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Neufassung der Eintrittspreise für die städtischen Museen

Vorlagentyp: M
13 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren9 SitzungenAngenommen

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 28.08.2009, M 167

Betreff: Neufassung der Eintrittspreise für die städtischen Museen Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 14.07.2005, § 9655 (M 109)

  1. Es dient zur Kenntnis, dass die Eintrittspreisregelungen für die Museen überarbeitungs- und ergänzungsbedürftig sind.
  2. Die in Anlage 1 aufgeführten Eintrittspreise und Ermäßigungsregelungen werden beschlossen. Sie gelten ab dem Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt.
  3. Alle bisherigen Eintrittspreisregelungen sind damit aufgehoben. Begründung: Die städtischen Museen haben in den letzten Jahren sehr an Attraktivität gewonnen und sind durch Kooperationen untereinander und mit anderen Museen in dieser Stadt noch interessanter geworden. Nicht zuletzt durch die gemeinsam genutzte Dachmarke kann das "Museumsufer Frankfurt" noch besser beworben und bekannt gemacht werden. Die momentan gültige Einrittspreisregelung für die städtischen Museen wurde bereits 1993 beschlossen. Seither wurde sie lediglich um Neuerungen wie MuseumsuferCard- und Ticket und das Kulturscheckheft ergänzt und die einzelnen Preisfestlegungen exakt auf den entsprechenden Eurobetrag umgerechnet. In der bisher gültigen Form werden sie nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Marketing gerecht. Um die Transparenz und Vergleichbarkeit zu erhöhen, wird daher auf die unterschiedlichen Preisspannen bei den als prinzipiell gleichwertig zu betrachtenden städtischen Häusern verzichtet und die einheitliche Preisspanne so bemessen, dass die einzelnen Museen ihre Eintrittspreise innerhalb dieses Rahmens den jeweiligen Präsentationen ihres Hauses anpassen können. Zum anderen ist eine Klausel zur Flexibilisierung hilfreich, die es den Museen erlaubt, im Benehmen mit dem Kulturdezernat für Marketingmaßnahmen befristet Abweichungen von den festgelegten Spannen vorzunehmen. Zudem kommt immer wieder die Frage von Sponsoren der Museen, ob eine Freistellung von Eintritten möglich sei. Diese wird durch die Neufassung ebenfalls verbindlich geregelt. Da diese Regelungen dem Grunde nach bereits angewendet werden, sind hierdurch keine Mehreinnahmen zu erwarten. Die MuseumsuferCard und das Ticket berechtigen seit dem 01.01.2009 zum freien Eintritt in folgende Häuser: Archäologisches Museum; Bibelhaus am Museumsufer; Caricatura Museum (neu); Deutsches Architekturmuseum: Deutsches Filmmuseum; Deutsches Ledermuseum, Offenbach; Dommuseum; Fotografie Forum International; Frankfurter Kunstverein; Geldmuseum der Deutschen Bundesbank; Goethe-Museum/Goethe-Haus; Haus der Stadtgeschichte, Offenbach; Historisches Museum / Kronberger Haus; Ikonen-Museum; Institut für Stadtgeschichte / Karmeliterkloster; Jüdisches Museum; Kindermuseum (neu); Klingspormuseum, Offenbach; Liebieghaus; Museum der Weltkulturen; Museum für Angewandte Kunst; Museum für Kommunikation; Museum für Moderne Kunst; Museum Giersch; Museum Judengasse; Portikus; Schirn Kunsthalle; Senckenberg Naturmuseum; Städel Museum; Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse; Struwwelpeter-Museum / Heinrich-Hoffmann-Museum; Rosenheim-Museum, Offenbach (neu); Altana-Kulturstiftung im Sinclair-Haus, Bad Homburg (neu) Seit der Einführung im Jahr 2000 werden die Karten, insbesondere die 12 Monate gültige MuseumsuferCard sehr gut angenommen. Inzwischen sind regelmäßig mehr als 10.000 Jahreskarten gleichzeitig im Umlauf. Durch die auf 33 gestiegene Anzahl der teilnehmenden Häuser ab 2009, einschließlich der momentan veränderten Präsentation des Kindermuseums, kann die Erhöhung des Preises auf 75 € (entsprechend dann auch für die ermäßigte und die FamilienCard) sehr gut gerechtfertigt werden. Zudem wurde die Definition von Familie um "Großeltern mit ihren Enkelkindern" ausgeweitet. Diese Kombination wurde in letzter Zeit vermehrt nachgefragt: diese sehr positive Tendenz soll damit unterstützt werden. Durch die Erhöhung der Preise für die MuseumsuferCard ist mit Mehreinnahmen zu rechnen. Der Kooperationspool, dem diese Einnahmen zufließen, kann damit auch mehr Projekte als bisher fördern, allerdings wurden die einzelnen Ausstellungen in den letzten Jahren auch durch Preissteigerungen und erhöhte Anforderungen an den Standard immer teurer, so dass die Mittel hauptsächlich in die inhaltliche Verbesserung fließen werden. Weitere Anpassungen sind im Bereich der Kindergruppen erfolgt. Um Schulen mehr Transparenz und einen erhöhten Anreiz zu schaffen, in die Museen zu gehen, wurden die Preise für Eintritt und eine einstündige Führung oder einen Workshop in allen städtischen Museen vereinheitlicht. Die festgelegten 3 € pro Kind erlauben auch Kindern aus Familien mit geringem Einkommen, an den Ausflügen ins Museum teilzunehmen. Mit diesem vereinheitlichten Eintrittsgeld kann eigene, städtische Unterstützung einfacher berechnet werden, resp. gegenüber Sponsoren kann genauer der Bedarf angegeben werden. In den städtischen Museen soll künftig der Kulturpass zu sehr moderaten Preisen zum Eintritt berechtigen. Dieser wird vom Verein "Kultur für Alle e.V." unter Vorlage u.a des Frankfurtpasses ausgegeben. Daraus ergibt sich konsequenterweise, dass auch die Frankfurtpass-Inhaber zu diesen Preisen die Museen besuchen können. Für Blinde und Sehbehinderte werden spezielle Führungen für 30 € zuzüglich Eintritt angeboten. Da die Größe dieser Gruppen begrenzt sind, können die Kosten für die führenden Personen nicht gedeckt werden. Allerdings wird nur mit einer überschaubaren Nachfrage gerechnet, so dass die Mehrkosten von den einzelnen Häusern getragen werden können. Die Regelungen sind besucherorientiert, praxisnah und erhöhen durch Vereinheitlichung der Bedingungen die Vergleichbarkeit der Häuser. Anlage 1 (ca. 14 KB) Anlage 2 (ca. 22 KB)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 28. August 2009Sie sind hier
    MM 167Neufassung der Eintrittspreise für die städtischen Museen
    Magistratsvortrag
  2. 8. September 2009AA 1053Neue Eintrittspreise für städtische MuseenSTVV-Anfrage · FDP
  3. 29. September 2009AA 1070Neufassung der Eintrittspreisregelung für die städtischen MuseenSTVV-Anfrage · FAG
  4. 12. Oktober 2009BB 880Neue Eintrittspreise für städtische MuseenMagistratsbericht
  5. 30. November 2009Antwort des Magistrats · nach 13 WochenBB 964Neufassung der Eintrittspreisregelung für die städtischen MuseenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf9 Beratungen
OBR 2
Sitzung 37 · 21.09.2009
TO I, TOP 17
Angenommen
Der Vorlage M 167 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDU3 GrüneSPDFDPFreie Wähler
Ablehnung:
Linke
Enthaltung:
1 Grüne
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, 3 GRÜNE, SPD, FDP und Freie Wähler gegen LINKE. (= Ablehnung); 1 GRÜNE (= Enthaltung)

