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Kulturscheckheft für Studierende

Vorlagentyp: M
8 SitzungenAngenommen

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Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 10.06.2005, M 109

Betreff:

Kulturscheckheft für Studierende

  1. Es dient zur Kenntnis, dass die Aktion "Kulturscheckheft“ als gesamtstädtische Kulturmarketingaktion von 46 Kulturinstitutionen gegenüber Erstsemestern und Neustudenten beginnend mit dem Sommersemester 2004 erfolgreich durchgeführt worden ist. Im Rahmen der Experimentierklausel waren daran auch 11 städtische Einrichtungen beteiligt, die gemäß der HGO der Beschlusspflicht der Stadtverordnetenversammlung für die Preisgestaltung unterliegen. Die Aktion soll nun kontinuierlich fortgeführt und auf alle Hochschulen ausgeweitet werden. Der Einführung des Kulturscheckhefts für Erstsemester und neu in Frankfurt Studierende an allen Hochschulen ab 1. August 2005 wird zugestimmt.

Den beteiligten städtischen Museen, dem Institut für Stadtgeschichte und dem Zoologischen Garten wird gestattet, den Inhabern des Kulturscheckhefts unabhängig von den normalen studentischen Ermäßigungen einmalig in Form eines Gutscheins Nachlass auf den Eintritt bis hin zum kostenlosen Eintritt zu gewähren. Die übrigen Tarife bleiben hiervon unberührt. Die Gutscheine sind jeweils ein Jahr (= zwei Semester) gültig und werden nur an Erstsemester und neu an den Hochschulen Immatrikulierte verteilt.

  1. Es dient zur Kenntnis, dass die Kosten für die Produktion des Kulturscheckheftes, an dem sich insgesamt 46 Kultureinrichtungen beteiligen, von einem Partner übernommen bzw. durch Anzeigen finanziert werden. Es ist mit einer Jahresauflage von 8000 bis 10 000 Exemplaren zu rechnen. Der Vertrieb des Kulturscheckheftes erfolgt mit Versendung der Immatrikulationsunterlagen auf Kosten der und durch die beteiligten Hochschulen.

Sollten die Kosten nicht durch Dritte übernommen werden, sind sie aus dem Budget des Dezernates VII zu finanzieren.

  1. Der Magistrat wird beauftragt, alles weitere zu veranlassen und bis zum 30.09.2005 in einer Vorlage die aktuelle Eintrittspreisgestaltung der städtischen Museen darzustellen.

Begründung:

Das Kulturscheckheft soll junge Menschen, die ihr Studium in Frankfurt beginnen oder als Studenten neu nach Frankfurt kommen, im Rahmen des gesamtstädtischen Kulturmarketings einen ersten Überblick über die Reichhaltigkeit der Frankfurter Kulturlandschaft vermitteln, über ein Anreizsystem Lust auf erste Besuche machen und über eine positive Kundenbindung zu weiteren Besuchen führen. Das Kulturscheckheft ist somit auch ein Werbemittel für die einzelnen Kulturinstitutionen und die Kulturlandschaft insgesamt.

Die im Heft enthaltenen Gutscheine sind ein Jahr gültig, damit bei der hohen Zahl der teilnehmenden Institutionen genug Zeit bleibt, alle Einrichtungen kennen zu lernen.

Die Gutscheinhefte sind nicht übertragbar, die Studierenden müssen sich durch Aufkleben der Semestermarke und gültigen Personalausweis beim Einlösen der jeweiligen Gutscheine legitimieren. Die Gutscheine verbleiben in den Institutionen und erlauben so das Führen einer Statistik.

Beispielhaft seien die Anzahl der eingelösten Gutscheine vom

  1. April 2004 bis
  2. März 2005 genannt:

Senckenbergmuseum 302

Museum der Weltkulturen 57

Demnach dürfte der virtuelle Einnahmeverlust außerordentlich gering sein und durch den Werbeeffekt überwogen werden. Die mit der Aktion verbundenen Zusatzkosten werden in vollem Umfang durch Dritte übernommen.

Diese Regelung ergänzt die bestehenden Eintrittspreisregeln für die städtischen Museen und den Zoologischen Garten. In diesem Zusammenhang wird der Magistrat die in der Vergangenheit entstandenen Beschlüsse zu den Eintrittspreisen, die sowohl ergänzenden als auch ändernden Charakter hatten, zur Herstellung der Übersichtlichkeit und Vollständigkeit in eine umfassende Beschlussvorlage kleiden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet

Der Weg dieser Vorlage

Am 10. Juni 2005 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 8 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 14.07.2005 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf8 Beratungen
OBR 2
Sitzung 43 · 27.06.2005
TO I, TOP 13
Angenommen
Der Vorlage M 109 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 1
Sitzung 42 · 28.06.2005
TO I, TOP 32
Angenommen
Der Vorlage M 109 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 4
Sitzung 42 · 28.06.2005
TO II, TOP 4
Angenommen
Der Vorlage M 109 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
PDS
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung PDS

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 44 · 30.06.2005
TO I, TOP 7
Angenommen
Der Vorlage M 109 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAGREPPDSÖkoLinX-ARLE.l
Enthaltung:
BFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG, REP. PDS, ÖkoLinX-ARL und E.L. (= Annahme) BFF (= Enthaltung)

OBR 5
Sitzung 45 · 01.07.2005
TO I, TOP 23
Angenommen
Der Vorlage M 109 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 3
Sitzung 42 · 07.07.2005
TO I, TOP 17
Angenommen
Der Vorlage M 109 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 44 · 12.07.2005
TO II, TOP 22
Angenommen
Der Vorlage M 109 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAG
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 46 · 14.07.2005
TO II, TOP 40
Angenommen
Der Vorlage M 109 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPFAGREPPDSE.lÖkoLinX-ARL
Enthaltung:
BFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG, REP, PDS und E.L.; BFF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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