr günstigen Verträgen mit der Stadt Frankfurt. Er muss deshalb seiner sozialen Verantwortung nachkommen und sozialverträglich agieren. Hinsichtlich der grassierenden Wohnraumknappheit und stetig steigender Mieten ist es von enormer Dringlichkeit, dass die DFB-Immobilien in städtische Hand übergehen. Die Stadt Frankfurt darf nicht tatenlos dabei zusehen, wie erneut bezahlbarer Wohnraum in private Hände übergeht und so zum Spekulationsobjekt wird.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 10. Oktober 2024 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und BFF-BIG gegen Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Volt (= Ablehnung) Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: 4 GRÜNE, CDU und FDP gegen SPD und Linke (= Annahme); 1 GRÜNE (= Enthaltung) bei Abwesenheit 1 GRÜNE