OBR 1
Sitzung 37 · 22.09.2009
TO I, TOP 16
Angenommen
Der Vorlage M 167 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPD3 Grüne
Ablehnung:
Linke
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, SPD und 3 GRÜNE gegen LINKE. (= Ablehnung) bei einer Enthaltung GRÜNE

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 34 · 24.09.2009
TO I, TOP 7
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage M 167 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler

OBR 5
Sitzung 36 · 25.09.2009
TO I, TOP 31
Angenommen
Der Vorlage M 167 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDU3 SPDGrüneFDP
Ablehnung:
FAG
Enthaltung:
1 SPDLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, 3 SPD, GRÜNE und FDP gegen FAG (= Ablehnung); 1 SPD und LINKE. (= Enthaltung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 37 · 06.10.2009
TO II, TOP 15
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage M 167 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler

KAV
Sitzung 40 · 26.10.2009
TO I, TOP 4
Zur Kenntnis
Die Vorlage M 167 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 35 · 29.10.2009
TO I, TOP 9
Angenommen
Der Vorlage M 167 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneREP
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFAGFreie WählerNPDÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Annahme) NPD und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 38 · 10.11.2009
TO II, TOP 5
Angenommen
Der Vorlage M 167 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFAGFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler (= Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 38 · 12.11.2009
TO II, TOP 34
Angenommen
Der Vorlage M 167 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneREP
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFAGFreie WählerNPDÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und REP gegen SPD, LINKE., FDP, FAG, Freie Wähler, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

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