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Erhebung von Eintritt in den städtischen Museen

Vorlagentyp: M
3 SitzungenAngenommen

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Thema Kultur verfolgen

Inhalt

Vortrag des Magistrats vom 01.10.2001, M 198

Betreff:

Erhebung von Eintritt in den städtischen Museen

Vorgang:

Beschl. d. Stv.-V. vom 16.12.1999, § 5299 (M 220)

  1. Es dient zur Kenntnis, dass die durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 16.12.1999, § 5299, vorläufig eingeführte neue Eintrittspreisstruktur bei den städtischen Museen erfolgreich war. Der Beibehaltung dieser Struktur wird zugestimmt.
  2. Der Umstellung der Jahres-Eintrittskarten ab 01.01.2002 auf den Euro wird nach Maßgabe der nachfolgenden Tabelle zugestimmt: Karten-Art bisher DM Euro-Umrechnung Euro gerundet Museumsufer-Card Familie 198,-- 101,24 99,-- Museumsufer-Card Einzel 99,-- 50,62 49,-- Museumsufer-Card ermäßigt 49,-- 25,05 25,-- Museumsufer-Ticket Familie 30,-- 15,34 15,-- Museumsufer-Ticket Einzel 15,-- 7,67 8,-- Museumsufer-Ticket Ermäßigt 7,50 3,83 4,--
  3. Darüber hinaus werden weitere bisher gültigen Eintrittspreise bzw. –regelungen wie folgt auf den Euro umgestellt: Führungen außerhalb des museumspädagogischen Programms (Mindestbetrag) 80,-- 40,90 40,-- Freier Eintritt für Mitglieder des jeweiligen Fördervereins, sofern der Mitgliedsbeitrag mindestens beträgt: 120,-- 61,36 60,-- Begründung: Zu 1.: Die Stadtverordnetenversammlung hatte durch Beschluss vom 16.12.1999, § 5299, den Magistrat beauftragt, für Mehrtages- und Dauerkarten eine neue Struktur zu konzipieren und zu erproben, die für mehrere oder alle Museen gemeinsam gilt und auch nichtstädtische Ausstellungseinrichtungen einbezieht. Kernpunkt dieses Versuchs war die Einführung der Museumsufer-Card und des Museumsufer-Tickets, mit dem erstmals die Einzelkarten der Häuser durch museumsübergreifende Jahres- und Zweitageskarten ergänzt wurden. Der Versuch kann nach fast zwei Jahren als voller Erfolg bezeichnet werden, weshalb der Magistrat die Beibehaltung des Systems vorschlägt. Dem neuen Kartenmodell haben sich neben den städtischen Museen und dem Institut für Stadtgeschichte eine Reihe von nichtstädtischen Institutionen angeschlossen: Dommuseum, frankfurterkunstverein, Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, Goethe-Museum/Goethe-Haus, Museum für Kommunikation, Kunsthalle Schirn, Städelsches Kunstinstitut. Nach dem ersten erfolgreichen Jahr sind außerdem das Haus Giersch – Museum Regionaler Kunst und das Stoltze-Museum hinzugetreten. Mit dem Erwerb der Museumsufer-Card erhält der Käufer das Recht, alle genannten Institutionen ein Jahr lang zu besuchen. Für den gleichen Zeitraum ist das Abonnement der Zeitschrift artkaleidoscope inbegriffen. Auch Sonderveranstaltungen, wie z.B. die Nacht der Museen kann der Card-Besitzer kostenlos besuchen. Das Museumsufer-Ticket, das außer in den o.g. Häusern auch im Senckenberg-Museum gilt, berechtigt zum Besuch der Häuser an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Für beide Karten-Modelle gibt es Familien- sowie ermäßigte Karten für den festgelegten Personenkreis. Die Museumsufer-Card kann bei allen Mitglieds-Museen sowie der für Herstellung, Vertrieb und Werbung zuständigen Firma k/c/e und darüber hinaus bei der Tourismus und Congress GmbH, der Ticket GmbH und der Stadtbücherei geordert werden. Der Käufer erhält zunächst einen vorläufigen Ausweis, der es erlaubt, die Möglichkeiten der Card sofort zu nutzen. Im Laufe der nächsten vier Wochen erhält er die endgültige, auf seinen Namen ausgestellte und nicht übertragbare Card im Scheckkarten-Format. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Museumsufer-Card gehen nach Abzug der Unkosten in den sog. Museumskooperationspool, aus dem Kooperationsprojekte aller teilnehmenden Museen finanziert bzw. unterstützt werden. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Museumsufer-Tickets verbleiben bei dem Museum, bei dem das Ticket erworben wird. Neben den oben beschriebenen Karten werden Messe- und Kongresstickets verkauft, die ebenfalls für alle Häuser, beschränkt auf den jeweiligen Veranstaltungszeitraum gültig sind. Die Museumsufer-Card und das –Ticket waren von Anfang an sehr erfolgreich. Unterstützt durch entsprechende Werbeaktionen konnten schnell beachtliche Verkaufszahlen erreicht werden. Insbesondere die Card erwies sich als besonders geeignet, dem Ziel zur Schaffung von Anreizen für neue Besuchergruppen zu dienen: Sie wurde und wird besonders gerne als Geschenk genutzt. Im Zeitraum von Dezember 1999 bis Dezember 2000 wurden folgende Verkaufszahlen registriert: Museumsufer-Card Museumsufer-Ticket Einzel Familie Ermäßigt insges. Einzel Familie Ermäßigt insges. 1.892 154 955 3.001 3.357 46 1.206 4.609 Daneben wurden über 3.200 Kongress-Museumstickets verkauft. Zu 2 und 3: Im Hinblick auf die Einführung des Euro ab 01.01.2002 sind die in der gültigen Eintritts-Regelung der städtischen Museen genannten Fixbeträge umzustellen. Dies betrifft die Museumsufer-Card, das Museumsufer-Ticket, den Mindestbetrag für Führungen außerhalb des museumspädagogischen Programms sowie den Mindest-Mitgliedsbeitrag bei einem Museums-Förderverein, der zum kostenfreien Eintritt berechtigt. Bei den vorgeschlagenen Euro-Preisen wurde in den meisten Fällen abgerundet. Lediglich beim Museumsufer-Ticket Einzel und beim Museumsufer-Ticket ermäßigt wurde aufgerundet, so dass insgesamt eine ausgewogene Umstellung gegeben ist. Bei den Eintrittspreisen der einzelnen Museen bedarf es keines Umstellungsbeschlusses, weil die für jedes Haus vorgegebene Preisspanne auch nach der Umstellung umrechnungsgenau bestehen bleibt. Wir bitten um Zustimmung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

MVortrag des Magistrats

Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

  1. 1Magistrat legt Vortrag vor
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3Plenum entscheidet

Der Weg dieser Vorlage

Am 1. Oktober 2001 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 08.11.2001 im Stadtverordnetenversammlung angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 5 · 25.10.2001
TO I, TOP 11
Angenommen
Der Vorlage M 198 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFAGREPPDSBFFE.l
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG, REP, PDS, BFF und E.L. (= Annahme) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 5 · 06.11.2001
TO II, TOP 25
Angenommen
Der Vorlage M 198 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFAGREP
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 6 · 08.11.2001
TO II, TOP 54
Angenommen
Der Vorlage M 198 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFAGREPPDSBFFE.l
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FAG, REP, PDS, BFF und E.L. gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

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